Das Falstaff-Glossar
- Zapfen
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Bestimmte Art für den Anschnitt des Fruchtholzes beim Rebschnitt (je 2 bis 3 Augen).
- Zeile
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Lineare Anordnung der Reben im Weingarten.
- Zentrifuge
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Auch Separator genannt.
- Zibeben
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Eingetrocknete Weinbeeren (Rosinen); umgangssprachlich auch für Trockenbeeren.
- Zierfandler
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Dieser Name verweist auf die rötliche Beerenfarbe der spätreifenden Trauben. Der Zierfandler ist im Weingarten eher schwierig zu handhaben, reift spät, fault aber früh. Die Weine sind stets extraktreich, rassig und würzig aber auch fruchtig und vegetabil. Im Prädikatsweinbereich läuft er zu Hochform auf und beweist echte Langstreckenqualitäten. Teilweise noch im Gemischten Satz oder im Cuvée wird der Zierfandler mit dem Rotgipfler auch als „Spätrot-Rotgipfler“ verehelicht.
- Zitronensäure
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Eine der wichtigen Säuren, die nur in geringen Mengen in der Weintraube und im Wein vorkommt; bei Säuremangel ist es in der EU (Klimazone B und C) erlaubt, Zitronensäure als Zusatz zu verwenden.
- Zucker
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In der Weintraube kommt auf natürliche Art Fruchtzucker (Fruktose) und Traubenzucker (Glukose) vor. Rübenzucker (Saccharose) kann zum Anreichern dem Most (mit gesetzlichen Obergrenzen) zugesetzt werden; siehe aufbessern. Der unvergorene Zucker (Restzuckergehalt) ist am Etikett in Worten angegeben.
- Zuckerrest
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Durch natürlichen oder absichtlich herbeigeführten Gärstopp; siehe auch Restzuckergehalt.
- Zweigelt
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Sein Schöpfer, Prof. Dr. Fritz Zweigelt, schuf 1922 aus der Kreuzung Blaufränkisch x St. Laurent die österreichische Erfolgs-Rotweinstory. Bis zu seinem Tod 1964 war die Sorte nur unter der ursprünglichen Bezeichnung Rotburger bekannt. Heute finden wir Klassiker und fruchtige Vertreter mit Kirsch- und Beerenaromen, aber auch hochreife, konzentrierte Spitzenweine, die meist in Cuvées den weiblichen Fruchtcharme einbringen. Mit 13% der österreichischen Rebfläche ist der Zweigelt mit Abstand die Nummer eins am Rotweinsektor.
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