Obauers auf Rang 42 von »La Liste«

Karl Obauer bei der Preisverleihung in Paris.

© Foto beigestellt

Karl Obauer bei der Preisverleihung in Paris.

Karl Obauer bei der Preisverleihung in Paris.

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Das Restaurant Obauer in Werfen hat es beim französischen Restaurant-Raning »La Liste« als einziger österreichischer Betrieb unter die Top 50 geschafft. Für die Liste werden 20.000 Restaurants aus über 700 Guides und Publikationen aus 195 Ländern ausgewertet, um dann ein Ranking mit 1000 Restaurants zu erstellen. Durch diesen Bewertungsmodus kommt es zu erstaunlichen Unterschieden zu anderen Gourmet-Guides. 

An der Spitze des Rankings 2020 steht erneut Guy Savoy vom gleichnamigen Restaurant in Paris, gefolgt vom »Le Bernardin« in New York und dem  »Ryugin« sowie dem »Sugalabo« in Tokio (alle vier mit 99,5 Punkten). Die Obauers  stehen mit 97,5 Punkten als einziges österreichisches Restaurant unter den Top 50. Von den heimsichen Kollegen schnitt Simon Taxacher mit 96 Punkten am zweitbesten ab, Andreas Döllerer und Silvio Nickol erreichten 94,5 Punkte und Platz 3 der Österreichwertung. Juan Amador, das »Steirereck«, die »Griggeler Stuben«, das »Landhaus Bacher«, der »Taubenkobel« und Johanna Maier schafften es ebenfalls in die Liste der 200 besten Restaurants.

Die Brüder Obauer sind seit vielen Jahren Garanten für gleichbleibende Qualität, gelebte Tradition und herausragende und immer kreative Küchenleistung. Die Begründung der Pariser Jury liest sich dann auch so: »Rudi und Karl Obauer haben aus ihrem Lokal im kleinen Dorf Werfen in der Nähe von Salzburg in Österreich eine charmante Bühne gemacht, in der das  Gourmeterlebnis sich mit Entspannung verbindet. Das Bergtal an der Salzach ist der Ort für eine Küche, die Tradition und wohltemperierte Kreativität in Einklang bringt. Die großen Musiker - Mozart und Strauß - wären sicher ebenso angetan vom ländlichen Charme, der Kochkunst und der Gastfreundschaft bei Obauers gewesen, wie es heute die Gäste sind. Jedenfalls wären sie das beim Genuss des Werfener Lamms mit Sauerrahmradieschen und des berühmten Forellenstrudels mit Veltliner Sauce und Mohnkeks.«

Die Platzierung in den Top 50 ist für die Brüder eine Bestätigung ihres Weges. Dieser Weg der Qualität, Kreativität und Tradition in bestem Wortsinn wurde heuer auch mit 99 Punkten im Falstaff Restaurant Guide und mit 5 Hauben bei Gault Millau 2020  ausgezeichnet. 

Bei der Preisverleihung am Quai d’Orsay in Paris feierten 70 Chefs aus der ganzen Welt die neue Liste. Die französischen Chefs Guy Savoy, Alain Ducasse, Arnaud Lallement und Gilles Goujon verantworteten das Gala Diner für 300 Menschen. Wer einen Überblick über alle Landessieger und die gesamte Liste der 1000 Restaurants haben möchte, der hat auf www.laliste.com einen langen Leseabend vor sich. Aber der Überblick lohnt sich.