Beschreibung der Region

Die Region Entre-deux-Mers zählt zu den großen kontrollierten Herkünften von Bordeaux. Sie liegt im südlichen Bereich der Weinbauregion, genau zwischen den Flüssen Garonne und Dordogne, die sich am oberen Ende von Bordeaux zur Gironde vereinigen. Diese spezielle Lage hat der Region auch den Namen verliehen. Ursprünglich war ein großer Teil des über 20.000 Hektar großen Gebiets mit Weißweinreben bepflanzt, die aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zunehmend den klassischen Bordeaux-Rebsorten Cabernet Sauvignon und Merlot weichen mussten. Die Rotweine werden allerdings unter der Herkunft Bordeaux AOP verkauft und dürfen den eigentlichen Namen der Region nicht auf dem Etikett tragen. Diese Rotweine können recht ordentlich ausfallen, sind allerdings für einen eher frühen Konsum bestimmt und verfügen nicht über das Reifepotenzial der Rotweine aus den berühmten Gemeinden. Heute sind noch ca. 2.500 Hektar mit Weißweinreben bepflanzt, in erster Linie mit Sauvignon Blanc und Sémillon, es gibt aber auch Bestände von Muscadelle und Ugni Blanc. Die heute zumeist recht frischen und oft auch knackig fruchtigen Weißweine sind berechtigt, den Namen ihrer Herkunft - Entre-deux-Mers - zu tragen. Die Reben stehen in der großen Region zum Teil auf sand- und lehmhaltigen Böden, zum Teil auch auf ton- und kieshaltigem Untergrund. Im Südwesten der Region gibt es einige Kleingebiete, die einen eigenen Herkunftsnamen tragen dürfen, wie etwa Graves de Vayres, Haut Bénage oder Sainte Foy.

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