Beschreibung der Region

In Mittel- und Süddalmatien erstrecken sich die Weinberge mehr oder weniger in Meeresnähe entlang der Küste. Einige Anlagen liegen aber auch im Hinterland. Hier herrscht dann ein mehr oder weniger kontinentales Klima, an den Küsten hingegen ist der mediterrane Einfluss deutlich spürbar: Das Mittelmeer sorgt für keine allzu großen Tag- und Nachtunterschiede, an warmen Tagen dafür aber für kühle Brisen, die Abkühlung in die Weinberge bringen. Weiter weg vom Meer und ohne dessen mildernden Einfluss kann es zu Frühjahrsfrösten kommen. Der Boden besteht zumeist aus roter Erde auf Kalkgestein, die besten Weine entstehen aber dort, wo der Boden karg und die Erdauflage ziemlich dünn ist. Auch auf den der Küste vorgelagerten Inseln wird Weinbau betrieben und vor allem der hier sehr beliebte weiße Prosek erzeugt. Nach und nach werden die Kellereien renoviert und modernisiert, sodass man von dieser Region für die Zukunft noch einiges erwarten kann, doch schon jetzt präsentieren sich einige Weine sehr vielversprechend. Viel Wein wird aus einheimischen Sorten gekeltert, allen voran der Plavac Mali, aus dem zum Teil kräftige und gehaltvolle Weine erzeugt werden. In höheren, kühleren Lagen fällt er allerdings auch elegant und mittelgewichtig aus. Weißweine werden aus den Sorten Marastina und Vulcava gekeltert. Auch internationale Rebsorten gewinnen zunehmend an Bedeutung. Absoluter Star an dieser Ecke Kroatiens ist der aus Dalmatien stammende Miljenko Grgic, der mit seinem Weingut Grgich Hills im Napa Valley zu den Icons in Kalifornien zählt. Auf der Halbinsel Peljesac erzeugt er die wohl besten Weine der Region.

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