Julia Novikova / Foto: beigestellt
Julia Novikova / Foto: beigestellt

1 Das beste Essen in meinem Leben?
Mein erster selbst gemachter Coq au Vin.

2 Ein schreckliches Ess-Erlebnis?
In einem Lyoner Bouchon ein traditionelles Gericht, überwiegend aus Schweinsohren in Brühe bestehend, in der englischen Speisekarte als Hot Pork ausgewiesen.

3 Das beste Restaurant in Österreich?
Das »Sole« in Wien – die herzliche ­Wärme des ­Eigentümers macht ­diesen Ort besonders.

4 Lieber Fisch oder Fleisch?
Ist nicht so wichtig, Hauptsache, es schmeckt!

5 Lieber Sterne-Restaurant oder Wirtshaus?
Die deftige Küche ist nicht ganz mein Fall.

6 Ihr bestes internationales Restaurant?
Vielleicht »La Rémanence« in Lyon, aber ich hoffe, dass mir die Zukunft noch weitere spannende Restaurant­erfahrungen offenhält.

7 Wozu können Sie nicht Nein sagen?
Zu cremigem Schokoladeneis.

8 Was kochen Sie am liebsten?
Pasta alla Novikova.

9 Ihre Gästeliste für ein perfektes Dinner?
Freunde, mit denen man zusammen ­lachen kann.

10 Was können Sie nicht ausstehen?
Sülze.

11 Lieber Weißwein oder Rotwein?
Leicht favorisiere ich Weißwein.

12 Drei Dinge für die Kühltasche auf der einsamen Insel?
Evian, Schokoladeneis und Obst, aber der Aufenthalt sollte nicht zu lange dauern.



Julia Novikova
wurde in St. Petersburg geboren und studierte ­Gesang am Rimsky-Korsakow-Konservatorium in ­ihrer Heimatstadt. 2009 gewann sie den ersten Preis und den Publikumspreis bei Plácido Domingos »Operalia«-Wettbewerb. Bisherige Engagements führten sie unter anderem nach Berlin, Frankfurt, Hamburg, Bonn, Straßburg, Lyon, Washington und Wien mit Partien wie der Königin der Nacht, Olympia, Rosina, Gilda, Musetta, Zerbinetta, Gretel, Adina und Norina. Großen Erfolg hatte sie zuletzt an der Seite von Plácido Domingo als Gilda in dem Live-Film ­»Rigoletto a Mantova«, der in 148 Ländern ausgestrahlt wurde. Aktuelle Rollen sind die Königin der Nacht an der Wiener Staatsoper, Amina in »La Sonnambula« an der Oper Bonn und die Titelpartie in Strawinskys »Die Nachtigall« beim Québec Opera Festival und bei den Salzburger Festspielen.

Aus Falstaff Nr. 5/2011


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