Neuer Maßstab für österreichischen Sekt

Ferdinand Maier, Petra Stolba, Birgit Reitbauer, Maria Großbauer und Benedikt Zacherl.

© Christine Miess

Ferdinand Maier, Petra Stolba, Birgit Reitbauer, Maria Großbauer und Benedikt Zacherl.

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Rund 1500 Besucher ließen es sich die Leistungsschau der heimischen Sekthersteller am vergangenen Freitag, erstmals in der Österreichischen Nationalbibliothek, nicht entgehen. Im Rahmen der Kick-Off-Verkostung zum Tag des österreichischen Sekts wurden zahlreiche Neuerungen, allen voran die ersten Sektspezialitäten mit dem Attribut »Sekt g.U. Klassik« und »Sekt g.U. Reserve« präsentiert.

Qualität mit optischem Hinweis

Die hohe Qualität österreichischen Sekts war lange Zeit wenig bekannt – spätestens mit der Einführung des Tags des Österreichischen Sekts auf Initiative der Sektkellerei Schlumberger vor neun Jahren hat sich das jedoch verändert. Nach der Gründung eines eigenen, unabhängigen Sektkomittees im Jahr 2013 wurde mit der Idee einer Qualitätspyramide der nächste wichtige Meilenstein zur Weiterentwicklung des prickelnden Getränks getroffen. Dieser ultimative Maßstab für österreichischen Sekt geschützten Ursprungs (Abkürzung Sekt g.U.) dient vor allem als Orientierungshilfe für den Konsumenten, aber auch in Fachkreisen, bei der mittlerweile sehr breiten Auswahl an Produkten.

Die neue Qualitätspyramide für österreichischen Sekt mit geschützter Ursprungsbezeichnung (Sekt g.U.) ist in drei Stufen eingeteilt. Sie dient als Garant für die Herstellung nach strengen Qualitätskriterien sowie für die Verarbeitung ausschließlich heimischer Trauben in Österreichs. Die Pyramide unterscheidet zwischen den Kategorien »Klassik«, »Reserve« und »Große Reserve«. Das neue Reglement bringt die deutliche Auslobung der Qualitätsstufe direkt auf das Etikett des Schaumweins und soll Gelegenheitskonsumenten wie Fachleuten so zu einer noch höheren Transparenz am Sektmarkt verhelfen.

Die einzelnen Stufen erheben – angefangen bei »Klassik« bis hin zur »Großen Reserve« – immer höhere und striktere Qualitätsparameter, deren Einhaltung regelmäßig überprüft werden. Die wesentlichsten umfassen u.a. die genaue Herkunft der Trauben, Reifezeit auf der Hefe, Herstellungsmethode und Alkoholgehalt, schonende Pressung und Ausbeutesatz. Weitere Qualitätsstandards sind die Arbeit im Weingarten, Erntekonditionen, Handlese und Schütthöhe. In der Spitzenkategorie messen sich die österreichischen Sekthersteller mit den höchsten Standards weltweit und gehen sogar darüber hinaus.

Im Mittelpunkt der Kick-Off-Verkostung standen diesmal »Sekt g.U. Klassik« und »Sekt g.U. Reserve« – die ersten zwei von den drei oben genannten Kategorien der Qualitätspyramide. In einer eigenen Verkostungszone konnten die Besucher die beiden Qualitätsstufen nach Herkunft, Rebsorte und Dosage gruppiert erforschen und verinnerlichen. Da diese auch bereits auf dem Markt erhältlich sind, gilt es ab sofort beim Einkauf danach Ausschau zu halten. Den optischen Hinweis für Sekt g.U. bietet die rot-weiß-rote Banderole. Natürlich hatten die Sekthersteller auch ihr vielfältiges Sortiment mit im Gepäck. Ob Rosé, Zero Dosage oder Pet Nat – von allem war etwas dabei.

Die Gäste konnten sich durch die gesamte Vielfalt der heimischen Sekthersteller kosten.
Bereits vor der Verkostung wurde Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie zur neuen Botschafterin für den österreichischen Sekt ernannt.
Bereits vor der Verkostung wurde Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie zur neuen Botschafterin für den österreichischen Sekt ernannt.

© Christine Miess

Reife Königsklasse

Österreichischer Sekt in Vertikalen zurück bis in das Jahr 2003 – eine Verkostung, wie es sie in dieser Qualität und fachlicher Tiefe bisher nicht gab. Üblicherweise sind Schaumweine unmittelbar nach dem Degorgieren bereit für den Genuss. Doch manche sind für eine längere Reife vorgesehen: die Königsklasse dieses Genres, das international meist mit dem Attribut »Prestige« versehen ist. Die von Herbert Jagersberger (Schlumberger) und Michael Malat (Weingut Malat) geführte Verkostung ging jenen Eigenschaften auf den Grund, welche Sekt für eine lange Lagerung qualifizieren. Eine sensorische Schulung, welche auch Rebsorten und Dosage umfasste. Zugleich war diese Verkostung als Ausblick darauf zu erachten, wie sich Sekt g.U. Große Reserve geschmacklich präsentieren wird. Verifizieren lässt sich dies ab Herbst 2018, wenn die ersten Vertreter dieser Kategorie auf den Markt kommen.

Prickelndes Pairing

Laut Umfrage des market-Instituts im Auftrag von Schlumberger ziehen nur elf Prozent der Konsumenten österreichischen Sekt als Speisenbegleiter in Erwägung. Dabei ist Sekt in seinen facettenreichen Ausprägungen bestens geeignet, vielfältige Speisen oder auch ein mehrgängiges Menü zu komplettieren. Anleitungen für kulinarische Beziehungsmöglichkeiten erhielten die Besucher der Kick-Off Verkostung in der »Sparkling Food Pairing Lounge«. Ausgewählte Manufakturen lukullischer Köstlichkeiten gaben direkte Empfehlungen für die idealen Partner zu Brot, Pilzen, Schnecken, Käse oder Beinschinken. Der große Zuspruch verdeutlichte das Harmonie-Potenzial von österreichischem Sekt und Speisen.

www.oesterreichsekt.at

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