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Fernweh? Das sind die besten virtuellen Trips

Fernweh? Das sind die besten virtuellen Trips

Reisen Sie bequem vom Sofa aus

Text: Redaktion

Durch die Folgen des Coronavirus müssen wir nun schon seit langem auf das Reisen verzichten. Geschlossene Grenzen, komplizierte Einreisebestimmungen, gestrichene Flüge und zahlreiche Lockdowns machen es nahezu unmöglich, das Land zu verlassen und andere Kulturen kennenzulernen. Dabei ist das Bedürfnis auszubrechen und etwas Anderes, als Videokonferenzen und die eigenen vier Wände zu sehen, stärker denn je.

Mit der heutigen, fortgeschrittenen Technologie ist ja bekanntlich alles möglich – wieso also nicht auch im virtuellen Rahmen verreisen? Statt sich also die zehnte Netflix-Serie über ungelöste Kriminalfälle anzusehen, könnte man auch ganz einfach durch New York spazieren.

Hier finden Sie fünf Reiseziele, die Sie bequem von zuhause aus erkunden können - egal ob mit technischen Gadgets wie einer VR-Brille oder ganz einfach über einen beliebigen Bildschirm.

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Eine Wanderung durch die Schlucht Grand Canyon

Natürlich können virtuelle Reisen niemals einen echten Trip in ein anderes Land ersetzen, aber sie helfen uns, das Fernweh zu lindern, uns abzulenken und uns vielleicht sogar zu inspirieren. Die meisten virtuellen Touren können problemlos am Smartphone, Tablet, Laptop oder am Fernseher genossen werden. Viele gehen aber sogar noch einen Schritt weiter und verbinden den Bildschirm mit einer VR-Brille, um das Erlebnis noch intensiver zu gestalten. Das ist natürlich kein Muss - denn die virtuellen Reisen vermitteln auch ohne technische Extras ein Urlaubs-Feeling.

Wie etwa einen virtuelle Tour des Grand Canyon. Zu entdecken gibt es in der Schlucht so einiges und das auf 450 Kilometern Länge und 1.800 Metern Tiefe. Im echten Leben würde man etliche Tage brauchen, um die gesamte Pracht des Naturwunders in Arizona zu erkunden, doch in der virtuellen Welt kann man gefahrenlos nahezu jeden Winkel entdecken. Google Street View stellt bereits erstklassige Aufnahmen bereit, mit denen man den kurvigen und 13 Kilometer Bright Angel Trail zum Colorado River entlangwandern kann. Doch es gibt auch einige offizielle Touren durch die US-amerikanische Schlucht.


Das Naturwunder von Arizona lässt sich auch virtuell bestaunen. 
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Ein Tauchausflug zum Great Barrier Reef

Das Korallenriff an der Nordküste Australiens ist sogar vom Weltraum aus zu sehen –  wieso also nicht auch in der virtuellen Welt? Es gibt einige Seiten, wie diese hier, die das Reef von allen Seiten und in seiner vollständigen Pracht zeigen. Schwimmen Sie mit Delfinen, bestaunen Sie die glitzernden Schwanzflossen exotischer Fische und sehen Sie die bunten Korallen aus der Nähe. Und das alles ohne Tauchschein und Angst vor gefährlichen Meeresbewohnern.

Der Vorteil: Sie können die vorbeischwebende Meerestiere in Ruhe beobachten, ohne dass Ihnen der Sauerstoff ausgeht. Der Nachteil: nach ihrem kurzen Australien-Trip auf dem Bildschirm, ist es eher unwahrscheinlich, dass sie gebräunt zurückkommen.


Das Great Barrier Reef ist vom Weltraum sichtbar - warum also nicht auch durch eine VR-Brille?
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Ein Helikopterflug über New York City

Eine Millionenmetropole wie New York City sieht man nicht so oft – vor allem nicht, wenn sich diese tausende Kilometer weit weg befindet. Doch in der virtuellen Welt können Sie bequem in einen Helikopter steigen, ohne den Boden dabei verlassen zu müssen.

Auf dieser Seite erleben Sie einen fulminanten Rundflug, der Ihnen die Wolkenkratzer des Big Apple näher bringt. Winken Sie der Freiheitsstatue während Sie über den Hudson River fliegen und legen Sie eine kurze Pause auf der großflächigen Wiese des Central Parks ein. Das Beste daran: Sie sparen sich dadurch sehr viel Geld und haben danach bestimmt keinen Jetlag.


Sorgenfrei über den Wolkenkratzern von New York City: das bietet ein virtueller Helikopterrundflug. 
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Safari in der afrikanischen Steppe

Durch das virtuelle Reisen gibt es eine kurze Verschnaufpause für die Erde. Zudem können sich einige, gut besuchte Regionen von dem sogenannten Overtourism erholen, da die fotogierigen Besucher zur Zeit ausbleiben.

Wenn Sie noch mehr Action und Abenteuer wollen, dann können Sie es mit einer Safari versuchen. National Geographic hat einige Videos, speziell für VR-Brillen entwickelt, die durch die 360-Grad-Optik besonders real wirken. Während Sie sich also in der afrikanischen Steppe befinden und den Tigern und Löwen hautnah bei der Futtersuche oder beim Entspannen zusehen, können Sie sich selbst zurücklehnen und das Treiben beobachten. Zu bestaunen gibt es die virtuellen Safaris auf dem YouTube-Kanal von National Geographic.


So nah werden Sie den Löwen der afrikanischen Steppe nie sein. 
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Eine Fahrt mit der Transsibirschen Eisenbahn

Ein weiterer Vorteil von virtuellen Trips ist, dass es weder Wartschlangen, noch Gedränge gibt. Besonders angenehm ist das Ausbleiben der Massen, wenn man eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn antreten möchte.

Der weltberühmte Zug startet seine Reise in Moskau und bringt Sie dann über 9.000 Kilometer weiter nach Wladiwostok. Neben der längsten Eisenbahnstrecke der Welt, gibt es aber noch so viel mehr zu entdecken. Ganze sieben Zeitzonen durchquert der Zug während seiner Reise. Zu sehen bekommen die Gäste Zwiebeltürmchen und buddhistische Klöster. Zwischendrin heißt es warm einpacken, denn die Temperaturen können auf bis zu -20 Grad fallen. Das gilt natürlich nicht für diejenigen, die sich die Zugroute bequem vom Sofa aus ansehen. Hier können Sie die virtuelle Reise beginnen.


Eigentlich dauert die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn sieben Tage - virtuell sieht man die fulminante Landschaft in weniger als einer Stunde. 

 

 

Picture Credits: Andy Meyer / Pixabay, Summerpotter / Pixabay, Coffee With Milk / Pixabay, Jo Wiggijo / Pixabay, Herbert Aus / Pixabay