Dr. Klaus Albrecht Schröder / Foto: beigestellt
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1 Das beste Essen Ihres Lebens?
Das erste Fünf-Gänge-Menü mit 17 Jahren in Paris. Es sollte für viele Jahre das letzte Schlemmen sein.

2 Ein schreckliches Ess-Erlebnis?
27 Gänge im besten Ryokan in Kyoto – 23 Gänge haben sich bewegt.

3 Ihr bestes Restaurant in Österreich?
Eines, in dem ich freundlich, aber nicht aufdringlich bedient werde, gute Küche setze ich voraus.

4 Lieber Fisch oder Fleisch?
Meeresfrüchte und Wild.

5 Lieber Sterne-Restaurant oder Wirtshaus?
Im Zweifel immer für die bessere Qualität des Essens.

6 Ihr bestes internationales Restaurant?
»The Slanted Door«, ein vietnamesisches Restaurant in San Francisco.

7 Wozu können Sie nicht Nein sagen?
Crème brulée.

8 Was kochen Sie am liebsten?
Seit Nespresso nicht einmal Kaffee.

9 Ihre Gästeliste für ein perfektes Dinner?
Geistreiche, gebildete und mit einem Sinn für Ironie ausgestattete Freunde.

10 Was können Sie nicht ausstehen?
Lange Gespräche über Essen.

11 Lieber Weißwein oder Rotwein?
Weißwein.

12 Drei Dinge für die Kühltasche auf der einsamen Insel?
Brot, Käse, Weißwein.


Dr. Klaus Albrecht Schröder
wurde 1955 in Linz geboren. Er studierte Kunst­geschichte und Geschichte an der Universität Wien. Als Leiter des 1985 gegründeten Kunstforums Wien etablierte er von 1988 bis 2000 eine Ausstellungshalle mit wegweisenden Präsentationen von internationalem Zuschnitt, die für Österreich wichtige Impulse setzte. Seit dem Jahr 2000 ist Klaus Albrecht Schröder Direktor der Albertina. Das Museum, das mit seinem 2003 von Hans Hollein gestalte­ten Flugdach auch architektonisch Akzente setzt, zeigt ein vielseitiges Ausstellungsprogramm mit herausragenden Kunstwerken vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In den vergangenen Jahren gab es unter anderem Sonderausstellungen zu Albrecht Dürer, Edward Munch oder van Gogh. Diesen Herbst präsentiert die Albertina René Magritte – einen der bekanntesten und beliebtesten Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts. Mehr als 100 Werke aus aller Welt und aus allen Stadien seines künstlerischen Werdegangs werden in der Ausstellung gezeigt.

Aus Falstaff Nr. 4/2011


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