Zum Restaurantleiter berufen: Hans-Peter Ertl

Hans-Peter Ertl ist seit August 2018 der neue Restaurantleiter in »Amador’s Restaurant« in Wien.

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Hans-Peter Ertl ist seit August 2018 der neue Restaurantleiter in »Amador’s Restaurant« in Wien.

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Back to Vienna: bereits im Frühjahr 2017 war Hans-Peter Ertl in einem Betrieb Juan Amadors – im »Kitch by Juan Amador« – tätig. Dort war er ein Jahr als Restaurantleiter beschäftigt, anschließend erfüllte Ertl die Funktion als Restaurantleiter und Sommelier in der »Residenz Heinz Winkler« in Aschau am Chiemsee. »Der Liebe wegen« zog es den 30-Jährigen im August 2018 aber wieder zurück nach Österreich. Und damit ging auch die Funktion als Restaurantleiter in »Amador’s Restaurant« einher. »Ich freue mich mit Juan Amador und dem restlichen Team die Zukunft des Restaurants mitzugestalten«, sagt der aus der Südsteiermark stammende Ertl. Die neue Herausforderung im »Amador« ehrt und freut ihn: Das Haus habe Institutionscharakter und strahle Zukunftsbewusstsein aus, sei aber zeitgleich offen für Tradition.

Was einen Restaurantleiter ausmacht

Hans-Peter Ertl ist kein Unbekannter in der Branche: nach der Ausbildung zum Hotel- und Gastgewerbe-Assistenten in der Steiermark folgten Service-Stationen im »Wine & Spa Resort Loisium« und im »Weissenseerhof« in Kärnten. 2015 wechselte er als Restaurantleiter und Head-Sommelier in das Stammhaus des international anerkannten Caterers Do&Co am Stephansplatz. Im Interview steht er nun Rede und Antwort, was einen perfekten Gastgeber ausmacht. 

PROFI: Nun sind Sie als Restaurantleiter in »Amador’s Restaurant« in Wien tätig. Was beinhaltet der Tätigkeitsbereich? 
ERTLIch kümmere mich um die Koordination des gesamten Servicebereichs und der Serviceabläufe. Professionelle und charmante Gästebetreuung auf höchstem Niveau. Die Sicherstellung eines optimalen Gasterlebnis’, einer wertschätzenden Arbeitsatmosphäre und die Abwicklung des Beschwerde-Managements sowie Führung und Schulung der Mitarbeiter gehören ebenso zu meinem Tätigkeitsbereich. Der »Blick über den Tellerrand hinaus« muss immer gewährleistet sein. Man darf sich nicht hinter einer Position »verschanzen«, sondern muss diese als Grundlage für die tägliche Arbeit verstehen.

Welches fachliche Know-How ist für diese Position notwendig?
Eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie mindestens fünf Jahre Berufserfahrung sind die Grundlage. Man sollte sich leicht organisieren können und seine Mitarbeiter motivieren können. Der Wille zu ständiger Weiterbildung sollte ebenfalls vorhanden sein. Das Wichtigste ist aber, dass man mit Herz beim Gast steht und das nie vergisst.

Auch Social Skills sind entscheidend für den Erfolg eines Restaurantleiters. Welche sind besonders wichtig?
Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Durchsetzungsvermögen und analytische Fähigkeiten sind besonders wichtig.

Vorsprung durch Wissen: Hard Skills können sich durch Ausbildung, Studium oder praktische Erfahrung angeeignet werden. Wie können Soft Skills erfolgreich erlernt werden?
Soft Skills können im Prinzip nur durch den täglichen Umgang mit dem Gast erlernt werden. Und nicht, indem man sich im Büro versteckt.

»Amador’s Restaurant« ist ihrer Meinung nach zeitgleich zukunftsbewusst und offen für Tradition. Wie geht sich das aus?
Herr Amador denkt immer zehn Schritte voraus und versucht Neues zu erschaffen, um Kollegen aus der Gastronomie sowie den Gästen Unerwartetes zu präsentieren. Tradition verbindet sich vor allem mit dem historischen Gebäude, das mittlerweile mehr als 300 Jahre alt ist und mit seinem eindrucksvollen Gewölbe die Gäste staunen lässt.

Nur wenn man etwas mit Leidenschaft macht, kann man es gut machen.
Hans-Peter Ertl, Restaurantleiter »Amador’s Restaurant«

Sie fühlen sich zum Job des Restaurantleiters berufen. Aus welchem Grund?
Ich liebe den Umgang mit Menschen. Egal ob mit Gästen oder Mitarbeitern – wir sind im Betrieb ein Team von zirka 14 Personen. Hier für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen, der alle begeistert, das macht mir Spaß. Wichtig dafür sind Leidenschaft und Freundlichkeit. Nur wenn man etwas mit Leidenschaft macht, kann man es gut machen. Und die Leidenschaft beziehungsweise Freundlichkeit ist in unserem Beruf das Um und Auf. Wenn man das nicht möchte, ist man fehl am Platz.

Zusammenfassend: was macht einen perfekten Gastgeber nun aus?
Innovativ, kreativ und menschlich zu sein.

www.restaurant-amador.com

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