Bereits im Jahr 2007 erwarb Mario Plachutta die beiden »historischen« Gastronomiebetriebe »Paulusstube« und »Königsbacher« nahe der Staatsoper in der Wiener Innenstadt. Das »Gasthaus neuer Generation«, das laut Plachutta dort entstehen sollte, wurde nun vor Kurzem als »Gasthaus zur Oper« eröffnet. Plachuttas Intention ist es, dem Wiener Gasthaus ein neues, zeitgemäßes, modernes und urbanes Image zu verleihen. Sieben Tage die Woche soll die Dependance in der Walfischgasse mehr oder weniger rund um die Uhr geöffnet sein. Alle, vom leger gekleideten Touristen, über Familien und Opernbesucher bis zum Business-Mann im Anzug sollte es gleichermaßen ansprechen. 

Die alte Holzvertäfelung verleiht den Räulichkeiten einen besonderen Charme / Foto: beigestellt
Die alte Holzvertäfelung verleiht den Räulichkeiten einen besonderen Charme / Foto: beigestellt



Alt trifft neu

Vier Millionen Euro investierte Mario Plachutta in den Umbau und die Adaptierung der historischen, über 600 Jahre alten Gemäuer. Wie schon im »Mario Pasta Grill Bar« in Hietzing zeichnet das Atelier Heiss Architekten für die Umsetzung verantwortlich und realisierte einen Mix aus Altem und Neuen mit hochwertigen Materialien. Durch die helle freundliche Farbgebung in Verbindung mit einer 100 Jahre alten Holzvertäfelung konnte jene unverwechselbare und urbane Gasthausatmosphäre geschaffen werden. So wurden eigene Fliesenreliefs angefertigt, welche ebenfalls ein markantes Designmerkmal darstellen. Ein besonderes Highlight ist die große Terrasse, auf der bis zu 150 Personen Platz finden.

Hell und freundlich / Foto: beigestellt
Hell und freundlich / Foto: beigestellt



Schnitzelhochburg


Was das Speisenangebot betrifft, steht die Wiener Küche mit all ihren Facetten im Mittelpunkt. Nicht nur Klassiker sondern auch sogenannte Hausmannskost wird mit einem modernen Touch serviert und auch die sogenannte moderne Küche wird promeniert vertreten sein. Plachuttas berühmter Tafelspitz spielt im »Gasthaus zur Oper« nur eine untergeordnete Rolle, stattdessen möchte Mario Plachutta dem weltberühmten Wiener Schnitzel eine würdige Heimstätte bieten. Eine weitere Novität ist die »erste Wiener Kalbfleisch Schnitzelsemmel«, die als Take-away über die Gasse verkauft wird. Von Montag bis Freitag kommen die Gäste außerdem in den Genuss eines Mittagstellers, der zwischen acht und zehn Euro kosten wird und täglich wechselt. Wie bei den Speisen setzt Plachutta auch bei der Getränkeauswahl auf höchste Qualität: Wiens größte Brauerei hat eigens ein Bier nach Alt Wiener Rezeptur kreiert. Es zeichnet sich durch einen geringen Kohlensäuregehalt aus und wird im »Gasthaus zur Oper« als klares und als naturtrübes Bier angeboten. Ein zweiter Schwerpunkt Plachuttas sind die ca. 50 Weine von ausschließlich österreichischen Qualitätswinzern, die auch glasweise angeboten werden. Und zum Abschluss des Menüs serviert Plachutta Kaffeespezialitäten aus dem Hause Illy.

Der großzügig gestaltete Gastgarten / Foto: beigestellt
Der großzügig gestaltete Gastgarten / Foto: beigestellt



Plachuttas Gasthaus zur Oper
Walfischgasse 5-7, 1010 Wien 

Täglich geöffnet von 11.00 bis 00.30 Uhr
, Küche bis 23.45 Uhr
T: +43 1 51 222 51

F: +43 1 51 222 51 20

E-Mail: oper@plachutta.at
www.plachutta.at



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