Neuer Sommelier im »Amador«: Johannes Kahrer

Kahrer ist das neue Gesicht im Wiener »Amador«.

© Amador's Restaurant

Kahrer ist das neue Gesicht im Wiener »Amador«.

© Amador's Restaurant

Jetzt ist es offiziell: Neuer Sommelier und Restaurantleiter im »Amador« in Wien ist der Niederösterreicher Johannes Kahrer. Neben unterschiedlichen Positionen am Schiff, darunter auf der »Queen Elisabeth II«, war Kahrer in Positionen im »Sheraton Park Lane Hotel« in London, in der »Cantinetta Antinori« in Wien, in der »Hospiz Alm« am Arlberg sowie im Wiener »Mraz & Sohn« tätig. Zuletzt fungierte er als Sommelier im »Shiki«, davor war er in der »Albertina Passage« als Serviceleiter beschäftigt.

Zum Wechsel ins »Amador« sagt Kahrer: »Der Unterschied ist nur auf den ersten Blick groß. In der ›Albertina‹ funktioniert die Show von der Bühne herunter, hier im ›Amador‹ ist der Teller das Entertainment, das Orchester findet direkt am Tisch statt. Da und dort geht es darum, dass sich Gäste gut aufgehoben fühlen. An der Aufgabe selbst hat sich nichts geändert. Natürlich ist die Konzentration auf den Gast hier im ›Amador‹ um vieles höher.« Sein Vorgänger, Hans-Peter Ertl, wechselt als F&B-Manager in die Hotellerie.

Umsichtiger Gastgeber

Mit der neuen Position verfügt Kahrer über einen Weinkeller mit mehr als 1100 Positionen, über den Amadors Geschäftspartner, Fritz Wieninger, wacht. »Zu meiner Zeit im ›Mraz & Sohn‹ hatten wir einmal eine Blindverkostung Chardonnay Tribute 2006 von Fritz Wieninger gegen Coche-Dury Meursault 2006. Und da hat sich mehrheitlich der Tribute durchgesetzt – seitdem einer meiner Lieblingsweine, natürlich schlägt mein Herz aber auch für das Burgund«, beschreibt Kahrer. Jedoch betont er, dass ein Sommelier, der nur für die Weine zuständig sei, ausgedient habe. »Die Position heute ist die eines umsichtigen Gastgebers. Das braucht viel Einfühlungsvermögen – gerade in einem Haus wie hier, in dem die höchsten Ansprüche gelten.«

www.restaurant-amador.com

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