Am Yppenplatz entsteht ein neuer Hotspot für Craft-Beer-Fans / © Falstaff, Topitschnig
Am Yppenplatz entsteht ein neuer Hotspot für Craft-Beer-Fans / © Falstaff, Topitschnig

Bereits Anfang Mai möchte Ottakringer eine gastronomische Dependance am Wiener Yppenplatz eröffnen. In dem aufwändig umgebauten Marktamtsgebäude sollen die Schöpfungen aus der Craft Beer-Tochter Brauwerk Aushängeschild und Leitbild sein. Kürzer könnten die Transportwege gar nicht sein, denn die handwerklich gebrauten Biere werden ganz in der Nähe vom Standort am Yppenplatz hergestellt. Alle Biere werden also frisch, individuell und original wienerisch sein.

Die künftige Küchenlinie soll eine Neuinterpretation des Wiener Würstelstandes werden. Durch die 1. Wiener Würstelmanufaktur werden auch im Speisenbereich die konzeptionellen Anforderungen an Brauwerk-Produkte – nämlich handwerklich, transparent im Produktionsprozess und urban – erfüllt. Das Konzept stammt von Starkoch und Beisel-Wirt Christian Petz. Das Lokal fügt sich harmonisch in die bestehende Marktstruktur ein wird das beliebte Marktgebiet im 16. Wiener Gemeindebezirk um eine weitere Facette reicher machen. Auch der Name steht schon fest: »Yppenplatz 4«.

Craft Beer Symposium
Im historischen Hefeboden der Ottakringer Brauerei fand am Montag das dritte Craft Beer-Symposium von Kolarik & Leeb statt. Die Bier-Experten Sepp Wejwar (der »Biersepp«) und Stefan Lehninger stellten neue Craft Beers vor und brachten den anwesenden Gastronomen die Chancen und Möglichkeiten der großen Biervielfalt näher. Das Ottakringer Brauwerk nutzte die Gelegenheit, um die vierte Edition der handwerklich erzeugten Biere vorzustellen:

Verkostungsnotiz Brauwerk Nr. 4: Flanders Red
Die Nummer 4 ist eine Cuvée aus einem Sauerbier und einem Double, also einem doppelt vergorenem Bier. Im Glas funkelt dunkles Bernstein; in der Nase zeigen sich fruchtige Aromen wie Marille und Weichsel, unterlegt von kandierten Früchten und Blockmalz. Am Gaumen gefällt ein feines Spiel aus Säure und malziger Süße, dazu wieder fruchtiger Charakter, der an Apfelmost erinnert, im Nachhall sind Mokka-Noten wahrnehmbar.

(von Bernhard Degen und Marion Topitschnig)

 

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