Meinl am Graben: Das ist neu

Herbert Vlasaty mit Hanke und Udo Kaubek

© Julius Meinl am Graben GmbH/APA-Fotoservice/Rastegar

Meinl am Graben, Wien, Wiedereröffnung Oktober 2021

Herbert Vlasaty mit Hanke und Udo Kaubek

© Julius Meinl am Graben GmbH/APA-Fotoservice/Rastegar

Nachdem der Wiener Feinkost-Tempel Meinl am Graben in den vergangenen Monaten geschlossen war und ein Pop-Up-Quartier bezogen hatte, öffnet das traditionsreiche Haus am 22. Oktober wieder seine Pforten. »Beim größten Umbau des Meinl am Graben seit 22 Jahren blieb kein Stein auf dem anderen«, sagt Geschäftsführer Udo Kaubek im Rahmen des Pressegesprächs zur Wiedereröffnung. Insgesamt wurden sieben Millionen Euro zur Gänze aus Eigenmitteln in den Umbau investiert, der im Vorfeld rund zweieinhalb Jahre geplant wurde.

Neues Gourmet-Kapitel

Bei der Neugestaltung sei man dem Motto »Alles bleibt besser!« gefolgt und habe besonderen Wert darauf gelegt, das Geschäftslokal umfassend zu modernisieren und gleichzeitig den gewohnten Charme, das »Meinl-Gefühl«, wie es Herbert Vlasaty nennt, zu erhalten. Den fünfmonatigen Umbau bezeichnet der Geschäftsführer der Julius Meinl am Graben GmbH als »spannende Zeit«, das Ergebnis ist ein Lebensmittelgeschäft auf architektonischem, ökonomischem und technischem Top-Niveau, in dem ein völlig neues Einkaufserlebnis geboten wird.

Der beim Pressegespräch anwesende Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke sieht im Meinl am Graben eine »Ikone des guten Geschmacks und ein kulinarisches Wahrzeichen von Wien.« Als solches sei das Delikatessengeschäft nicht nur für in Wien lebende Menschen eine Institution, sondern auch eine touristische Attraktion.

Mehr Platz für Fisch und Fleisch

Im Zuge des Umbaus wurden die Warenpräsentation geändert und die Flächen neu verteilt. »Dank geschickter architektonischer Lösungen werden wir trotz einer flächenmäßigen Verkleinerung mehr Produkte anbieten können«, ist Udo Kaubek stolz.  

Das erwartet die Kunden im neuen Meinl am Graben:  

  • Der Eingang wurde verlegt und befindet sich jetzt an der Adresse Graben 19 beim ehemaligen Schanigarten.
  • Die ikonische Stiege bzw. der Aufgang in den ersten Stock wurde komplett neu gestaltet.
  • Die Fischtheke wurde vergrößert und befindet sich jetzt im Untergeschoß.
  • Auch die Fleischtheke wurde bewusst vergrößert, da der Meinl am Graben ein beinahe unvergleichliches Ausmaß an Fleisch- und Wurstprodukten bietet.
  • Die Obstfläche wurde bei gleichbleibendem Sortiment flächenmäßig verkleinert, ebenso das Tiefkühlsortiment.
  • Der Wein ist nun im 1. Stock zu finden.
  • Das Restaurant und die Weinbar gehören der Geschichte an, im 1. Stock befindet sich allerdings ein...
  • neuer Veranstaltungsbereich, der flexibel bespielt werden kann. Hier wird es auch eine mobile Küche geben.
  • Der Outdoor-Bereich blieb bestehen – rund 60 Sitzplätze laden zum Verweilen und Kaffee-Trinken ein.
  • Die kleine Meinl To Go Filiale in der Naglergasse gibt es nicht mehr, das Take Away Angebot bleibt aber erhalten.

Und auch das Sortiment, für das Regionalität eine noch wichtigere Rolle spielt, bietet viele neue, exklusive Produkte – darunter:

  • Lungaugold Bio Fleisch
  • Brand & Levi Salami in diversen Sorten wie Parmesan und Salbei oder Chipotle mit Kakao
  • Bluefin Tuna der Firma Balfegó
  • Eier von Paolo Parisi
  • Handgemachte Teigwaren der Firma Rustichella aus den Abruzzen
  • Premium-Lachs der Privaträucherei Nationalpark Neusiedlersee
  • Produkte der Luxus-Käsemarke Xaver David
  • Weingartenhonig der Top-Betriebe Bründlmayer und Schloss Gobelsburg

Verjüngungskur für die Corporate Identity

Die Neu-Gestaltung umfasst bei Meinl am Graben nicht nur die Architektur, Ausstattung und Sortiment, auch das Logo und die Optik des Unternehmensauftritts wurden einem Relaunch unterzogen. Das umfasst auch die Uniformen, die Homepage und die Tragetaschen bis hin zu den eigenen Produktverpackungen.

»Wir haben uns auch hier für eine Kombination aus Modernisierung und Tradition entschieden«, sagt Herbert Vlasaty. Das neue Logo ist deutlich reduziert und rückt die historische Kopfbedeckung, den Fez, in den Mittelpunkt. Desweiteren wird die Unternehmensfarbe in Petrol-Grün geändert, das es historisch bereits vor dem ikonischen Meinl-Rot gegeben hat. 

Neu: Webshop und Kundenmagazin

Am 22. Oktober geht außerdem der neue Onlineshop live und das Unternehmen wird zukünftig unter der Dachmarke »House of Julius Meinl« auftreten, um dem internationalen Anspruch gerecht zu werden. »Der Meinl am Graben empfindet sich als Gourmet-Avantgardist«, betont Geschäftsführer Udo Kaubek. Einblicke in diese avantgardistisch-exklusive Welt wird künftig das neue Kundenmagazin »Mein Meinl« bieten, das in Kooperation mit der »Gourmet-Expertise des Landes, dem Falstaff Magazin« publiziert wird, freut sich Udo Kaubek .

 

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