Gabriele und Robert Huth bauten ihr ­Gasto-Imperium seit 2001 ­stetig weiter aus. Jüngstes Projekt: das »huth Stadtgasthaus« / Foto beigestellt
Gabriele und Robert Huth bauten ihr ­Gasto-Imperium seit 2001 ­stetig weiter aus. Jüngstes Projekt: das »huth Stadtgasthaus« / Foto beigestellt

Alles, bloß kein Schnickschnack. Robert Huth ist ein Gastronom, der bei seinen Lokalen auf klare Konzepte setzt. Nur nicht gezwungen anders sein wollen, so sein Credo. Böse Zunge bezeichnen seine Linie als Mainstream. Doch der funktioniert besser als gedacht: Seit er 2001 sein erstes Innenstadtlokal in Wien eröffnete, sind fünf weitere Lokale dazugekommen. Heute führt er neben dem gutbürgerlichen Wirtshaus »huth« in der Schellinggasse auch das vis-à-vis liegende »huth Grill House da max« sowie geich daneben das »huth da moritz«. Damit hat er das Kunststück geschafft, eine Gasse gastronomisch zu beleben, ohne sich dabei selbst Konkurrenz zu machen.

»huth Grill House da max«: alles unter einem Hut(h) / Foto beigestellt
»huth Grill House da max«: alles unter einem Hut(h) / Foto beigestellt


»huth Grill House da max«: alles unter einem Hut(h) / Foto beigestellt

Ihm und seiner Frau Gabriele gehören aber auch das »huth im Haus der Musik« (sperrt Ende März zu) und als jüngster Neuzugang das »huth Stadtgasthaus« in der Weihburggasse. Wieder ein schnörkelloses Lokal, diesmal mit klassischer Wiener Küche. Ein Restaurant aber fällt aus dem Rahmen. Es ist das einzige, das Huth nicht im Namen trägt: die Pizzeria »Eatalico« in der Praterstraße. Kurios, dass es einst als »Experiment« eröffnet wurde, denn heute ist es eines der erfolgreichsten Lokale des gesamten Huth-Imperiums.

BILDERSTRECKE: Die besten Restaurants Österreichs, Neueinsteiger und Aufsteiger

BILDERSTRECKE: Die Kategorie-Sieger
(Die Reihung ergibt sich aus der Gesamtpunktezahl. Bei ­Gleichstand ­entscheidet noch zusätzlich die Küchenwertung.)

Konstantin Filippou ist »Neueinsteiger des Jahres«
Margarethe und Heinz Reitbauer für Lebenswerk geehrt
»Sommelier des Jahres«: Alexander Koblinger

 

© Falstaff Verlag
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Text von Marlene Auer
Aus Falstaff Nr. 02/2014

Mehr zum Thema

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