Top 10 kurios-kulinarische Aberglauben

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Am Freitag, den 13. versammeln sich weltweit Mythen zu Unglück, Aberglaube und  Verschwörungstheorien. Zur Feier des Tages haben wir einige interessante sowie kuriose Mythen rund um den Globus zusammengetragen. Aber seien wir nicht abergläubisch, das bringt nur Unglück.

Bananen an Bord verboten

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Bananen sollten lieber nicht mit an Bord eines Bootes gebracht werden: Segler befürchten, dass das Obst Unglück bringt und den Fischfang verringert oder sie auf dem Meer verloren gehen. Der Ursprung dieses Aberglaubens geht auf den karibischen Handel des 18. Jahrhunderts zurück. Die hölzernen Segelboote dieser Zeit mussten schnell sein, um die Bananen zu liefern, bevor sie verdarben – das erschwerte allerdings den Fischfang an Bord. 

Keine Angst vor Knoblauch

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Knoblauch soll Böses und Vampire abwehren. Hängen Sie ihn einfach an Ihre Tür oder tragen Sie ihn um den Hals. Man ist dann zwar vor allem Bösen geschützt, vielleicht aber nicht unbedingt vor bösen Blicken. 

13 bei Tisch sind einer zuviel

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In Frankreich glaubt man, dass 13 Gäste zum Abendessen Unglück bringen. Es gibt sogar den Glauben, dass dann eine Person des Tisches bald sterben wird. Dieser Mythos hat es auch bereits in einige Filme und Bücher geschafft: In Agatha Christie’s Kriminalroman »Dreizehn bei Tisch« war wohl der gute Lord Edgware einer zu viel. Und auch Judas war der 13. Gast beim letzten Abendmahl – und man weiß, wie das ausging. Vielleicht sollte man vor der nächsten Dinner-Party doch noch einmal die Gästeliste checken.

Düsteres Brot

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Gefährlich kann es allerdings auch beim Brot werden: Befinden sich beim Aufschneiden große Luftlöcher im Brot, bedeutet das nach dem Volksglauben, dass ein Bekannter sehr bald sterben wird. Das Loch im Brot soll einen Sarg symbolisieren. 

Prophezeiende Weintrauben

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Wir wussten, dass Weintrauben uns köstlichen Wein zaubern – in Südamerika glaubt man hingegen zudem an die prophezeiende Kraft der Trauben. Dort werden an Silvester genau zwölf Weintrauben verspeist: Der Geschmack jeder einzelnen Traube verrät, wie der jeweilige Monat im nächsten Jahr werden wird. Ist die fünfte Weintraube beispielsweise sauer, kann man sich schon einmal auf einen schlechten Mai einstellen.

Orangen Liebe

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Auch der Orange wird mancherorts magische Wirkung zugesprochen: Schenkt man jemanden eine Orange, soll das dabei helfen sich in denjenigen zu verlieben.

Paranoide Pasta

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Bloß keine Nudeln zerbrechen: Nach dem chinesischen Glauben repräsentiert die Länge der Nudeln die Länge des eigenen Lebens. Zerbricht oder schneidet man die Nudeln, verringert man somit auch seine Lebenszeit. Ob man nun abergläubisch ist, oder nicht: Nudeln zu schneiden, gilt im mediterranen Raum ohnehin als No-go und würde dem ein oder anderen Italiener bestimmt ein Mamma mia! entlocken. 

Glückbringender Wein

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Wer in Portugal Wein verschüttet, darf sogar gefeiert werden: Es heißt, dass dieser kleine Fauxpas allen Gästen am Tisch Glück bringt. Das Glück am Tisch dürfte also – rein rechnerisch – proportional zum Weinkonsum steigen.
Hierzulande soll es zudem sogar Glück bringen, wenn das eine oder andere Weinglas einmal zerbricht. Der Spruch »Scherben bringen Glück« leitet sich von jüdischen Hochzeiten ab: Der Bräutigam zertritt bei der Trauung ein Glas – was die Zerstörung des Tempels zu Jerusalem symbolisiert – um Unglück abzuwehren und Glück herbeizurufen. Masel Tov!

Der trojanische Petersilien-Esel

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Sollten Sie je auf die unkonventionelle Idee kommen Petersilie als Geschenk zu einer Dinner-Party mitzubringen, lassen Sie es: Es soll Unglück bringen. Bereits die alten Griechen betrachteten Petersilie als das heilige Kraut des Todes. Der Geschichte nach soll bei einer Schlacht zwischen griechischen und keltischen Gruppen ein listiger Anführer einhundert Esel mit der gefürchteten Petersilie bedeckt haben und somit die Griechen in die Flucht geschlagen haben.

Eier-Orakel

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In vielen Teilen Europas wurden Eier früher dazu verwendet, die Zukunft vorherzusagen: Zwei Dotter in einem Ei bedeuteten, dass bald eine Hochzeit stattfindet oder, dass jemand, den man kennt, bald Zwillinge bekommen wird. Ein schwarzer Fleck auf einem Eigelb war ein schlechtes Omen – und ein Ei ohne Eigelb bedeutete ohnehin das Ende.

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