Schneebälle nach Anna Andert

© Luzia Ellert Fotografie

© Luzia Ellert Fotografie

Die Schneebälle bekommen ihren Namen von der schönen weißen Farbe, die sie dem vielen Staubzucker verdanken, und ihrer Form. Es sind kleine Kekse aus Nudelteig, die traditionell in Schmalz herausgebacken werden. Das vorliegende Rezept stammt von Anna Andert, der besten Gemüsebäuerin im Seewinkel.

Zutaten

10
Eidotter
30
ml
Rum
Salz
300
g
Mehl
Staub- oder Vanillezucker zum Stäuben
Schmalz zum Backen

Zubereitung:

  • Eidotter, Rum, Salz und Mehl zu einem festen Nudelteig kneten. Der Teig soll sich sehr trocken, aber auch ein wenig geschmeidig anfühlen. In Frischhaltefolie einschlagen und mindestens dreißig Minuten ruhen lassen.
  • Aus dem Teig eine Rolle formen und etwa zwanzig Gramm schwere Scheiben davon abschneiden. Mit Mehl bestäuben und die einzelnen Stücke zu ca. handtellergroßen Fladen auswalken – das geht sowohl mit dem Nudelholz als auch mit der Nudelmaschine. In jedes Teigstück mit dem Messer oder Teigrädchen ein bis eineinhalb Zentimeter breite Streifen rädeln, aber so, dass ringsum ein Rand stehen bleibt.
  • In einem großen, schweren Topf Schmalz erhitzen, sodass es etwa zehn Zentimeter hoch drinsteht. Die Teigfladen auf einen Kochlöffel fädeln – dabei immer einen Teigstreifen auf den Löffel ziehen und den nächsten hängen lassen –, vom Löffel ins heiße Schmalz gleiten lassen. Dabei anfangs mit zwei Gabeln etwas zusammenhalten, damit der Schneeball eine runde Form erhält.
  • 20–30 Sekunden frittieren, dann mit einem Schaumlöffel herausheben, auf Küchenpapier abtropfen und kurz etwas abkühlen lassen. Mit Staubzucker (eventuell mit Vanille vermischt) dick bezuckern und am besten warm servieren.

TIPP

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Das Rezept und Foto stammen aus dem neuen Buch »Sautanz – Rezepte aus einer Zeit, als Fleisch noch etwas Besonderes war«, in dem Spitzenkoch Max Stiegl seine besten Rezepte rund um das traditionelle Schlachtfest präsentiert. Servus Verlag, Preis: € 25,–
www.servus-buch.at

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