Top 10 Bar Openings 2018

Das Kleinod-Prunkstück

© Nikolaus Mautner Markhof

Das Kleinod-Prunkstück

© Nikolaus Mautner Markhof

Es macht große Freude, wenn man miterleben darf, wie sich die Barszene in Österreich entwickelt. Unsere Barkeeper reüssieren bei Wettbewerben auf dem internationalen Parkett und wenn Bert Jachmann zum Liquid Market nach Wien lädt, dann kommt nicht nur die Crème de la Crème der deutschsprachigen Barszene, es kommen auch hunderte Barflys, die sich die neuesten Drink-Kreationen nicht entgehen lassen wollen. Beim Vienna Bar- & Spiritsfestival waren es an die 2000 Cocktail-Begeisterte, die die Wiener Hofburg zur wohl größten Bar der Welt machten.

Auch im zu Ende gehenden Jahr 2018 gab es wieder ordentlich Zuwachs in der Welt der Bars. Neben klassischen Cocktail-Bars gab die Aperitivo-Kultur ein kräftiges Lebenszeichen. Aber auch Neighbourhood- und Tagesbars haben die Szene bereichert. Lesen Sie hier, welche Bars Sie eigentlich schon besucht haben sollten:

Liquid Diary (Innsbruck)

Ja, wir beginnen die Top 10 mit einer Innsbrucker Bar, denn 2018 war das Jahr von Damir Bušić. Der Wahl-Tiroler hat nicht nur den Barkeeper-Wettbewerb Diageo Worldclass Austria gewonnen, er hat auch den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und eine eigene Bar eröffnet. Ab vier Uhr nachmittags gibt es Kaffee-Spezialitäten, in der Nacht dann kreative Drinks höchster Güte.


Roberto II

Jetzt aber nach Wien: Der charmante Barchef Roberto Pavlovic-Hariwijadi hat im Herzen von Wien seine zweite Bar eröffnet. Gegenüber des Hauptportals des Stephansdoms, in der Jasomirgottstraße, liegt nun die »Roberto American Bar«: Klassisch, elegant und zu jeder Nachtzeit einen Besuch wert!


Kleinod Prunkstück

Es ist zwar »nur« ein Pop-Up, aber weil Vorfreude ja bekanntlich die schönste Freude ist, genießen wir das »Kleinod Prunkstück« schon jetzt in vollen Zügen. In der zentral gelegenen Wiener Bäckerstraße hat das »Kleinod«-Team die ehemalige »Kix-Bar« erworben und gleich mal provisorisch eröffnet. Im kommenden Jahr soll dann aufwändig umgebaut werden und im Herbst 2019 folgt die offizielle Eröffnung. Foto: siehe Aufmacher.


Pastamara

In Wien hat sich langsam aber nachhaltig italienisches Lebensgefühl in Form von Aperitivo-Kultur breit gemacht. Jüngster und sehr erfreulicher Zuwachs wurde im »The Ritz Carlton, Vienna« gefeiert. Das »Pastamara« hat die etwas barocke Lobby ersetzt und wird von einer großen Bar dominiert. Zur After-Work-Zeit werden die Drinks mit typisch italienischen Snacks begleitet. Zentrales Thema ist der Negroni, dem sogar ein eigener Wagen samt Ritual gewidmet wird. Und noch was: Der sizilianische Starkoch Ciccio Sultano ist für die Küche verantwortlich. Dolce vita!

Der Negroni-Wagen im »Pastamara«
Der Negroni-Wagen im »Pastamara«

© Falstaff/Degen


Al Banco Aperitivo-Bar

Gegenüber des Erste Bank-Campus liegt die gemütliche Aperitivo-Bar. Der Name ist Programm, es gibt Campari-Soda, Negroni, Aperol-Spritz und vieles mehr.

Al Banco beim Hauptbahnhof
Al Banco beim Hauptbahnhof

© Studio Mato


Bar Montina

Wir bleiben italienisch: Ganz in der Nähe des Wiener Pratersterns hat im Sommer eine sympathische Bar mit viel Italianità eröffnet. Herrlicher Kaffee, Mehlspeisen und ganz viele Gin-Tonic Möglichkeiten werden geboten. Das Herzstück des Sortiments ist aber der Franciacorta von La Montina – er gehört zum Besten, was Italien auf dem Schaumweinsektor zu bieten hat.

Retro-Chic in der Bar Montina
Retro-Chic in der Bar Montina

© Foto beigestellt


Café Zweisam

Schräg gegenüber der Bar Montina hat ein allseits beliebtes Mitglied der Vienna Bar-Community das »Café Zweisam« aufgesperrt. Jan Pavel hat den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und verwöhnt die Nachbarschaft mit Kaffee, Tee und kleinen Gerichten. Wir kommen aber wegen Pavels Qualitäten als Barkeeper und genießen präzis gemixte Cocktails.


Johann Frank

Mit Blick auf den Neuen Markt (im Moment ohne Donnerbrunnen, dafür bald mit Großbaustelle für eine Tiefgarage) kann man im ersten Stock des »Johann Frank« klassische und zeitgemäße Cocktails genießen. Von den gemütlichen Ledersofas und Fauteuils möchte man am liebsten gar nicht mehr aufstehen.

Im »Johann Frank« am Neuen Markt
Im »Johann Frank« am Neuen Markt

Foto beigestellt

Cupa Bar in Graz

Aus der etablierten »Bar Albert« wurde im November die »cupa Bar«. Der ursprüngliche Namensgeber Albert Kriwetz ist nicht mehr mit an Bord, Eigentümer Roland Gölles hat gemeinsam mit Neo-Barchefin Sara Kos das Weinbar-Konzept verfeinert, internationaler gestaltet und auch spannende Weine für Natural-Freunde aufgenommen.


K+K am Waagplatz in Salzburg

Nach sechs Monaten Umbau präsentiert sich das »Koller und Koller« am Waagplatz in neuem Glanz. In der Tagesbar im Erdgeschoss serviert der malaysische Küchenschef Saravanan Gurusamy neben internationalen Klassikern kreative Tapas mit dem intensiven Geschmack seiner Heimat. Dazu gibt es nicht nur alles, was des Barbesuchers Herz erfreut, sondern auch hausgemachte Limonaden und eine sehr gute Wein- und Champagnerauswahl.

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