Rudi Pichler
Rudi Pichler / Foto: Ingo Pertramer für Falstaff

Falstaff zeichnet jährlich eine hochverdiente Persönlichkeit als „Winzer des Jahres“ aus. In diesem Jahr wird der renommierte Titel an Rudi Pichler mit seinem Weingut in Wösendorf in Niederösterreich vergeben. Die Erfolgsgeschichte des Winzers aus der Wachau war nicht immer dem Wein verschrieben, denn nach der Mittelschule in Krems zog es den jungen Pichler vorerst an die Wirtschaftsuniversität nach Wien. Danach widmete er sich der Fotografie, dem Filmdrehen und sogar dem Kupferstich. Sein Einsatz im elterlichen Weingut stellte lediglich eine Option für seinen beruflichen Werdegang dar - dass er sich richtig entschieden hat, beweist nicht zuletzt der „Winzer des Jahres“ sondern auch seine internationale Kundenliste.
 
Die Weine: ausgezeichnet
Seine Weine aus den Wachauer Spitzenrieden zählen mittlerweile zu den gefragten Rebensäften. Sie sind weltweit von den Weinkarten gepflegter Häuser nicht mehr wegzudenken und werden von Experten, wie dem amerikanischen Starkoch Thomas Keller als idealer Wein zu seinen Referenzgerichten empfohlen. Dazu zählen der Weißburgunder Smaragd Kollmütz, aber auch Rudi Pichler´s Grüner Veltliner, Roter Veltliner sowie der Riesling. Hinter seinem Erfolg stehen Kreativität und Intuition.
„Es gibt in der Wachau keine festen Regeln für die Weinlese. Es ist es entscheidend, ob man im Herbst den richtigen Erntezeitpunkt findet. Ich richte mich nach dem Geschmack der Trauben und vertraue auf mein Bauchgefühl“, so Rudi Pichler über das Geheimnis aus seinem Weinkeller.
 
Die Linie: klar und geradlinig
1997 hat Rudi Pichler, übrigens ein Name der in der dritten Generation weitergegeben wurde, das Weingut offiziell von seinem Vater übernommen. Seither hat er den Betrieb Schritt für Schritt  erweitert und alte Baukultur mit funktionaler Wirtschaftsarchitektur optimal verflochten. Auch hier zeigt sich sein Gefühl für Ästhetik und doch klar sein Sinn für das Notwendigste – „puristisch wie meine Weine“, so beschreibt der Erfolgswinzer seinen persönlichen Zugang zum Objekt. „Das hohe Niveau in allen Weinkategorien beeindruckt ebenso wie der feinfühlige Umgang mit den spezifischen Eigenschaften der beengten Wachau, in der sich Weinbau um einiges schwieriger gestaltet als in anderen Weinbauregionen. Der Aufwand, den steilen Terassenlagen die besten Früchte zu entlocken, hat sich für die jeweiligen Rebsorten absolut gelohnt“, bescheinigt Falstaff-Chefredakteur Peter Moser dem Winzer. Zu dieser Verbundenheit mit der Region, gepaart mit Erfahrung unter diesen herausfordernden Bedingungen Weinbau zu betreiben, kommt ein weiterer Erfolgsfaktor: Geradlinigkeit und Klarheit – diese Harmonie scheint sich auf geheimnisvolle Weise auch auf die Weine zu übertragen.
 
Adresse
Weingut Rudi Pichler
Marienfeldweg 122
3610 Wösendorf/Wachau
Tel: +43 (0)2715 2267
Email:weingut@rudipichler.at, www.rudipichler.at
 
Rückfragehinweis zur Aussendung:
Alexa Kazda-Klabouch, Stephan Scoppetta - Wolfgang Rosam Change Communications
Tel: +43 (0)1 90 42 142 – 211, 201
Email: alexa.kazda@rosam.at; stephan.scoppetta@rosam.at 

Fotos:
Rudi Pichler 1
Rudi Pichler 2
Credits: Ingo Pertramer für Falstaff