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Slow Trips: Neue Buchungsplattform für authentische und nachhaltige Reiseerlebnisse

Slow Trips: Neue Buchungsplattform für authentische und nachhaltige Reiseerlebnisse

Mehr Achtsamkeit, weniger Stress

Text: Redaktion

Während die Pandemie die gesamte Welt bereits das zweite Jahr in Atem hält, haben sich daraus einige neue Reise-Trends entwickelt. Wie etwa das Bewusstsein, eine Region in vollen Zügen zu genießen und dabei auf seinen ökologischen Fußabdruck zu achten. Das aktuell europaweit größte Leader-Projekt, die neue Buchungsplattfom „Slow Trips – European Slow Travel Experiences“, fokussiert nachhaltiges Reisen mit neun teilnehmenden Projektpartnern von Schweden über Litauen, Deutschland, Luxemburg und Österreich bis Italien abseits der bekannten touristischen Wege. Gerade in Post-Covid-19-Zeiten besteht die Chance für eine Neudefinition des touristischen Schönheitsbegriffs. Slow Trips zeigt, dass man nicht an die Südsee reisen muss, um einen exotischen Urlaub verbringen zu können.

www.slowtrips.eu


Der Trend im Tourismus geht immer weiter in Richtung bewusstes Erleben und Nachhaltigkeit. 

Was steckt hinter dem neuen Tourismustrend?

Slow Trips beschreibt einen völlig neuen Zugang zum Reisen selbst. Dabei wird an einer Neudefinition des touristischen Schönheitsbegriffs nach dem Motto „weniger Schein und mehr Sein“ gearbeitet. Anstatt einer wilden Bilderjagd und einem oberflächlichen Abklappern von Sehenswürdigkeiten wird man dazu eingeladen, zu entschleunigen, seine Batterien aufzuladen und in die Kultur vor Ort einzutauchen. Dies ist auch eine Chance für die touristische Entwicklung im ländlichen Raum.


Slow Trips ermöglicht Reisenden in die authentische Kultur des Landes einzutauchen. 

Eine Buchungsplattform für authentische und nachhaltige Reiseerlebnisse

In den Städten ist es eine Herausforderung, großen Menschenansammlungen aus dem Weg zu gehen. Dies wurde in Zeiten der Corona-Krise noch offensichtlicher. Im Kontrast dazu steht das Leben in den ländlichen Dörfern und kleinen Städten der teilnehmenden Partnerregionen. Slow Trips greift den Trend zum partizipativen und nachhaltigen Tourismus auf. Ob man nun mit der Fahrraddraisine zum nächsten Bio-Obstgarten radelt, um sich neben den fruchtigen Köstlichkeiten auch in einem Demeter-Workshop verführen zu lassen, man sich  zum Fischen auf die verzweigten Flussläufe hinaus begibt, um dann mit dem Fischer vor Ort gemeinsam am Grill zu stehen oder man einfach mal still einen Sonnenuntergang beobachtet, die Einheimischen nennen diese Erlebnisse „Zuhause“.


Statt Massentourismus und volle Städte dreht sich bei Slow Tourismus alles um Natur und Wohlbefinden. 

 

Jeder gebuchte Trip von Slow Trips bindet Reisende in das Leben vor Ort ein. Die versteckten Orte und Hinterhöfe in nächster Umgebung sind Geheimtipps, die über die Buchungsplattform zugänglich gemacht werden. Reisende tauchen bei den Slow-Trips-Angeboten in die Erzählungen der Einheimischen ein, seien es Alltagsgeschichten oder Legenden in den „Lost Places“ der Region. Durch diesen persönlichen Bezug werden echte Freundschaften geknüpft, Gastgeber und Reisende können voneinander lernen.

Erfahrungen, die in Erinnerung bleiben

Das Authentisch-Echte erleben, wahre Geheimtipps entdecken und sich in die Region hineinfallen lassen: all das hat der neue Reisetrend zu bieten. Wie wäre es mal mit etwas ungewöhnlicheren Unterkünften, wo man richtig entspannen kann und sich nicht ans Buffet drängen muss? Den Geschmack der Region mit allen Sinnen erfassen. Mit den Einheimischen leben und lachen, sie und dadurch auch deren Kultur kennenlernen. Das alles und vieles mehr schafft unverwechselbare Erinnerungen.

Aktuell beteiligen sich europaweit neun Regionen, die zudem eine gemeinsame Philosophie und das Bekenntnis zu einem nachhaltigen Tourismus teilen. Jeder Trip soll so umweltfreundlich wie möglich gestaltet sein. Damit soll auch die ökonomische, soziale und ökologische Verantwortung einer Region thematisiert werden. Speziell die intensive Einbindung der Einheimischen und der damit verbundenen lokalen Wirtschaft bringt Wertschöpfung in ländliche Gebiete.


Ländliche Gebiete und deren Wirtschaft profitieren vom neuen Tourismustrend. 

Das sind die Slow-Trips Leader-Projektpartner

Österreich

  • Oststeiermark (Lead-Partner)
  • Oberösterreichische Donauregion (Projekt-Partner)

Luxemburg

  • Guttland (Projekt-Partner)

Italien

  • Valle Umbra e Sibillini (Projekt-Partner)
  • Südöstliche Basilicata (Projekt-Patner)
  • Südwestliche Basilicata (Projekt-Partner)

Deutschland

  • Seenland Oder-Spree (Projekt-Partner)

Schweden

  • Nedre Dalälven (Projekt-Partner)

Litauen

  • Alytus Region (Projekt-Partner)

Einige Regionen Europas haben sich dem Projekt bereits angeschlossen und laden die Urlauber ein, die pure Natur im jeweiligen Land kennenzulernen. 

 

 

Picture Credits: David Mark / Pixabay, Dimitris Vetsikas / Pixabay, Pexel / Pixabay, Thomas McSparron / Pixabay, Brigitte Wagner / Pixabay