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Verreisen zu Ostern: Darauf müssen Sie achten

Verreisen zu Ostern: Darauf müssen Sie achten

Ein Überblick der derzeitigen Reisebeschränkungen

Text: Redaktion

Die Osterferien werden alljährlich als beliebte Zeit zum Verreisen genutzt. Heuer macht es uns die Corona-Pandemie nicht so einfach, jedoch auch nicht unmöglich. Wer trotz aktueller Situation nicht aufs Reisen verzichten möchte, sollte sich im Vorfeld gut mit den derzeitigen Regelungen der jeweiligen Destinationen auseinandersetzen. Wir haben die unterschiedlichen Reisebeschränkungen beliebter Urlaubsländer im Überblick.

 

Italien

In unserem Nachbarland Italien sind die Regionen je nach Verbreitung des Coronavirus verschieden eingestuft. Derzeit sind die meisten Bundesländer entweder rot oder orange gekennzeichnet. Mit Ausnahme von Karsamstag bis Ostermontag – da sind alle Regionen rot. Eine Einreise sowie das Verlassen der Wohnung am Ort ist damit nur im Ausnahmefall möglich. Lokale sind geschlossen; nur Geschäfte des täglichen Bedarfs sind geöffnet. Auch die Skigebiete sind zu. In der Öffentlichkeit muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Zu den wenigen Ausnahmen gehören etwa Pendler oder Lkw-Fahrer. Selbst für diese gelten weitreichende Test- und Quarantäneauflagen. Italien-Tourismus ist daher aus österreichischer Sicht Fehlanzeige.


Über Ostern steht diese auf Corona-Ampel auf Rot, das bedeutet, dass dort "unkontrollierte Ausbrüche und eine großflächige Verbreitung des Virus" vorliegen.

Kroatien

Die Einreise nach Kroatien ist mit einem negativen PCR-Test (höchstens 48 Stunden alt) und einer zehntägige Heimquarantäne (für Tiroler 14 Tage) möglich. Die Heimquarantäne kann sich auf sieben Tage verkürzen, wenn ein weiterer negativer PCR-Test vorgelegt wird. Kann man bei der Einreise kein PCR-Testergebnis vorweisen, muss der Test in der Quarantäne-Zeit nachgeholt werden.


Die Regierungen sind sich einig: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kroatien wird aufgrund hoher Infektionszahlen abgeraten.

Slowenien

Nach Slowenien kann man verbunden mit einem negativen PCR-19-Test der nicht älter als 48 Stunden ist oder einem Antigen-Schnelltest der nicht älter als 24 Stunden ist. So entkommt man auch einer Quarantäne. Ohne Test werden zehn Tage Quarantäne angeordnet. Aus dieser kann man sich frühesten am fünften Tag mit PCR- oder Antigen-Schnelltest freitesten.


Der Flugverkehr wird in Slowenien allmählich wieder aufgenommen. Grenzüberschreitender Busverkehr ist nur zum Zwecke der Durchreise durch Slowenien gestattet.

Spanien

In Spanien ist es ähnlich wie in Italien – nämlich je nach Region verschieden. Nach Andalusien oder Galicien etwa darf man gar nicht zu touristischen Zwecken einreisen, auf die Kanarischen Inseln oder die Balearen unter Auflagen. Flugreisende, die aus Österreich oder anderen Risikoländern/-gebieten nach Spanien einreisen wollen, müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Auch ein negativer sogenannter TMA-Test wird anerkannt. Ein Antigen-Schnelltest ist dagegen nicht ausreichend. Bei der Ankunft wird die Körpertemperatur kontrolliert. Auf den Kanaren müssen sich Reisende die spanische Covid-19-Kontaktverfolgungs-App "Radar COVID" auf das Handy herunterladen und bis 15 Tage nach ihrer Heimkehr aktiviert lassen.


Kann man bei der Einreisekontrolle in Spanien keinen negativen Test vorweisen, drohen Strafen bis zu einer Höhe von EUR 60.000.

Schweiz

Für die Einreise in die Schweiz gelten zusätzlich zu den bisherigen Bundesländern Salzburg, Niederösterreich, Kärnten und Steiermark auch bei Einreisen aus dem Burgenland, Oberösterreich und Wien eine Quarantänepflicht plus die Pflicht zur Vorlage eines negativen PCR-Tests. Bei Flugreisen erfolgt die Kontrolle vor dem Boarding. Der PCR-Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Die Quarantäne beträgt zehn Tage - genauso lang sind die Osterferien. Sie kann nach sieben Tagen per negativem Antigen-Schnell- oder weiterem PCR-Test vorzeitig beendet werden.


Bei Flugreisen in die Schweiz ist generell, also auch aus Ländern, die nicht zu den Risikogebieten zählen, ein negatives PCR-Testresultat vorzuweisen.

 

 

Picture Credits: Claudio Schwarz Purzlbaum/Unsplash, Ante Hamersmit/Unsplash, Eugene Kuznetsov/Unsplash, Frank Eiffert/Unsplash, Capturing The Human Heart/Unsplash, Vitor Monteiro/Unsplash