Island

by Diane Kruger
Abenteuerreise
Europa Island

Diane Kruger

Schauspielerin, Muse, Oscar-Anwärterin

Geboren und aufgewachsen ist die schöne und unkomplizierte Muse von Lagerfeld in Algermissen in Niedersachsen. Bereits mit 15 Jahren entschied sie sich Model zu werden, zog nach Paris und New York. Die große Reise sollte hiermit beginnen. Sie nahm Schauspielunterricht, zog nach Los Angeles und spielt seitdem in vielen Blockbustern mit.

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Blick auf die Berge Islands

Mein Island und mein Reykjavik

Reisen bedeutet für mich entweder Arbeit oder Privatleben.

Beides macht mich glücklich. Gerne bin ich On Tour. Für meine Arbeit werde ich gebucht, kann mir nicht aussuchen wohin es geht. Trotzdem genieße ich dieses Privileg Reisen zu dürfen. Sind ja auch nicht die schlechtesten Orte, die ich dadurch kennen lerne. Nach Island hat es mich komischerweise immer schon gezogen. Dieses Unnahbare, diese Weiten und diese Ruhe haben mich durch diverse Filme und Bücher neugierig gemacht. Ebenso stehe ich total auf isländisches Design und Kunst aus Island!

Gesagt, getan, gebucht, gereist!

“Aber am meisten motiviert und inspiriert mich wohl meine Arbeit.”

Meine Gedanken zu Reykjavik

Was muss man in Reykjavik gesehen haben?

Seit der Finanzkrise (und auch schon davor) hat sich eine unglaubliche Kreativszene in Reykjavik entwickelt. Und ich war dort: Es ist wirklich so. Man sollte die kleinen Galerien im Stadtzentrum besuchen. Mit unaussprechlichen Namen: Tysgalleri, i8 Gallery und die Hverfis Galerie. Es gibt auch noch ein paar andere, aber die entdeckt man bei einem Spaziergang sowieso.

 

Wie sieht es mit der isländischen Küche aus?

Wenn Sie einmal im Fish Market waren, wollen sie eh nirgends mehr hin. Alle Fischsorten direkt aus dem Meer, wunderbar zubereitet. Allein das Interieur ist schon wunderschön. Alles ist aus Holz und Pflanzen wohin man sieht. Das Grün passt umwerfend zum Restaurant- und Speisen-Konzept. Als Deutsche musste ich auch in das Bistro Snaps gehen: Es ist das Lieblingslokal der Kreativszene, so wurde mir gesagt. Viele Restaurants setzten auf traditionelle Isländische Gerichte, die sie verfeinern und auf ein Gourmet-Niveau kochen: Fisch und Lamm natürlich, aber auch viel eingelegtes Gemüse. Mit der Súrmjólk konnte ich mich nicht so anfreunden, das ist Dickmilch. Nicht mein Ding.

 

Wo haben Sie gewohnt?

Als ich zur Mittsommernacht in Island war, habe ich im 101 Hotel gewohnt. Ein kleines süßes, verkünsteltes Hotel in Reykjavik. Lustig war, dass alle Vorhänge mit Blackout-Stoffen benäht und Schlafbrillen im Zimmer waren, so dass man auch ja einschlafen kann. Es wird ja in diesen Nächten nicht dunkel. Das war so ziemlich das coolste, was ich je erlebt habe. Die Bewohner tanzen und trinken die ganze Nacht lang. Außerdem kann ich das Hotel Borg empfehlen, der Art-deco Stil aus den 1930er Jahren fasziniert mich total. Hätte ich in Island auch nicht erwartet. Außerdem ist es ein Wahrzeichen der Stadt. Das Frühstück ist großartig.

 

Wo haben Sie am schönsten gefeiert?

Da ich gerne Bier trinke, war ich in der Bunk Bar am besten aufgehoben. Das eigene Bier aus deren eigener Brauerei ist gruselig, aber es gibt ja bekanntlich viele, viele Alternativen.

 

Konnten sie eine Rundreise machen?

Bis zu den Fjorden sind wir gekommen, ein wunderbarer Ausblick. Diese Landschaft hat etwas Magisches. Ziemlich viel Zeit habe ich dann in der Blauen Lagune verbracht. Stundenlang war ich in den heißen Quellen und habe gelesen.

 

Wo sollte man in Island sonst noch hin?

Der Klassiker: Fjallabak. Das Naturschutzgebiet mit seinen Flüssen und Lavaflächen ist sicherlich schon oft fotografiert worden. Trotzdem bin ich froh um mein eigenes Foto von dort. Magisch.

 

Was unterscheidet Island von anderen Inseln?

Gute Frage, Island lässt sich mit nichts vergleichen. Ein Ort, der aus einem Märchenbuch entspringt. So habe ich mir als Kind immer gewünscht zu leben. Wie eine Filmkulisse. Nicht umsonst gibt es sogar einen Minister für Elfen.

 

Wann geht es wieder nach Island?

Am liebsten hätte ich dort an einem Fjord ein kleines Haus. Wunderbar zum Abschalten und Bücher lesen!

Isländer Vorsicht! Ich komme wieder!

Ein Blick in mein Leben

Der beste Moment des Tages?

Der erste Augenblick, wenn man die Augen öffnet und es nach frischem Kaffee duftet.

 

Meine größte Leidenschaft?

Mein Kater namens Fat Hobbes. Er ist ein sehr lustiger Geselle.

 

Was inspiriert Sie?

Puh, das ist nicht so leicht, da es eine ganze Menge ist. Aber am meisten motiviert und inspiriert mich wohl meine Arbeit.

 

Wie würde ein guter Freund Sie beschreiben?

Schüchtern, lebensfroh, familiär

 

Ihr Lifestyle in 5 Wörtern:

Unkonventionell, klassisch, charmant, eigen und durchdacht

 

Ihre Lebensphilosophie lautet:

Dankbar sein für alles was man hat und darf

 

Reisen bedeutet für Sie:

Glück

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