Arlberg: Im Reich des guten Geschmacks

Ob wie hier im neuen »Panoramahotel Alpenstern« in Damüls oder im benachbarten Skigebiet Lech Zürs: Vorarlberg steht für eine großartige Bergkulisse, Style und Schneesicherheit.

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Ob wie hier im neuen »Panoramahotel Alpenstern« in Damüls oder im benachbarten Skigebiet Lech Zürs: Vorarlberg steht für eine großartige Bergkulisse, Style und Schneesicherheit.

Ob wie hier im neuen »Panoramahotel Alpenstern« in Damüls oder im benachbarten Skigebiet Lech Zürs: Vorarlberg steht für eine großartige Bergkulisse, Style und Schneesicherheit.

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Vorwärts, wir müssen zurück! Nach einem surrealen Winter rüstet man sich am Arlberg wieder für einen »Winter wie damals« – wie damals vor der Pandemie, als auf den Pisten und in den populären Skiorten Vollbetrieb herrschte. Dann kam Corona. Und Lockdowns. Und das Ausbleiben vor allem ausländischer Gäste. Jetzt aber ist die Zuversicht zurückgekehrt. Auch im Skigebiet Lech Zürs, einer der ersten Adressen in der an »Hochkarätern« nicht armen Liste österreichischer Skigebiete.

Größte Gabel-Dichte

Aber Lech Zürs ist anders. Vor allem schmeckt es anders. Besser. Das belegen einschlägige Untersuchungen der Restaurantszene. So gibt es keinen Ort in Österreich, in dem die Gabel-Dichte pro Einwohner größer ist als in Lech. Bei 1600 Ein­wohnern kommt das Arlberger Ski- und Gourmetdorf auf insgesamt 15 Restaurants, die die Topbewertung von drei oder vier Falstaff-Gabeln führen.

Freeride- und Gourmetparadies: Die Hänge abseits der Pisten liefern Tiefschneeträume, das »Aurelio’s« in Lech eine Küche, die eine eigene Kunstform darstellt.

Freeride- und Gourmetparadies: Die Hänge abseits der Pisten liefern Tiefschneeträume, das »Aurelio’s« in Lech eine Küche, die eine eigene Kunstform darstellt.

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Eine konstante Stütze dieses außergewöhnlichen Standards sind die »drei M« – Max, Matthias und Markus. Die Küchenchefs Matthias Schütz (»Griggeler Stuba«), Max Natmessnig (»Rote Wand Chef’s Table im Schualhus«) und Markus Niederwanger (»Aurelio’s«) sind jeweils mit vier Falstaff-Gabeln dekoriert. Wobei alle drei mit unterschiedlichen Konzepten die kulinarische Bandbreite Lechs auf höchstem Niveau zeigen. Max Natmessnig oszilliert zwischen Perfektion und Aromavielfalt im exklusiven Rahmen, Matthias Schütz, vor zwei Jahren vom Grundlsee auf den Arlberg gewechselt, zaubert aus frischen, saisonalen Produkten aus vorwiegend regionaler Herkunft (auch) siebengängige, kräuterbetonte Überraschungsmenüs und Markus Niederwanger hat in »kulinarischer Blutsbrüderschaft« mit Christian Rescher im »Aurelio’s« eine »Natural Art Cuisine«-Linie kreiert, die Gaumengenuss höchster Güte garantiert.

Passend zu den exklusiven Suiten, in denen moderner, zeitgenössischer Stil und der alpine Charme der heimischen Bergwelt miteinander verschmelzen. Direkt vor der Haustüre wartet der Einstieg in eines der besten Skigebiete der Alpen. Mit rund 300 Kilometern Piste und 200 Kilometern Off-Pisten-Tiefschneeabfahrten ist es auch eines der größten.

Nach den letzten großen Verbindungslift-Projekten wie der neuen Flexenbahn nach St. Anton und dem Auenfeldjet nach Warth wurde für diesen Winter noch einmal wesentlich in die Verbesserung der Infrastruktur investiert: Die alte Madlochbahn, wesentliche Verbindung zwischen Zürs und Lech, wurde nach 12,5 Millionen Fahrten ersetzt. Eine komfortable Sechser-Sesselbahn bringt jetzt Skifahrer aufs ­Madlochjoch auf 2446 Meter Seehöhe. Zudem verkürzt eine neue Verbindung nach Zug die bisherige Fahrzeit und bringt Skifahrer damit schneller zur Bergstation gleich neben der Balmalp, einer der Sonnenterrassen des Skigebiets mit der besten Aussicht. So ist etwa die gesamte Strecke des »Weißen Rings«, der legendären Skirunde durch die Skigebiete Lech und Zürs, von hier aus zu erkennen.

Die »Wunderkammer« im »Almhof Schneider«, eine von mehreren feinen Speisekulissen des Hauses.

Die »Wunderkammer« im »Almhof Schneider«, eine von mehreren feinen Speisekulissen
des Hauses.

© Klaus Vyhnalek

Sushi, Steak und Sessellift

Für die Aussicht bekannt sind zudem das Panoramarestaurant am Rüfikopf oder die »BBQ Station« in der alten Trittkopfbahn-Bergstation. Ein besonderes Konzept verfolgt das Restaurant »Schlegelkopf« bei der gleichnamigen Sesselbahn: Man holt die drei Partnerorte Lechs – Kampen, Beaver Creek und Hakuba Happo – auf den Teller. So kann man hier Austern, Steaks und Sushi genießen. Ebenso außergewöhnlich: Das »Sharing Chef’s Garden«-­Konzept von Paul Ivic im »Tian«, der damit die erste vegetarische Gourmet­küche auf den Arlberg brachte.

Deutlich ruhiger und auf Entspannung fokussiert bleibt das Angebot im Westen, dort, wo sich der Bregenzerwald an das Bergmassiv anschmiegt. In Damüls stehen 40 Kilometer Langlaufloipen und 30 Kilometer Winterwanderwege als Alternative zum Liftangebot zu Verfügung. Und mit dem »Adler«, dem »Hohes Licht« und dem neuen »Alpenstern« gibt es drei familiär geführte Wellnesshotels für müde Skifahrermuskeln. Die Akkus aufladen kann man dort mit kreativer, regionaler ­Gourmetküche.

Das Kommen, Auftanken, Genießen und Weiterziehen hat am Arlberg Tradition. Und kann in Lech bis heute auch gastronomisch verortet werden. So bietet das Hotel »Krone« seit 1741, als statt Skipisten noch alte Saumwege über die Berge führten, Lech noch Tannberg hieß und in Wien Maria Theresia regierte, Gästen einen Platz zum Essen, Trinken und Erholen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Patrick Tober bringt italienische Fine-Dining-Qualität auf den Arlberg. Im Keller des »La Fenice« in Lech warten 700 Weine als Begleiter.

Patrick Tober bringt italienische Fine-Dining-Qualität auf den Arlberg. Im Keller des »La Fenice« in Lech warten 700 Weine als Begleiter.

© Mike Rabensteiner


Restaurants

Trittkopf BBQ Station
Burger, Ripperl und Pulled Pork vom Feinsten auf 2423 Meter Seehöhe in der ehemaligen Bergstation der Trittkopf-Bahn.
T: +43 5583 2283332, ski-zuers.at

Unterkunft

Chalet N
Traditionell-gemütlich, mit modernster Technik. Butler-Service, kulinarisches Verwöhnprogramm.
Oberlech 50, 6764 Lech
T: +43 5583 37900, chalet-n.com

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Falstaff Nr. 08/2021
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