Beschreibung der Region

Mendoza ist der Pulsschlag oder der Motor des argentinischen Weinbaus. Mit ca. 170.000 Hektar Rebfläche nimmt es über 70% der gesamten Rebfläche Argentiniens in Höhe von rund 225.000 Hektar ein. Wein wird hier seit über 500 Jahren angebaut, bereits im 16. Jahrhundert importierten spanische Priester und Auswanderer Rebstöcke nach Argentinien. Der große Aufschwung der Region begann aber erst mit dem Bau der Eisenbahnlinie von Buenos Aires nach Mendoza Ende des 19. Jahrhunderts. In den 60er, 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts geriet der Weinbau zu Füßen der Anden wegen der politischen Verhältnisse im Land etwas ins Stocken. Seit Ende des 20. Jahrhunderts allerdings legt Mendoza vor allem wegen seiner sehr qualitätsorientierten Weinerzeugung eine steile Karriere hin. Mendoza ist ein Hochplateau, gelegen auf ca. 900 Meter über dem Meeresspiegel, mit einem sandigen, trockenen Boden und regenarmem warmem Steppenklima. Ohne Bewässerung wäre hier kein Weinbau möglich, allerdings stellt das hohe schneebedeckte Gebirge der Anden ausreichend Wasser zur Verfügung. Früher wurden ähnlich wie in Chile die Weinberge einfach geflutet, mit der Modernisierung der Weingüter hält aber zunehmend die computergesteuerte Tröpfchenbewässerung Einzug. Auf der Suche nach möglichst kühlen Weinbergen legen immer mehr Weingüter Parzellen in höher gelegenen Lagen an. Bodegas Catena Zapata war das erste Weingut mit Weingärten in einer Höhe von ca. 1400 Meter Seehöhe, mittlerweile gibt es aber bereits Parzellen in einer Höhe von 2300 Metern. Angebaut wird ein internationaler Rebsortenspiegel, unter dem die alte aus Bordeaux stammende Sorte Malbec der absolute Superstar ist. Mit dem Torrontés wird hier aber auch ein frisch-fruchtiger Weißwein als argentinische Spezialität angebaut, da dieser nicht mit dem aus Nordwest-Spanien stammenden Torrontés identisch ist.

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