Leasing statt Kauf

Flexibel bleiben – nur ein Vorteil von Leasing.

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Flexibel bleiben – nur ein Vorteil von Leasing.

Flexibel bleiben – nur ein Vorteil von Leasing.

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Es sind herausfordernde Zeiten. Und gerade deshalb rücken alternative Finanzierungsmöglichkeiten in den Vordergrund. Ein Trend, den auch Reinhard Hanusch, Geschäftsführer von Lohberger Küchen Competence Center, bestätigt: »Die Finanzierungsmodelle sind im Wandel und zunehmend mehr Gastronomen oder Hoteliers planen mit Leasing anstatt mit Kauf.« Denn je höher der Finanzbedarf ist, desto schwieriger wird es, bei der Bank einen Kredit in der benötigten Höhe bewilligt zu bekommen.

Die Vorteile für den Gastronomen sind rasch zusammengefasst: Es gibt überschaubare, feste Raten, somit wird die Liquidität geschont. Die geleasten Geräte »verdienen« sich ihre Kosten selbst. Der bürokratische Aufwand ist geringer, geleaste Geräte sind bilanzneutral, da die monatlichen Raten als Betriebsausgaben zählen – so verbessert sich die Eigenkapitalquote. Das Leasing kann zudem vollständig von der Steuer abgesetzt werden.

Reinhard Hanusch, Geschäftsführer Lohberger

Reinhard Hanusch, Geschäftsführer Lohberger

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»Die Finanzierungsmodelle sind im Wandel und zunehmend mehr Gastronomen oder Hoteliers planen mit Leasing anstatt mit Kauf.«
Reinhard Hanusch, Geschäftsführer Lohberger

Immer mehr Zulieferunternehmen bieten für ihre Produkte aktiv Leasingmodelle an und unterstützen die Partner aus der Branche auch mit Haftungen und Garantien, wie das zum Beispiel bei Lohberger der Fall ist: »Im Bereich Leasing arbeiten wir mit zwei Partnern aus der Finanzierungsbranche zusammen. Gemeinsam mit den Gastronomen ist es unser Ziel, dass wir die Leasingmodelle bewilligt bekommen. Damit das gelingt, vereinbaren wir sogar Rücknahmegarantien für unsere Küchen, um das Risiko für unsere Kunden abzufedern«, so Hanusch. Möglich sei dies vor allem durch die hohe und beständige Qualität der Lohberger Küchen, die auch im gebrauchten Zustand noch von hohem Wert sind. In der Regel ist ein Leasing auf drei Jahre angesetzt, dann ist der Restwert zu begleichen.

Vor allem beim Fuhrpark hat das Leasing im Unternehmertum bereits seit Jahrzehnten einen hohen Stellenwert und gilt als Standard. Relativ neu ist aber, dass jetzt auch verstärkt Finanzierungsmodelle angeboten werden für Fahrräder, E-Bikes und Co., wie auch Ulli Sappl vom Tiroler E-Mobilitätsprofi Greenstorm bestätigt: »Wir haben spezielle Angebote für die Hotellerie, bei denen wir E-Bikes, E-Autos sowie auch Ladestationen im Tausch gegen leere Hotelzimmer anbieten.« Im Grunde funktioniert diese Finanzierung wie ein Leasing, nur eben mit Hotelgutscheinen als Währung. Ein innovatives Geschäftsmodell, das bereits zahlreiche Top Hoteliers nutzen – vom »Alpine Palace« in Saalbach-Hinterglemm bis zum »Hotel Eder« am Hochkönig.

Kosten auf Talfahrt. Leasingmodelle gibt es auch für E-Bikes.

Kosten auf Talfahrt. Leasingmodelle gibt es auch für E-Bikes.

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Was beim Leasing zu beachten ist: Geleaster Gastronomiebedarf ist kein Eigentum. Kommt es während der Nutzung zu Beschädigungen, werden diese unter Umständen nach Ablauf des Leasingvertrages angerechnet. Hierfür haftet der Leasingnehmer. Es ist also durchaus von Vorteil, sich die einzelnen Klauseln im Leasingvertrag durchzulesen. Hier wird beispielsweise festgelegt, inwieweit Spuren von Abnutzung bzw. Gebrauchsspuren nicht als Beschädigungen zählen und somit nicht angerechnet werden. Ansonsten könnte es durchaus teuer werden. Oftmals kann auch direkt im Voraus geplant werden, wie hoch die anfallenden Kosten für Wartungen und Reparaturen sind. So sind in den Leasingverträgen auch Wartungen für sämtliche Geräte und Maschinen wie etwa Kaffeeautomaten und Spülmaschinen enthalten.

Kaffee auf »Pump«. Perfekte Kalkulation durch Leasing.

Kaffee auf »Pump«. Perfekte Kalkulation durch Leasing.

Foto beigestellt

Eine Variante, die auch der Kaffeemaschinen-Spezialist Da Salzburger anbietet. Inhaber Rafael Schärf hat ausgelöst durch die Corona-Krise ein neuartiges, nachhaltiges und kostenoptimiertes All-inclusive-Kaffeekonzept für die Gastronomie und Hotellerie kreiert, das wie Leasing funktioniert: »Statt großen Investitionen für Wartung oder Technik, kann der Gastronom eine monatliche Fixsumme abhängig von Verbrauch, Maschinenart und Bruttoverkaufspreis kalkulieren, die als Mietkosten zur Gänze abschreibbar sind.« Nach nur wenigen Wochen konnte man mit diesem Modell bereits mehr als 120 Gastronomiepartner im deutschsprachigen Raum gewinnen.

»Die Finanzierungen müssen sich immer besser an den Bedarf der Gastronomen ­anpassen. Leasing ist ein ­Zukunftsmodell.«
Rafael Schärf, Geschäftsführer Da Salzburger

Eine Rechnung, die aufgeht: So kann eine Siebträgermaschine inklusive Wartung bereits mit einer Monatsrate ab 290 Euro geleast werden, was in etwa dem Monatserlös von fünf Tassen Kaffee pro Tag entspricht. Schärf: »Wirtschaftlichkeit im gastronomischen Alltag war noch nie so wichtig wie heute. Die Finanzierungen müssen sich immer besser an den Bedarf der Gastronomen anpassen. Leasing wird somit zu einem wesentlichen Faktor für die Zukunft der gesamten Branche.«

Leasing vs. Mietkauf

Die Vertragslaufzeit ist beim Mietkauf frei wählbar. Die monatlichen Raten werden so gewählt, dass im Laufe des Vertragszeitraums der komplette Kaufpreis abgezahlt wird. Die Mehrwertsteuer für die gesamte Summe wird mit der ersten Rate gezahlt. In der Bilanz liegt das Gerät beim ­Mietkäufer: Mit der ersten beglichenen Rate geht das Gerät in das ­Anlagevermögen des Mietkäufers über. Trotzdem bleibt der Verkäufer bis zum Ende der Laufzeit der zivilrechtliche Eigentümer. Ein Mietkauf-­Vertrag kann jederzeit gekündigt werden. Dann muss allerdings die ­ausstehende Summe gezahlt werden.

ERSCHIENEN IN

Falstaff Profi Magazin 05/2020
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