Ravioli / Huhn-Burrata-Füllung / Zitronen-Butter

© Julian Kutos

Ravioli / Huhn-Burrata-Füllung / Zitronen-Butter

© Julian Kutos

Ravioli-Teig

Zutaten

250
g
Hartweizengrieß (alternativ Weizenmehl Typ 480)
140-160
g
Eidotter (zirka 8 Eier)

Huhn-Burrata-Füllung

Zutaten

100
g
Frühlingszwiebel, fein gehackt
1
Knoblauchzehe ganz, mit Schale
10
g
Petersilie
2
Zweige
Thymian
1
Zweig
Brunnenkresse (alternativ 1 Zweig Thymian)
Olivenöl zum Braten
200
g
Hühnerbrust (oder die gleiche Menge Hühnerfaschiertes)
200
g
Burrata, abgetropft
1
Zitrone, Zeste
1
Ei
1
Prise
Salz
Schwarzer Pfeffer
1
Ei zum Bestreichen

Zitronen-Butter

Zutaten

100
g
Butter
1
Zitrone, Saft und Zeste
Schwarzer Pfeffer
1
Prise
Salz
1
Prise
Zucker
1
Zweig
Thymian
1
Knoblauchzehe ganz, mit Schale
100
ml
Hühnersuppe (optional)
Salz
Schwarzer Pfeffer
Zucker

Zum Servieren

Zutaten

Parmesan
Bohnenkraut oder Petersilie

Zubereitung Huhn-Burrata Füllung

  1. Frühlingszwiebel, Bohnenkraut und Petersilie fein hacken. In einer Pfanne das gehackte Gemüse in etwas Olivenöl mit Thymian und Knoblauchzehe anbraten, ohne zu bräunen. Nach dem Braten Thymian und Knoblauchzehe entfernen.
  2. Die Hühnerbrust in der Küchenmaschine selber faschieren, oder mit einem Messer sehr klein schneiden. In einer Schüssel, Fleisch mit den restlichen Zutaten vermischen und von Hand gut kneten. Würzen mit Salz und Pfeffer. Füllung in einen Spritzbeutel füllen, bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.

Zubereitung Ravioliteig


  1. Einen Haufen Mehl auf die Arbeitsfläche geben, eine Mulde formen und die Eidotter in die Mitte geben.
  2. Von außen beginnend, einen kompakten Teig kneten (von Hand oder mit einer Küchenmaschine). Der Teig muss für mehrere Minuten geknetet werden, damit Dotter und das Gluten im Mehl sich miteinander verbinden.
  3. Teig zu einer Kugel formen, mit Frischhaltefolie bedecken. Den Teig für mindestens 60 Minuten zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.

Ravioliteig mit dem Nudelholz

Den Teig mit dem Nudelholz sehr dünn ausrollen, zirka 1mm dick.  Zum leichteren Arbeiten zusätzliches Mehl verwenden.

Ravioliteig mit der Nudelmaschine

Den Teig in Stücke teilen, einen flachen Aufsatz (Lasagne Blätter) verwenden, die größte Dicke einstellen, den Teig durchgeben. Diesen Vorgang mehrmals wiederholen, jedes Mal die Dicke etwas reduzieren, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Ideale Dicke ist Stufe 8 (zweit dünnste Stufe)

Nudelteig verarbeiten

  1. Die langen Nudelstreifen bemehlen und ordentlich nebeneinander auflegen. Mit einem runden Keksausstecher die Ravioli in der gewünschten Größe ausstechen. Pro Ravioli werden zwei Stück benötigt (Boden und Oberseite).
  2. Vor dem Füllen die Oberseite mit Ei bestreichen. Mit einem Spritzbeutel etwas Füllung in die Mitte der Ravioli geben. Mit Deckel verschließen, die Ränder leicht zusammendrücken. Oder mit der nicht scharfen Oberseite eines Keksausstechers zusammendrücken.
  3. Die fertigen Ravioli leicht bemehlen, damit sie nicht zusammenkleben. Die Ravioli im Kühlschrank für 3 Tage lagern oder einfrieren.

Ravioli Kochen

Einen großen Topf mit Wasser füllen und zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, ordentlich salzen. Ravioli ins kochende Wasser werfen und für einige Minuten kochen. Wenn die Ravioli zur Oberfläche steigen, noch 1 Minute kochen, dann aus dem Wasser nehmen und abseihen.

Zubereitung Zitronen-Butter

  1. In einem Topf Butter schmelzen, Thymian, Zitronenzeste, Zitronensaft und Knoblauchzehe dazugeben. Die Soße nicht kochen nur erhitzen. Zudecken und für 10 Minuten ziehen lassen. Für eine leichtere und flüssigere Sauce mit Hühnersuppe aufgießen.
  2. Würzen mit Salz, Pfeffer und Zucker.


Ravioli mit warmer Zitronenbutter servieren, garnieren mit Parmesan und frischen Kräutern.

Wein-Empfehlungen

  • Prosecco di Valdobbiadene Superiore DOCG Spumante
  • Morillon Steiermark, Weingut Pewal

TIPP

Ravioli eignen sich perfekt zur Resteverwertung. Ob Gemüse, Wurstwaren, Käse, Fleisch oder Fisch, jede nur erdenkliche Füllung und Geschmackskomposition lässt sich zu Ravioli verarbeiten.

Die Herstellung von selbst gemachten Ravioli benötigt Zeit und Geduld. Am Besten eine größere Menge produzieren und den Rest einfrieren. Gefrorenen Ravioli sind in wenigen Minuten essfertig.

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