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Das müssen Sie jetzt für eine Reise nach Großbritannien und Nordirland wissen

Das müssen Sie jetzt für eine Reise nach Großbritannien und Nordirland wissen

Der Brexit bringt einige Veränderungen mit

Text: Redaktion

Neben der Coronakrise gibt es derzeit noch ein weiteres Geschehnis, das die Reisefreudigkeit der Menschen einschränken könnte: Der Brexit. Denn mit Ende des Jahres ist auch die Übergangslösung erloschen. Ab sofort greift das neue Handelsabkommen zwischen der EU und dem Vereinten Königreich. Die größten Änderungen sind aber erst ab Oktober 2021 zu spüren. Hier lesen Sie alles, was Sie jetzt für eine Einreise nach Großbritannien und Nordirland wissen müssen.

Brauche ich ein Visum?

Bisher konnten Bürger der EU lediglich mit einem Personalausweis nach Großbritannien oder Nordirland reisen. Da das Land nun aber kein Mitglied des Schengener Abkommens mehr ist, in dem die Abschaffung von Grenzkontrollen an Binnengrenzen gilt, müssen Reisende ab dem 1. Oktober 2021 einen Reisepass mitführen. Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Bis auf weiteres müssen Reisende kein Visum betragen.

Wer einen „settled“ oder „pre-settled“-Status besitzt, ein Grenzgänger oder „S2-Healthcare-Visitor“ ist, der kann sogar noch bis 31. Dezember 2025 mit nur mit dem Personalausweis einreisen.

Ist mein Führerschein gültig?

Wenn Sie über einen in Ihrem Land gültigen Führerschein verfügen, dann können Sie durchatmen. Denn dieser gilt auch in Großbritannien und Nordirland. Sie müssen Sich also um keinen internationalen Führerschein oder eine Übersetzung kümmern.

Fallen ab sofort Roaming-Gebühren an?

Auch bei Roaming-Gebühren gibt es vorerst keine Änderungen. EU-Reisende müssen also nichts bezahlen. Sollten dennoch Kosten anfallen, dann sind die Mobilfunkbetreiber der EU verpflichtet, ihre Kunden vorab darüber zu informieren.  

Greift die Krankenversicherung?

Die europäische Krankenversicherungskarte wird vorerst in Großbritannien und Nordirland akzeptiert. Diese finden Reisende auf der Rückseite ihrer e-card. Damit ist geregelt, dass alle EU-Bürger während eines Aufenthaltes in EU-Staaten (plus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz) bei Ärzten und in Krankenhäusern dieselben Leistungen bekommen, wie Einheimische. Wer über eine private Krankenversicherung verfügt, muss sich auch keine Gedanken machen, denn diese greift weltweit.

Wie ist die Lage in britischen Überseegebieten?

Gibraltar kann aufatmen. Denn das Land soll trotzdem zum Schengen-Raum mit offenen Grenzen zählen. Darauf sollen sich Spanien und Großbritannien geeinigt haben. Doch in den anderen britischen Überseegebieten, wie Bermuda, die Caymaninseln oder Anguilla, gelten die bereits genannten Brexit-Regelungen ebenso wie in England.

 

 

Picture Credits: Albrecht Fietz / Pixabay