Sprühende Kreativität im »The Ritz-Carlton, Vienna«

Jürgen Ammerstorfer

© Lisa Leutner

Jürgen Ammerstorfer

Jürgen Ammerstorfer

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http://www.falstaff.at/nd/spruehende-kreativitaet-im-the-ritz-carlton-vienna/ Sprühende Kreativität im »The Ritz-Carlton, Vienna« Hoteldirektor Jürgen Ammerstorfer berichtet dem Falstaff exklusiv über seine Pläne für »Dstrikt«, »D-Bar«, »Atmosphere« und »Pastamara«. http://www.falstaff.at/fileadmin/_processed_/1/3/csm_The-Ritz-Carlton-Vienna-juergen-Ammerstorfer-c-Lisa-Leutner-2640_7848014b4e.jpg

General Manager Jürgen Ammerstorfer hat mit seinem Team den Lockdown genützt um für seine Bars und Restaurants spannende neue Konzepte zu entwickeln. Die Mitarbeiter des »The Ritz-Carlton, Vienna« konnten sich durch regelmäßige Meetings und weiterführende Workshops in den vergangenen Monaten nachhaltig weiterentwickeln. Ein eigenes »Take-Care-Team« wurde ins Leben gerufen um sich um das mentale und physische Wohl der Mitarbeiter zu kümmern. Kleine kulinarische Aufmerksamkeiten sorgten für mehr Zugehörigkeitsgefühl. Die Maßnahmen wirkten, denn fast alle Mitarbeiter konnten gehalten werden.

Food and Beverage-Director Benedikt Kuhn ergänzt, dass Neuplanungen im Normalbetrieb nur eingeschränkt stattfinden können. Die Lockdown-Zeit wurde aber intensiv genutzt, es sind noch nie so viele neue Projekte entstanden. 

Alles beginnt mit dem Frühstück

Über das neue Frühstückskonzept im »Dstrikt« haben wir bereits berichtet. Das Lokal mit Steak-Schwerpunkt ist vermutlich das erfolgreichste Restaurant in einem Wiener Hotel, daher wurden Änderungen sehr behutsam durchgeführt. »Don't fix what's not broken« bemerkt Ammerstorfer in diesem Zusammenhang. Dennoch darf man sich auf diverse Specials wie ein Champagner-Dinner oder einen hochkarätigen Gastkoch freuen. Auch ein Streetfood-Schwerpunkt mit externem Zusteller ist geplant, Details werden aber erst später verraten.

Das »Pastamara«, die Bar con Cucina, soll seinem Mastermind – Ciccio Sultano – entsprechend, noch sizilianischer ausgeprägt werden. Das Barkonzept wird gerade überarbeitet, zum Thema Aperitivo kommt eine aufsehenerregende Neuerung hinzu. Für Frischluft-Freunde wird das »Pastamara« reich bestückte Picknick-Körbe anbieten, auf Wunsch sogar mit Butlerservice! Die beliebten Köstlichkeiten – vom wunderbaren House-Negroni über Pasta und diverse Saucen – wird man künftig auch über einen externen Händler bestellen können.

California Dreaming

Während sich Ammerstorfer beim »Pastamara« noch nicht ganz in die Karten blicken lässt, verrät er schon das Konzept für die beliebte Rooftop-Bar »Atmosphere«: Sowohl kulinarisch als auch bei den Drinks wird der Sunshine State California das Motto vorgeben. Der US-Bundesstaat steht für das beste aus allen Welten und für Fusion im besten Sinne. Dementsprechend wird es asiatische, hawaiianische, lateinamerikanische und europäische Einflüsse geben. Aber nicht nur das auch das kalifornische Lebensgefühl, soll am Dach des Hotels Einzug halten und besonders beim Sonnenuntergang zelebriert werden. 

Da die Musik bei einer kalifornisch geprägten Rooftop-Bar fast so wichtig wie der Drink ist, erwartet die Gäste täglich ein abwechslungsreicher Mix aus Soul, Funk, Jazz, Disco und elektronischem Soundteppich, sorgfältig kuratiert von Radio Superfly. Jeden Donnerstag wird es ein After-Work Event mit Radio Superfly DJs und kulinarischen Pop-up Konzepten geben.

Auch das Konzept der ebenerdigen »D-Bar« ist neu. Hier gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem Weltmuseum, der aktuelle Schwerpunkt entspricht dem des historischen Hauses: Es geht um die Azteken, Falstaff hat berichtet.

Optimistisch in den Sommer

Auf die Frage, wie sich die Buchungslage im Hotel entwickelt, antwortet Ammerstorfer mit einem strahlenden Lächeln: »Die Nachfrage ist in den letzten Tagen extrem gestiegen! Besonders der so wichtige US-Markt gibt kräftige Lebenszeichen von sich.« Der Hoteldirektor mit umfassenden internationalen Erfahrungen war zuletzt in London engagiert und sieht in der britischen Metropole sehr erfreuliche Entwicklungen. Das Buchungsniveau für den Sommer ist jetzt schon bei 60 Prozent vom Vorjahr und steigt weiter an. Das Erfreuliche dabei ist, dass britische Trends verlässlich nach Europa überschwappen. Ammerstorfer sieht das Jahr 2021 sehr zuversichtlich: »Es geht in die richtige Richtung!«