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Diese Eco-Initiativen machen unsere Städte klimafreundlicher

Diese Eco-Initiativen machen unsere Städte klimafreundlicher

Von innerstädtischer Landwirtschaft bis hin zu essbarem Exterieur

Text: Redaktion

Mehr als die Hälfte aller Menschen hat sich in Städten angesiedelt. Die Ballungszentren der Länder sind aber gleichzeitig auch die größten Energieverbraucher und Umweltverschmutzer der Welt. Eine klimafreundliche Zukunft und die Begrenzung der Erderwärmung sind ohne ihren Beitrag nicht erreichbar. Doch zum Glück haben viele Orte bereits zukunftsorientierte städtische Initiativen entwickelt, die zu einem besseren Leben beitragen.

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Das schwimmende Dorf, Amsterdam

Die Niederländer haben das Industriegebiet der Hauptstadt zu einem schwimmenden Dorf umfunktioniert. Die kreisförmige Community von Space & Matter besteht aus einem von der Stadt separatem System, das 26 schwimmende Häuser versorgt. Das kleine Dorf liegt direkt am Wasser und stellt einen völlig nachhaltigen Stadtteil dar. Dieses Projekt zeigt eine vorbildliche Lösung, wie sich eine Stadt, die mit dem durch den Klimawandel ansteigenden Meeresspiegel zu kämpfen hat, entwickeln kann.


Amsterdam zählt zu den lebenswertesten Orten der Welt und sind Vorreiter für einen umweltschonenden Lebensstil.
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Das grüne Wunderkraftwerk, Kopenhagen

CopenHill ist ein Beispiel für visionäre Architektur. Das Kraftwerk wandelt Abfall in Energie um und kann so Dänemarks Hauptstadt mit nachhaltigem Strom versorgen. Doch nicht nur das: Während Turbinen aus dem Müll saubere Energie produzieren, kann das begrünte Dach des Gebäudes zur Freizeitgestaltung genutzt werden. Dieses Design zeigt, wie zukunftsorientierte Strukturen auch in dicht bewohnten Gebieten eine weitreichende soziale und ökologisches Lösungen miteinander verbinden kann.


CopenHill ist das erste nachhaltige Kraftwerk der Welt, welches auch als Erholungsort für die Einwohner fungiert.
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Innerstädtische Landwirtschaft, Detroit

Nördlich von Michigans Hauptstadt wurde eine drei Hektar große Landwirtschaft von der Urban Farming Initiative realisiert. Bereits im Jahr 2002 wurde dieser Ort von der gemeinnützigen Organisation gegründet, welcher auch bis heute noch ausschließlich von Freiwilligen betreut wird. Der Ackerbau wird als angesehene Nahrungsquelle genutzt und vermittelt einen Zusammenhalt der Einwohner. Das Programm ist ein Vorbild für ein grünes Miteinander.


Die Stadt hat sich zur Aufgabe gemacht die städtische Landwirtschaft als Plattform zur Förderung von Bildung, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zu nutzen.
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Biologisches Hochhaus, Singapur

In der Millionenmetropole wurde 2018 ein Gebäudekomplex eröffnet, das nachhaltige Wohn-, Geschäfts- und Lifestyle-Aktivitäten vereint. Der insgesamt rund 400.000 Quadratmeter große Marina One wurde auf Sand gebaut, da es in Singapur an Platz fehlt. Es befinden sich insgesamt 160.000 Pflanzen sowie Bäume am und um des Hochhauses herum. Marina One ist ein Paradebeispiel für „green living“, zeigt wie sich innerstädtische Architektur klimaneutral gestalten lässt und so Mensch und Natur zugutekommt.


Die üppige Bepflanzung und die ikonischen Lamellen des organisch geformten Gebäudes tragen zu einem effektiven Sonnenschutzsystem und einer Verbesserung des Mikroklimas bei.
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Essbares Exterieur, Vietnam

Die rasche Verstädterung Vietnams hat zu einem Ungleichgewicht von der Natur und der Umweltverschmutzung geführt. Um die Balance zu halten, haben Architekten die Außenwände eines Bürogebäudes mit Pflanzen bedeckt. Diese kostbare Begrünung ist nicht nur eine Möglichkeit, die Luft zu filtern und zu reinigen, sondern hilft auch bei der Klimatisierung. Hinzu kommt, dass Regenwasser, das geschickt zur Bewässerung aufgefangen wird, gleichzeitig für angebautes Gemüse genutzt wird. Dieses wird sogleich von den Bewohnern zum Verzehr verwendet. 


In der Stadt Ho-Chi-Minh, Vietnam, wird mit begrünten Außenwände gegen den Klimawandel gekämpft.

 

 

Photo Credits: Nastya Dulhiier/Unsplash, Alexis Mette/Unsplash, Francois Le Nguyen/Unsplash, Paula Prekopova/Unsplash, Thijs Kennis/Unsplash, Lily Banse/Unsplash