Top 12 Pasten & Dips aus aller Welt

Diese Dips sind wahre Gaumenfreuden.

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Top 12 Pasten & Dips aus aller Welt

Diese Dips sind wahre Gaumenfreuden.

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Das Teilen von Dips und Aufstrichen ist eine der geselligsten Arten zu essen und darüber hinaus der einfachste Weg einen Einblick in die Küche eines Landes zu bekommen. Wir haben deshalb zwölf der spannendsten Dips aus den verschiedensten Ecken der Welt für Sie recherchiert, um Ihren kulinarischen Horizont zu erweitern. Hummus wurde dabei absichtlich ausgelassen: Durch den Hype der vergangenen Jahre ist er ohnehin allgegenwärtig und bereits buchstäblich in aller Munde. 

Ajvar (Nordmazedonien)

Ein sonnengereifter, gebratener roter Paprika-Dip, der im Herbst zubereitet wird, wenn die Paprikaschoten richtig reif sind. Ganze Straßenzüge sind dann erfüllt von dem berauschenden, rauchigen Aroma der Paprikas, die auf Holzkohlegrills im Freien nach Omas Rezept gebraten werden. Für noch mehr fruchtige Frische, kann die Paprika-Paste auch mit gerösteten Auberginen und nativem Olivenöl vermischt werden. Ajvar passt zudem hervorragend zu Brunch-Gerichten wie Shakshuka.

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Skordalia (Griechenland)

Die Skordalia wird entweder mit Kartoffeln zubereitet, um eine glattere Textur zu erhalten, oder mit Brot, das eine körnigere Konsistenz bewirkt und mit Nüssen verfeinert: Je nach Region mit Walnüssen, Mandeln oder Kastanien. Manchmal wird ein Ei in die Skordalia geschlagen, um das Gericht reichhaltiger zu machen. Wie die meisten Dips lässt sich auch die Skordalia am besten mit Stößel und Mörser zubereiten, um eine bessere Konsistenz zu erzielen: Einfach Kartoffelpüree mit Olivenöl, Essig, rohem Knoblauch, Zitronensaft und Mandeln zerstampfen. Bei Zimmertemperatur serviert, ist es der ideale Dip zu Rohkost. Gekühlt, passt warmes Fladenbrot besser dazu.

Top 12 Dips aus aller Welt

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Fasole Batuta (Rumänien)

Die rumänische Küche wird immer beliebter und die cremige fasole batută, ein traditioneller rumänischer Bohnen-Dip aus pürierten weißen Bohnen mit gehacktem Knoblauch, Öl, Bohnenbrühe, Salz und Pfeffer, ist ein gesunder, ballaststoffreicher Aufstrich, den man in sein Repertoire aufnehmen sollte. Typischerweise wird er mit Zwiebeln — die mit Tomatenmark, Zucker und Paprika gekocht wurden — belegt und mit Fladenbrot und Oliven serviert.

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Guacamole und seine Verwandten (Südamerika)

Durch das Zerkleinern der Guacamole in einer Molcajete, dem mexikanischen Mörser mit Stößel aus Lavagestein, werden die ätherischen Öle der Zutaten freigesetzt und die Aromen von reifer Avocado, Tomate, weißer Zwiebel, Serrano-Chilischoten und Koriander gleichmäßiger verteilt. Bei der Säure scheiden sich die Geister: Laut Diane Kennedy, einer international bekannten Expertin für mexikanisches Essen, sollte keine oder nur sehr wenig Limette hinzugefügt werden, während Star-Köchin Martha Ortiz aus dem »Dulce Patria« in Mexiko-Stadt zusätzlich empfiehlt, die Zwiebel eine halbe Stunde lang in Limettensaft einzuweichen. Koriander verleiht der Guacamole eine schöne dunkelgrüne Farbe. Guasacaca ist die venezolanische Version der Guacamole, die mit Essig und Petersilie als Dip zu gebratenen Kochbananen und Yuca serviert wird, aber auch auf Empanadas geträufelt werden kann. Die peruanische Guacamole heißt Salsa de Palta und wird unter Zugabe von Aji-Rocoto-Paste und Limette zu gebratenem Maniok serviert.

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Muhammara (Syrien)

Muhammara stammt ursprünglich aus Aleppo. Der syrische Dip wird aus einer Kombination aus gerösteten roten Paprika, Olivenöl und gemahlenen Walnüssen hergestellt. Die Paprikaschoten verleihen dem Gericht eine besondere Süße und einen rauchigen Geschmack, während die gemahlenen Walnüsse für eine spannende Textur sorgen. Serviert wird es mit frisch gebackenem Fladenbrot.

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Moutabal oder Baba Ghanoush (Naher Osten)

Ein reichhaltiger nahöstlicher Dip aus gegrillten Auberginen, Zwiebeln, Tahini, Zitronensaft, Knoblauch, Joghurt, Olivenöl und Salz, der im gesamten Nahen Osten auf Mezze-Tischen serviert wird. Das Geheimnis besteht darin, die Aubergine über einem Grill, einer offenen Flamme oder unter einem heißen Ofengrill zu verkohlen. Die bekannte Food-Autorin Claudia Roden bezeichnet Baba Ganoush in ihrem Standardwerk A New Book of Middle Eastern Food als »aufregend und vulgär verführerisch«. Baigan choka ist ein weiterer vegetarischer Dip, der ebenfalls mit Auberginen als Hauptzutat zubereitet wird. Die Auberginen werden traditionell über offener Flamme geröstet, dann püriert und mit Knoblauch, scharfen Chilischoten (meist Scotch Bonnet), Zwiebeln, Tomaten und Olivenöl kombiniert und mit gebuttertem und geröstetem Roti-Brot serviert.

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Schug (Jemen)

Achtung: Schug hat hohes Suchtpotenzial! Dafür verantwortlich, ist sein einzigartiger Geschmack nach grünen Kräutern und getrockneten Gewürzen wie Kreuzkümmel und Kardamom sowie reichlich frischen Jalapenos, die auch für die Schärfe verantwortlich sind. Die in New York geborene und in Israel lebende Food-Autorin Adeena Sussman — Autorin von Sabada ­bezeichnet Schug als »einen der größten Beiträge des Jemen zur israelischen Küche«. Er kann zu fast allen Gerichten des Nahen Ostens gereicht werden, eignet sich aber auch wunderbar als Dip zu einfachen Ofenkartoffeln. Die Schärfe des Schug kann gemildert werden, wenn er mit etwas Öl bedeckt im Kühlschrank aufbewahrt wird.

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Anchoïade (Frankreich)

Die Anchoïade ist ein klassischer provenzalischer Dip, der nur aus den besten Sardellen, hervorragendem nativem Olivenöl, hochwertigen Weißweinessig und Knoblauch hergestellt wird. Die großen Becher, die man auf den südfranzösischen Märkten findet, haben in der Regel nicht die gleiche Intensität und sind häufig mit billigen Sardellen hergestellt. Genießen Sie ihn als Dip zu knackigem, süßem Fenchel und anderen saisonalen Rohkostsorten wie Karotten, Sellerie, Gurken, rohen Artischocken, Salatherzen und Radieschen. Es ist sozusagen die schrullig-coole Verwandte der Tapenade.

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Bagna cauda (Italien)

Bagna cauda bedeutet wörtlich »warmes Bad« und stammt aus dem norditalienischen Piemont. Sie eignet sich hervorragend für ein geselliges Beisammensein mit einem guten Barolo und Tellern voll Gemüse, das in der Regel roh, manchmal aber auch gekocht ist. Traditionell immer dabei: Puntarelle, eine Chicorée-Sorte. Die Bagna cauda wird aus Sardellen, in Milch eingeweichtem Knoblauch, nativem Olivenöl und Butter zubereitet und in einem Tontopf über einer Spiritusflamme in der Mitte des Tisches warm gehalten. In den historischen Cafés von Turin ist sie zum Aperitif sehr beliebt. Wie Giorgio Locatelli in seinem Werk Made in Italy: Food & Stories: Manchmal, wenn nur noch wenig von der Soße übrig ist, schlägt man ein paar Eier hinein und verrührt sie zu einem warmen, gemütlichen Abschluss des Abendessens.

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Romesco (Spanien)

Die cremige, geschmeidige Romesco aus gegrillten, roten Paprikaschoten, gerösteten Mandeln, Knoblauch, Olivenöl und geröstetem Brot mit geräucherter Paprika ist ein typisch katalanischer Dip und schmeckt am besten hausgemacht. Der Dip verleiht beispielsweise gegrilltem Kalbsbries noch mehr rauchige Intensität oder schmeckt hervorragend zu Calçots, einem süßen und delikaten Gemüse, das zur Familie der Zwiebelgewächse gehört und eine Mischung zwischen Lauch und Frühlingszwiebel darstellt. Traditionell werden diese auf Calcotadas ­— den katalanischen Wintergrillfesten — gegessen, wo sie gegrillt werden, bis sie schwarz sind und man sie dann mit einer Schale Romesco verspeist. Auch Garnelen oder gegrilltes Brot schmecken köstlich in Romesco getunkt.

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Aioli (Frankreich)

Aioli ist eine unwiderstehlich knoblauchhaltige Paste, die man am besten von Hand herstellt, indem man den Knoblauch zerstampft, Eigelb und Salz hinzufügt und dann langsam ein vorzugsweise fruchtiges und kräftiges Olivenöl aus der Provence einträufelt, bis es wie Mayonnaise emulgiert. Eine der dekadentesten Arten Gäste zu bewirten, ist eine Grand Aioli, ein Gericht aus pochiertem Stockfisch (oder frischem Kabeljau) mit saisonalem Gemüse — wie Artischocken, Blumenkohl, Kartoffeln, Karotten — und hartgekochten Eiern, zu dem Aioli gereicht wird. In Begleitung eines kühlen Rosés die einfachste Art, um Gäste glücklich zu machen. 

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Mojo Rojo & Mojo Verde (Kanarische Inseln)

Mojo rojo ist eine würzige rote Knoblauchsauce aus rotem Paprika, roter Chilischote, Knoblauch, Kreuzkümmel, süßem Paprika, etwas Weißbrot und Rotweinessig. Sie stammt ursprünglich von den Kanarischen Inseln und wird vor allem zu papas arrugadas serviert: Salzigen, schrumpelig gerösteten neuen Kartoffeln nach kanarischer Art.

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