So retten Sie Lebensmittel

»Too Good To Go« spart Zeit und wertvolle Ressourcen

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»Too Good To Go« spart Zeit und wertvolle Ressourcen

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Lebensmittelverschwendung wird zu einem immer größeren Problem in Österreich und dem Rest der Welt. Gerade in den Industrienationen wandern, durch die steigende Lebensqualität und den ausufernden Konsum, enorme Mengen an Lebensmitteln einfach in den Müll. Leider wäre ein Großteil jener Nahrungsmittel definitiv noch genießbar, doch haben viele Menschen es einfach verlernt auf ihre inneren Instinkte und ihre Sinne zu vertrauen. Über kurz oder lang hat das Verhalten der »Wegwerf-Kultur« natürlich massive Auswirkungen auf Gesellschaft, Klima aber auch auf jeden Menschen persönlich.

»Too Good To Go« bietet eine nachhaltige Lösung für Betriebe

Oft sind die immensen Dimensionen der Lebensmittelverschwendung schwer greifbar. Denn eine Million Tonnen überschüssiges Essen pro Jahr in Österreich sind kaum vorstellbar. »Too Good To Go« hat eine eigene App entwickelt, um User und Betriebe zusammenzubringen, um überschüssige Nahrungsmittel zu retten. Betriebliche Überschüsse können so sehr einfach und flexibel angeboten werden, neue Kundinnen und Kunden werden erreicht und nachhaltiges Engagement wird gefördert. »Too Good To Go« verfolgt dabei die klare Vision – einen Planeten ohne Lebensmittelverschwendung. Um diesem Ziel näher zu kommen, leistet das Unternehmen neben der App auch wichtige Aufklärungsarbeit und zeigt, wie jeder Mensch auch zuhause gegen Verschwendung vorgehen kann.

»Der größte Teil der Lebensmittelverschwendung passiert in Österreich zuhause. Oft ist es schwierig, genau zu planen. Wir haben hohe Ansprüche, wie ein Lebensmittel ausschauen soll, um es zu essen«, so Georg Strasser, Country Manager von »Too Good To Go«, »dabei gibt es sehr viele gute Optionen für Reste und übrige Lebensmittel. Unsere Nutzerinnen und Nutzer sehen das genauso und haben in einer Umfrage erzählt, wie sie ihre Lebensmittel zuhause retten.«

Hier noch vier hilfreiche Tipps wie Sie auch selbst zuhause der Lebensmittelverschwendung effektiv entgegentreten können:


4 einfache Tipps gegen Lebensmittelverschwendung:

1. Das sinkende Ei

Gerade Eier landen hierzu Lande oft viel zu früh im Müll, doch gibt es einen einfachen Test, um zu erkennen ob sie noch essbar sind. Rohe Eier können auf ihre Genießbarkeit getestet werden, indem man sie in eine Schüssel mit Wasser legt: Sinken die Eier zum Boden der Schüssel, sind sie noch frisch. Werden sie an die Oberfläche getrieben, sollte man sie nicht mehr essen. 

2. Unvollkommenes Gemüse und Obst kaufen

Im gekochten Zustand lässt sich eine perfekt geformte Zucchini nicht von einer unperfekten auseinanderhalten. Doch Werbung und Angebot beeinflussen unsere Erwartungen. Wer dem ungeliebten, nicht ganz perfekt geformten, Gemüse und Obst den Weg in die Tonne ersparen will, kauft beim Händler des Vertrauens die einzigartigsten Formen und Farben. Dabei wird man ebenfalls oft mit herrlichem Geschmack belohnt.

3. OFT LÄNGER GUT. Riechen – sehen – schmecken

Nur weil ein Produkt das Mindesthaltbarkeitsdatum schon überschritten hat, muss es nicht unbedingt schlecht sein. Die Natur hat uns glücklicherweise mit den notwendigen Sinnen ausgestattet, mit denen wir verdorbene Lebensmittel effektiv erkennen können. Machen Sie einfach den Test: Sehen, riechen, schmecken – nicht blind dem Mindesthaltbarkeitsdatum vertrauen.

4. Inventur von Kühlschrank und Vorratsschrank

Schlechte oder fehlende Planung ist die Hauptursache für Lebensmittelverschwendung in österreichischen Privathaushalten. Wenige Minuten grobe Planung vor dem Einkauf, was auch wirklich in den nächsten Tagen auch gegessen oder gekocht wird, hilft schon immens, weniger Lebensmittel zu verschwenden. Wenn es schnell gehen soll: einfach ein paar Fotos des Vorrats machen und am Weg oder im Geschäft überlegen.


Fazit

Im Prinizp lässt sich die gröbste Lebensmittelverschwendung mit diesen einfachen Empfehlungen und Gedanken leicht vermeiden. »Too Good To Go« hat aber noch viele weitere Informationen – zum Beispiel auf Instagram – zu dem immer größer werdenden Problem und dessen Vermeidung für Sie parat – auch beim Kochen kann viel getan werden. 

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