LIVING Salon: Wie grün sind wir wirklich?

Michael Gehbauer, Renate Hammer und Friedrich Passler (v. l. n. r.) diskutieren über den Stellenwert von Ökologie beim Bauen und Wohnen. 

© Lukas Ilgner

Michael Gehbauer, Renate Hammer und Friedrich Passler (v. l. n. r.) diskutieren über den Stellenwert von Ökologie beim Bauen und Wohnen. 

© Lukas Ilgner

LIVING: Was war das Ökologischste, das Sie in Ihrem Leben je gemacht haben? 
Michael Gehbauer: Ich bin ein akribischer Mülltrenner, und zwar weit über das hinaus, was die Stadt Wien verlangt. Ich trenne Plastik, Glas, Metall, Papier, Biomüll und Restmüll, und meine Frau rollt schon jedes Mal mit den Augen, wenn ich mich wieder auf die Suche nach der richtigen Tonne bei uns in der Umgebung mache.  
Friedrich Passler: Ist Kinderkriegen ein ökologischer Beitrag? Ich finde schon, denn es ist wichtig, dass die Menschen dort aufwachsen können, wo sie auch geboren wurden. Da ist das schrumpfende Europa in einer Bringschuld. 
Renate Hammer: Wesentlich ist, unsere Kinder so zu erziehen, dass sie begreifen, dass die Dinge endlich sind. Einer meiner Beiträge ist, dass ich unter anderem 20 Jahre alte Klamotten trage, weil ich sie mag, weil sie mir immer noch passen, weil ich beim Kauf auf gute Qualität geachtet habe. 

Und was sind die ökologischen Handlungs­felder in Ihrem beruflichen Alltag? 
Hammer: Ein wichtiger Punkt ist der Umgang mit Grund und Boden. Ich bin seit vielen Jahren in der Politikberatung tätig und bemühe mich darum, den Politikern und Entscheiderinnen klarzumachen, dass unsere wichtigste Ressource der Boden ist. Leider gehen wir damit sehr verschwenderisch um. Wir widmen zu viel Bauland, schlagen zu viel Holz ein, bauen zu viele Straßen und stellen zu viele neue Einfamilienhäuser auf die grüne Wiese – anstatt bestehende zu sanieren. 
Passler: Dem kann ich mich nur anschließen. Ich bin ein großer Verfechter von verdichtetem Wohnbau. Europäische Städte wie etwa Paris, Venedig und Barcelona sind ex­trem dicht bebaut. Sie reduzieren den Verkehr, sie zentralisieren die Versorgung, sie bündeln die Infrastruktur – und sind unterm Strich deutlich ökologischer als großflächige Städte, Stadtrandgebiete und Dörfer im ländlichen Raum. Und nebenbei bemerkt lieben wir diese Städte genau wegen ihrer Dichte, wegen ihrer dadurch entstehenden urbanen Energie. 
Gehbauer: Das klingt alles schön und gut, aber leider finden wir gemeinnützige Bauträger in der Innenstadt kaum noch leistbare, für den sozialen Wohnbau zugängliche Grundstücke. Es entstehen immer mehr Wohnungen, die nicht der Abdeckung des Wohnbaubedarfs dienen, sondern einzig und allein der Veranlagung von privaten Vermögen. Dadurch gehen dem sozialen Wohnbau viele Grundstücke verloren. Und so bleibt uns oft kein anderer Weg, als an den Stadtrand zu gehen. Ökologisch ist das nicht.

Michael Gehbauer: »Meine Erfahrung ist, dass 90 Prozent der Bewohner von Passivhäusern mit der Technologie gut umgehen können. Zehn Prozent heizen und kühlen ineffizient.«

Michael Gehbauer: »Meine Erfahrung ist, dass 90 Prozent der Bewohner von Passivhäusern mit der Technologie gut umgehen können. Zehn Prozent heizen und kühlen ineffizient.«

© Lukas Ilgner

Was schlagen Sie vor?
Gehbauer: Ein guter ökologischer Kompromiss, um den ich mich bemühe, ist die Bebauung von Brownfields, also von ehemaligen Industriearealen. Ein sehr schönes Beispiel dafür ist die Waldmühle Rodaun im Süden von Wien. Da haben wir mit mehreren Partnern ein altes Zementwerk abgerissen, den Beton recycelt und damit eine große, verdichtete Wohnhausanlage errichtet. Solche Pilotprojekte tun sich immer wieder auf. Das gibt mir Hoffnung. 
Hammer: Ich habe auch noch einen Vorschlag zur Verdichtung. In Velden hat man kürzlich eine Bausperre verhängt: Um Zeit für die Erarbeitung eines nachhaltigen räumlichen Konzepts zu gewinnen, werden jetzt zwei Jahre lang keine Neubauten mehr zugelassen. Im Kanton Zürich war die Ausweisung von neuem Bauland ebenfalls zwei Jahre ausgesetzt. So eine Atempause würde vielen österreichischen Gemeinden guttun.

Stichwort Atempause: Wenn wir von Öko­logie sprechen, dann meinen wir auch eine Einsparung von Energie und Rohstoff­ressourcen. Wo stehen wir heute? 
Passler: Es findet gerade eine absolute Trendumkehr statt. Vor 25, 30 Jahren haben wir alle gierig nach Japan geschaut, wo die Stadt alle zehn Jahre erneuert und neu erfunden wird. Diese Sehnsucht ist verschwunden. Heute legen wir Wert auf Langlebigkeit und Beständigkeit. Nicht nur in den Baustoffen, sondern auch in Hinblick auf Betrieb und Versorgung. 
Gehbauer: Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Bauten zu errichten, die sozial, kostengünstig und innovativ sind. Das hat natürlich auch mit ökologischen Maßnahmen zu tun. In der Seestadt Aspern haben wir das Greenhouse errichtet, ein Studentenheim im Passivhaus-Plus-Standard. Die finanzielle Einsparung im Betrieb können wir eins zu eins an unsere Bewohner weitergeben. Mein Ansatz ist: Ökologie ja, aber nur dann, wenn sie auch dazu beiträgt, die ökonomische Situation unserer Bewohner zu verbessern. 

Hammer: Rechnet sich das bei Ihnen? 
Gehbauer: Ja, wir haben es geschafft, und zwar mit einem Contracting-Modell mit Wien-Energie. Mit deren Hilfe ist es gelungen, mit den eingesparten Energiekosten die Fotovoltaikanlage und die Batteriespeicher zu finanzieren. 

Passivhäuser müssen gegen das Vorurteil ankämpfen, dass man niemals das Fenster aufmachen kann, ohne dabei die Ökobilanz des gesamten Hauses zu zerstören. 
Passler: Das ist ein häufig gehörtes Vorurteil. Ja, es stimmt, ein Passivhaus funktioniert am besten, wenn man im heißen Sommer und kalten Winter nicht stundenlang lüftet, sondern die gespeicherte Energie im Innenraum behält. Aber jedes Passivhaus muss auch aushalten können, dass es Menschen gibt, die das Angebot annehmen, und solche, die damit nicht viel anfangen können. 
Gehbauer: Meine Erfahrung ist, dass 90 Prozent unserer Bewohnerinnen und Bewohner mit der Passivhaus-Technologie gut umgehen können. Zehn Prozent halten sich nicht an die Empfehlungen. Die müssen dann halt damit rechnen, dass sie weniger effizient heizen und kühlen und höhere Energiekosten haben. 
Hammer: Zehn Prozent Ausreißer, das ist doch eh ein toller Wert! 

Auf der einen Seite sprechen wir von Passivhaus, auf der anderen Seite ist die Klimaanlage aus der Dachgeschoßwohnung, aus dem verglasten Büro, aus der U-Bahn nicht mehr wegzudenken. 
Hammer: Das ist eine Tragödie! Es gibt eigene Normen, die ein sogenanntes Behaglichkeitsfeld für Innenräume festlegen. Richtlinien schreiben eine Arbeitsraumtemperatur zwischen 22 und 26 Grad vor – auch wenn es draußen 35 Grad hat, was in Mitteleuropa übrigens immer häufiger der Fall sein wird. 
Passler: Ich friere immer. Mir ist in diesen Häusern im Sommer eiskalt. 
Hammer: Laut den jüngsten Köppen-Geiger-Klimakarten stellt sich Wien mittlerweile als warmgemäßigte Stadt dar – also eher mediterran als alpin. Ich verstehe nicht, warum wir unsere Häuser im Sommer auf winterliche Kälteniveaus runterkühlen. Das ist unkomfortabel und wohl kaum gesundheitsförderlich. 

Renate Hammer: »Wenn wir uns immer nur das wirtschaftliche Wachstum zum Ziel nehmen, werden wir ökologischen Schiffbruch erleiden.«

Renate Hammer: »Wenn wir uns immer nur das wirtschaftliche Wachstum zum Ziel nehmen, werden wir ökologischen Schiffbruch erleiden.«

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Was sollte man tun? 
Gehbauer: Ich bin ein großer Verfechter eines ökologischen Bauens, das ohne viel Hightech auskommt. Selbstverständlich braucht ein Passivhaus einiges an Haustechnik. Aber meine Erfahrung ist: Je weniger Hightech man einbaut, desto einfacher ist die Errichtung, desto kostengünstiger ist die Erhaltung, desto weniger anfällig ist das Gebäude im Alltag.
Hammer: Wir verwenden gerne die Idee des »Building unplugged«. Das heißt: Wenn man dem Gebäude den Stecker zieht, dann darf es nicht sofort kollabieren. Das klingt selbstverständlicher, als es ist. Während des Stromnetzzusammenbruchs im Sommer 2003 in den USA mussten unzählige Bürohäuser evakuiert werden, weil es darin ohne Klimaanlage unerträglich heiß wurde. Völlige Technik­abhängigkeit ist eine Sackgasse. 

Also wieder back to the roots?
Passler: Ja. Ich plädiere für mehr Einfachheit im Bauen. Ich wünsche mir wieder mehr Bewusstsein im Verwenden unserer Häuser und die Rückbesinnung auf traditionelle Werte – zum Beispiel Nachtlüftung, mehr Speichermasse, weniger Glas. In Vorarlberg haben die Architekten Baumschlager Eberle ein Passivhaus-Büro gebaut, das komplett ohne Heizung und ohne Lüftungsanlage auskommt. Da müssen wir hin! 
Gehbauer: Das Beispiel mit dem Bürohaus von Baumschlager Eberle spricht mich sehr an. Mich würde interessieren, ob man so ein Konzept auch im Wohnbau anwenden kann. 
Passler: Ausprobieren! 

Friedrich Passler: »Ich plädiere für mehr Einfachheit beim Bauen und mehr Bewusstsein im Verwenden unserer Häuser.«

Friedrich Passler: »Ich plädiere für mehr Einfachheit beim Bauen und mehr Bewusstsein im Verwenden unserer Häuser.«

© Lukas Ilgner

Sie arbeiten viel mit Politikern zusammen. Was würden die dazu sagen? 
Hammer: Klimaschutz gilt oft als »Nice-to-have« oder als »Add-on.« Das kann man wohl nur so empfinden, weil wir uns in Österreich immer noch in einem relativ komfortablen Klima befinden. Das schaut in vielen Teilen der Erde ganz anders aus. Da entstehen durch Klimaveränderungen geradezu lebensfeindliche Zonen mit Hitzewellen, Trockenheit und Landverlust durch Meeresspiegelanstieg. Es ist ein Irrglaube, dass wir das mit ein bisschen Green-Tech oder Blue-Tech in den Griff kriegen werden. 
Gehbauer: Sie haben absolut recht, aber das fordert auch ein, die Menschen aufzuklären und ihnen die Auswirkungen ihres Handelns bewusst zu machen. Das wäre eine gesellschaftspolitische Aufgabe. Aber wenn ich mir die globale Politik heute anschaue, dann sehe ich nur wenig Bestreben. 
Hammer: Umso wichtiger! Wir propagie­ren seit Jahrzehnten eine Ökonomie des Mehr und Mehr. Wenn wir uns immer nur das wirtschaftliche Wachstum zum Ziel nehmen, dann werden wir ökologischen Schiffbruch erleiden – wenn wir ihn nicht schon längst erlitten haben. 

Das klingt alles sehr fatalistisch. Meine Frage an Sie, um noch zu einem positiven Ende zu kommen: Wie kommen wir aus diesem Schlamassel wieder raus? 
Passler: Der Weg dahin geht über Be­scheidenheit. Es geht um gesellschaft­liche Demut und um eine Reduktion unserer Ansprüche und unseres ökologi­schen Fußabdrucks. Der größte Hebel sitzt in unserem eigenen Verhalten. 

Abschlussfrage: Was ist das absolute No-go für die Zukunft? Und was das absolute Must-have? 
Passler: Das No-go ist, immer mehr zu wollen. Das Must-have ist, immer weniger zu wollen. 
Gehbauer: Das absolute No-go ist die Ölheizung. Das Must-have sind nach­haltige Baustoffe wie etwa Ziegel und Holz sowie nachhaltige Energiekonzepte wie etwa Solartechnologie. 
Hammer: Absolutes No-go für mich ist zu glauben, dass wir uns immer mehr leisten können. Das Must-have ist daher, sich zu überlegen, wie wir auch mit weniger leben können.

Die Living-Salon-Gesprächspartner

Michael Gehbauer (55) studierte Biologie, Geschichte, Volkswirtschaft und Handelswissenschaften. Er ist Leiter der Privatstiftung zur Unterstützung und Bildung von ArbeitnehmerInnen. Seit 2004 ist er Geschäftsführer der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte. wbv-gpa.at

Renate Hammer (49) studierte Architektur, Solararchitektur und Urban Engineering in Wien, Krems und Tokio. Sie ist Vorstandsmitglied der Plattform für Architekturpolitik und Baukultur. Seit 2013 ist sie Geschäftsführerin des Institute of Building, Research and Innovation. building-research.at

Friedrich Passler (49) studierte Architektur in Wien und Montreal und gründete 1999 gemeinsam mit Herwig Spiegl, -Andreas Marth, Christian Waldner und Ingrid Hora das Architekturbüro AllesWirdGut. Seit 2015 betreibt das Büro eine Niederlassung in München. awg.at

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LIVING Nr. 02/2018
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