Start der Weinlese in der Champagne

In der Champagne werden die Trauben ausschließlich von Hand gelesen.

© Jean-Charles Gutner - Collection CIVC

In der Champagne werden die Trauben ausschließlich von Hand gelesen.

In der Champagne werden die Trauben ausschließlich von Hand gelesen.

© Jean-Charles Gutner - Collection CIVC

Die Lese in der Champagne hat ab sofort begonnen - laut Presseaussendung einen Monat früher als im Vorjahr und ist damit eine der fünf frühesten Lesen in der Geschichte der Weinregion. In der Gemeinde Montgeux werden die Trauben sogar bereits seit dem 26. August geerntet.

Die Termine werden jedes Jahr von den Winzern und Häusern der Champagne für jede der 320 Gemeinden und für die drei Hauptrebsorten individuell festgelegt und gelten verbindlich für alle Winzer der Champagne. Aufgrund der extremen Vegetationsbedingungen kam es bereits in verbreiteten Teilen Mitteleuropas zu verfrühten Weinlesen.

Auch mengenmäßig mussten neben Frankreich Länder wie Italien, Deutschland und Ungarn in diesem Jahr bei der Ertragsmenge einbüßen. Die Winzer und Häuser der Champagne jedoch legten unter dem Dach des Comité Champagne die maximal zulässige Ertragsmenge auf 10.800 Kilogramm pro Hektar fest. Das ist die gleiche Menge wie im Vorjahr. Winzer, die aufgrund von Ausfällen die zulässige Erntemenge von 10.300 Kilogramm pro Hektar (im Vorjahr 9.700 Kilogramm pro Hektar) nicht erreichen, dürfen ihr Ertragsdefizit mit maximal 500 Kilogramm pro Hektar durch den Zugriff auf die Reserve von Weinen früherer Lesen ausgleichen.  

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