92 Punkte

Später gelesen als der »normale« 1990er, wurde fünf Jahre im Fass gelassen, und wurde niemals in den Verlauf gebracht. Noch immer sehr reduktiv (!) im Glas, lauchig, mit Luftkontakt rotbeerig, im Mund betont cremig ansetzend, dann etwas spröde werdend durch Alkohol und einen etwas grob wirkenden Gerbstoff. Alkohol und Säure sind nur mäßig integriert, leichte Grüntöne im Tannin. Hat schon sehr viel Extrakt und Dichte, aber wenig innere Bindung der Komponenten. Ist das einfach immer noch zu jung, oder ist dieser Pinot-noir-Amarone ein nur mäßig erfolgreiches Experiment?

Tasting : Clos de la Roche Vertikale ; Verkostet von : Ulrich Sautter
Veröffentlicht am 31.05.2022
de Später gelesen als der »normale« 1990er, wurde fünf Jahre im Fass gelassen, und wurde niemals in den Verlauf gebracht. Noch immer sehr reduktiv (!) im Glas, lauchig, mit Luftkontakt rotbeerig, im Mund betont cremig ansetzend, dann etwas spröde werdend durch Alkohol und einen etwas grob wirkenden Gerbstoff. Alkohol und Säure sind nur mäßig integriert, leichte Grüntöne im Tannin. Hat schon sehr viel Extrakt und Dichte, aber wenig innere Bindung der Komponenten. Ist das einfach immer noch zu jung, oder ist dieser Pinot-noir-Amarone ein nur mäßig erfolgreiches Experiment?
Clos de la Roche Appellation Grand Cru Contrôlée Cuvée speciale – vieillissement prolongé
92

FACTS

Kategorie
Rotwein
Verschluss
Kork

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