Die Kandidaten müssen den Juroren drei Gänge präsentieren
Die Kandidaten müssen den Juroren drei Gänge präsentieren / Foto: www.kochdesjahres.de




Seit 31. Jänner dieses Jahres suchen der deutsche Spitzenkoch Dieter Müller und sein Juroren-Team im Rahmen des Wettbewerbs zum »Koch des Jahres« den besten Profi-Koch Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. In vier Vorfinalrunden mussten die Kandidaten ihr kulinarisches Talent unter Beweis stellen. Die Herausforderung lag darin, ein Drei-Gang-Menü für sechs Personen in nur fünf Stunden zu kochen. Dabei darf der Wareneinsatz pro Person nicht über 16 Euro liegen. Es sind also nicht nur Kreativität und handwerkliches Können, sondern auch Kalkulation und ein »sparsamer« Umgang mit den Produkten gefragt. Letztlich qualifizierten sich acht Teilnehmer für das große Finale, das am 10. Oktober 2011 im Rahmen der Aanuga, der Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie, in Köln stattfindet. Unter den selben Bedingungen gilt es dort ein neues Menü zu präsentieren und den Juroren vorzustellen. Dem Sieger winkt neben dem Titel »Koch des Jahres« ein Preisgeld in der Höhe von 12.000 Euro.

Präsident des Wettbewerbs Dieter Müller mit Vizepräsidentin Martina Kömpel / Foto: www.kochdesjahres.de
Präsident des Wettbewerbs Dieter Müller mit Vizepräsidentin Martina Kömpel / Foto: www.kochdesjahres.de



Zwei Österreicher im Finale

Mit Alexander Krob und Sebastian Frank werden zwei Österreicher im Finale in Köln um den begehrten Titel kämpfen.



Krob, der als Executive Sous Chef im Schlosshotel Freisitz Roith in Gmunden tätig ist, fiel in der Qualifikation durch die klare Handschrift in der Präsentation auf. Der Österreicher punktete bei der Jury mit seinem malerischen Menü: Eine »Lichtung von Apfelkarfiol« führte zum »Lamm im Wald« und wurde von »Süßem Waldboden« gekrönt. 



»Süßer Waldboden«, das Dessert von Alexander Krob / Foto: www.kochdesjahres.de
»Süßer Waldboden«, das Dessert von Alexander Krob / Foto: www.kochdesjahres.de



Sebastian Frank, Küchenchef im Berliner Restaurant Horvath, zählt das Restaurant Steirereck im Wiener Stadtpark und das Interalpen Hotel Tyrol mit dem Restaurant Chef's table zu seinen kulinarischen Stationen. Sein Stil ist maßgeblich von der traditionellen österreichischen Küche geprägt, wobei der Geschmack und die Einfachheit der Produkte oberste Priorität haben. Für den Wettbewerb präsentierte Frank erst Filet vom Saibling mit Kompott von gepökeltem Kalbskopf und Räucheraal, kalt geschlagenem Gurkenschaum und Eigelb-Schnittlauchvinaigrette, gefolgt von Filet und Rippe vom Kalb mit Rhabarber, Erbsen, Kamille und knusprigem Zitronen-Topfenknödel. Perfekt ergänzt wurde das Menü durch Olivenölpudding mit Nougatpraline, Safran-Passionsfrucht-Marshmallow und geeistem Kubebenpfeffer als Dessert.

Die weiteren Finalisten: Oliver Pudimat, Gezeiten Haus Klinik (Bonn); Jan Steinhauer, Gourmetrestaurants Dirk Maus (Essenheim); Tristan Brandt,
Victor's Gourmet-Restaurant Schloss Berg (Perl-Nennig), Dominic Decke,
Restaurant 3'60° (Berchtesgaden); Daniel Schöfisch, Restaurant Vox (Berlin); 
David Papin, Hotel & Restaurant Lago (Ulm);

www.kochdesjahres.de

 

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