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Urlaub mal anders: Die ungewöhnlichsten Reiseziele

Urlaub mal anders: Die ungewöhnlichsten Reiseziele

Text: Redaktion

Aufregend, geheimnisvoll und spektakulär: Reisen muss schon lange kein Erholungsurlaub mehr sein. Viele suchen mittlerweile das ganz besondere Erlebnis und verbringen ihren Urlaub an den unüblichsten Orten der Welt. Wir zeigen welche skurrilen Reiseziele jetzt im Trend liegen.

Reisen hat viele Facetten: Ein Strandurlaub in Spanien, ein Shoppingtrip nach London oder ein Sporturlaub in den Bergen. Das sind die gängigsten Urlaubspläne vieler. Doch was ist, wenn das gewohnte Angebot zu langweilig ist? Für all diejenigen gibt es Orte, die mehr zu bieten haben, als das übliche Programm. Abenteuerliche Urlaubsziele, wo man etwas Einzigartiges erlebt, das unvergessen bleibt, sind beliebter denn je.

Wir haben fünf skurrile Reiseziele im Überblick:

Angkor Wat, Kambodscha

Die Tempelanlage aus dem 10. Jahrhundert des südostasiatischen Landes, steht mitten im Urwald und ist heute eine der Touristen-Hotspots schlechthin. Der gesamte Komplex ist das Ergebnis wohldurchdachter Baukunst und gilt als architektonisches Meisterwerk. Die Größe der verlassenen Dschungelstadt entspricht etwa 185 Fußballfeldern und kann mit dem Rad erforscht werden.


Die beeindruckende Tempelanlage in Angkor Wat. 

Geamana, Rumänien

Knapp 500 Kilometer nordwestlich von Bukarest, im rumänischen Apuseni-Gebirge, liegt ein Tal, das mit giftigem Schlamm übersäht ist. Das Dorf wurde im Zuge einer Kupfermine geflutet und versinkt immer noch in den Rückständen. Die toxischen Stoffe lassen den See immer wieder in märchenhaft schöne Farben erleuchten, was die Hauptattraktion für Besucher ist.


Mystische Farben in Geamana.

Hashima Island, Japan

Die Insel liegt direkt vor der Westküste Japans und ist seit über 45 Jahren menschenleer. Einst als Standort für den Kohleabbau genutzt, wurden dort im Zweiten Weltkrieg, Kriegsgefangene gegen ihren Willen festgehalten. Von da an hat die Inselstadt einen düsteren Beigeschmack. Für Besucher ein gruseliges Abenteuer und ein absolutes Must-see.


Menschenleer und dennoch ein Reise wert: Hashima Island.

Plymouth, Montserrat

Auf der kleinsten Karibik-Insel, Montserrat, zerstörte 1997 ein Vulkanausbruch die Hauptstadt Plymouth. Im Zuge dieser Naturkatastrophe war mehr als die Hälfte der Einwohner dazu gezwungen die Stadt zu verlassen. Bis heute gilt der Ort als offizielle Gefahrenzone, die man ausschließlich mit einem fachkundigen, einheimischen Touristenguide besuchen darf.


Atemberaubende Naturlandschaften in Plymouth, Monserrat. 

Bodie, Kalifornien

Während des Goldrausches in 1859, entstand dieser Ort in den Bergen der Sierra Nevada, in der Nähe von San Francisco. Zwischenzeitlich haben hier bis zu 5000 Menschen gelebt und vorrangig in den Goldminen geschuftet. Seit 1930 ist damit Schluss, und Bodie zählt bis heute zu eine der besterhaltendsten Geisterstadt in den USA.


Wie im wilden Westen: Die gut erhaltene Geisterstadt Bodie in Kalifornien. 

 

 

Picture Credit: Sharon Ang / Pixabay, Jason Rost / Unsplash, Jaanus Jagomagi / Unsplash, Eniko Polgar / Unsplash, Chan Lee / Pixabay