Beschreibung der Region

Die in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Regionen Toro und Rueda in Kastilien und León könnten unterschiedlicher kaum sein: Gemein ist beiden Regionen, dass sie auf dem Hochland von Kastilien, auf etwa 750 bis 800 Höhenmeter gelegen, ähnlich karge Bodenstrukturen und ein vergleichbar hartes, kontinentales Klima vorweisen können. Zudem handelt es sich bei beiden Regionen um sehr traditionelle Gebiete, deren Weine bereits im Mittelalter getrunken wurden. Nach der Reblauskatastrophe entwickelten sie sich dann in unterschiedliche Richtungen. Ähnlich wie in Toro findet man auch in Rueda heute sehr sauber vinifizierte Weine moderner Prägung, doch wird diese Region eindeutig von Weißwein dominiert. Noch bis in die 1970er-Jahre wurden hier aus der Rebsorte Palomino aufgespritete Weine im Sherry-Stil erzeugt. Erst als der Erzeuger Marqués de Riscal die Rebsorte Verdejo aus dem Dornröschenschlaf erweckte, begannen auch andere Erzeuger auf diese Sorte, die nun bereits 5.380 Hektar einnimmt, sowie auf Sauvignon Blanc zu setzen. Durch Nachternte und moderne Kellertechnik gelingen speziell aus diesen beiden Sorten hervorragende pikant-fruchtige und frische, zum Teil regelrecht rassige Weißweine, die wegen ihres delikaten Charakters in Spanien sehr gefragt sind.

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Es grünt so grün: Verdejo aus der Rueda

In der Weißwein-Oase Spaniens wird trinkfreudiger Verdejo gekeltert. Einige Weingärten haben die Reblaus überdauert und sind über 150 Jahre alt.

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