So starten unsere Top-Restaurants wieder durch

Das Restaurant »Bootshaus« im Seehotel »Das Traunsee«

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Das Restaurant »Bootshaus« im Seehotel »Das Traunsee«

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»Wir haben die Pause genutzt, um die Betriebe herauszuputzen«, sagt Wolfgang Gröller, Gastgeber des Restaurants »Bootshaus« und Patron der Traunseehotels. Andreas Döllerer vom gleichnamigen Genussimperium in Salzburg ergänzt: »Ich freue mich, dass es endlich wieder los geht und wir sind in den ersten Wochen gut gebucht.« Beide Vertreter der Spitzengastronomie bringen die Stimmung ihrer Zunft auf den Punkt. Obwohl die Situation so schwierig ist wie noch nie blicken die Gastronomen voller Tatendrang in die Zukunft. 

Die Falstaff-Redaktion kontaktiere die jeweils drei besten Restaurants (laut Falstaff Restaurantguide 2020) aller Bundesländer und fragte die Gastronomen, ob und wie sie nun wiedereröffnen wollen. Mit Ausnahme einiger weniger Betriebe, deren Restaurants von der Hotelauslastung abhängig sind, wollen alle sofort wieder aufsperren.

Aufgrund der großzügigen Raumsituation in der Spitzengastronomie kann eine Mehrheit der Restaurants ebenso viele Gäste bewirten wie vor der Corona-Krise. Unisono freuen sich die Gastgeber sehr, dass sie wieder für ihre Gäste da sein dürfen und betonen, dass alle Hygiene- und Abstandsregeln penibel eingehalten werden, ohne dass man sich »wie in einer Klinik« fühlen wird. »Wir möchten von Seiten der Hotelbelegschaft (unter Einhaltung der zwingenden Hygienevorkehrungen) das bestmögliche Urlaubsgefühl vermitteln. Es sollte kein Krankenhausaufenthalt in einem Hotel sein«, sagt Hannes Müller von der »Forelle« am Weißensee.

Angebote der einzelnen Restaurants

Steirereck, Wien: Es gibt eine neue Karte, neue Gerichte, den Lieferservice »Steirereck Hausbesuch« wird es weiter geben. »Wir freuen uns riesig aufs Aufsperren und Gäste«, sagt Patronne Birgit Reitbauer.

Amador, Wien: Neue Öffnungszeiten, die ersten zwei Tage bekommt jeder Gast ein Glas Krug Champagner aufs Haus. »Wir starten mit einem Menü wieder Vollgas durch, haben aber alternativ einiges in der Schublade.« (Juan Amador).

Gut Purbach, Burgenland: Max Stiegl setzt auf seine Klassiker und den großzügigen Garten. »Ich hoffe, dass Corona als Chance wahrgenommen wird, die heimische Gastlichkeit wieder im Herzen der österreichischen Kultur zu verankern.« (Max Stiegl)

Mörwald Relais & Châteaux Gourmet Toni M., Niederösterreich: »Wir haben das beste Team und können nach 60 Tagen Kreativ-Pause unseren Gästen viel Neues bieten.« (Toni Mörwald).

Floh, Niederösterreich: Josef Floh bleibt bei seinem nachhaltigen Radius 66-Konzept. »Man muss was tun, damit Dinge besser werden.«

Die Weinbank, Steiermark: Chefkoch Gerhard Fuchs und Patron Christian Zach starten mit dem kompletten Team wieder durch. »Wir freuen uns auf jeden Gast!«

T.O.M Pfarrhof, Steiermark: Tom Riederer rückt Harald Irka, seinen neuen Küchenchef, in den Mittelpunkt und lädt wie folgt ein: »Kommen, genießen, bleiben«.

Steirerschlössl, Steiermark: Neue Karte mit saisonalen Gerichten. Tipp: Champagner-Frühstück

Seerestaurant Saag, Kärnten: Hubert Wallner läutet die letzte Saison (am 3.1.2021 ist Schluss, neuer Standort am Südufer) mit 5- und 7-Gang Menü sowie einem »à la Carte«-Angebot ein. Los geht es am 28. Mai.

Die Forelle, Kärnten: Patron Hannes Müller setzt auf alte Stärken: »Wir haben uns bewusst davon entfernt mit irgendwelchen Sonderangeboten Gäste zu locken.«

Restaurant Obauer, Salzburg: Die Brüder Obauer sperren das Restaurant sofort und das Hotel mit 29. Mai auf. Gestartet wird mit einer neuen Karte und den gewohnten Öffnungszeiten. Der Gastgarten wird erweitert und von Donnerstag bis Sonntag gibt es das Obauer Frühstück, ein Mittagsmenü um 44 Euro und auch die erfolgreichen Obauer E.G.G.S. Gerichte für zu Hause bleiben im Angebot.

Hangar-7 Restaurant Ikarus, Salzburg: Im Mai genießt man ein »Best of Ikarus«-Menü mit vielen tollen Gerichten von Martin Klein und seinem Team aus den vergangenen Jahren. Im Juni folgt ein »Best of Gastköche«-Menü, über das die Gäste selbst entscheiden dürfen.

Döllerer, Salzburg: Andreas Döllerer sperrt am 15. Mai vorerst nur das Wirtshaus auf, schon bald folgt aber das völlig neu gestaltete Genießerrestaurant mit weiter entwickelter »Cuisine Alpine«. Neu ist  »Döllerers Wohnzimmer«, ein abgeschlossener Raum für kleine Gruppen von bis zu 15 Personen.

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