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In der Stadt wohnen und sich nach dem Grünen sehnen ist für viele ein Dilemma – doch das muss es nicht sein. Die Urban Gardening-Bewegung, Gärtnern in der Stadt also, zeigt uns wie.

26 . April 2022 - By Nada Andjelic

Unter »Urban Gardening« versteht man das Gärtnern auf kleinstem Raum bzw. auf kleiner Fläche in der Stadt. Der wenig verfügbare Platz auf Balkon, Terrasse, Fensterbank oder Anbaufläche reicht schon aus, um unserem Gemüse, unserem Obst und all unseren anderen Pflanzen etwas Raum zu geben.

Gärtnern macht gesund

Wie wir durch den Biophilia-Effekt bereits wissen, haben Pflanzen positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Ein Hobby, das uns also auch gut tut. Abgesehen vom eigenen Wohlbefinden trägt man mit dem Anpflanzen auch einen Teil zur Verbesserung des Klimas im Allgemeinen aber auch für die Luftqualität in der Stadt bei. Nicht nur, dass der Sauerstoff optimiert wird, wir kaufen damit weniger ein und können einen kleinen Teil unserer Lebensmittelbeschaffung autark halten und damit unserer Umwelt zumindest etwas Verpackungsmüll, Pestizide und Emissionen durch Transportwege ersparen. Also jede Saat ist eine Bereicherung für unseren Planeten!

Sehr viel Popularität hat in diesem Kontext die kollektive Inanspruchnahme freier Flächen gewonnen. Gute Beispiele dafür sind etwa die »Wilde Rauke«, die »Salat-Piraten« oder die »City Farm Augarten«. Das Konzept ist nicht neu und weit verbreitet. In einem unscheinbareren Mantel gehüllt, finden wir viele dieser geteilten Anbauflächen auf mikroskopischer Bühne, bereits seit Jahrzehnten auch in den Wiener Innenhöfen unserer Altbauwohnungen.

Ob es um das Recht auf Mitsprache in der Stadtgestaltung oder ein wachsendes ökologisches Bewusstsein geht, Urban Gardening ist keine Modeerscheinung sondern ein Zeichen für Engagement und Hingabe für die Natur und unsere Umwelt. LIVING präsentiert Ihnen hier und jetzt aber auch demnächst weitere Tipps rundum das Thema.

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