Kunden- und Umsatzbringer: »MasterOrder«

Martin Gottel ist Wiener Berufsfeuerwehrmann und Kopf hinter der App.

© MasterOrder

Martin Gottel ist Wiener Berufsfeuerwehrmann und Kopf hinter der App.

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Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist die Sichtbarkeit der Gastronomen für Kunden wichtig. Mit »MasterOrder« haben Besitzer von Lokalen und Schnellimbissen die Möglichkeit, ihr komplettes Angebot – also Essen und Getränke – in der App zu präsentieren. Die Besonderheit liegt darin, dass es Gastronomen freisteht die Implementierung bzw. Änderungen der Speisekarte und des Menüs selbstständig über die »MasterOrder« Homepage vorzunehmen oder das »MasterOrder« Team damit zu beauftragen.

Jede Änderung des Angebots kann der Gastronom auf der »MasterOrder« Homepage vornehmen, diese wird sofort in der App aktualisiert. Ist eine Speise zum Beispiel nicht mehr aktuell, muss nur der »Offline« Button aktiviert werden und die Speise verschwindet aus der App. Ist sie wieder aktuell, muss lediglich der »Offline« Button wieder deaktiviert werden und die Speise ist sofort wieder in der App sichtbar. Der Gastronom erhält ein absolut einfaches, selbsterklärendes und zielorientiertes System.

User sehen mit Hilfe der App, welche Lokale gerade geöffnet haben und was dort derzeit angeboten wird. Dies kann, je nach Land und Beschränkungen aufgrund der politischen Auflagen, die normale, eine vereinfachte Speisekarte und bzw. oder ein Menü sein. Die Benutzeroberfläche ist kurz, bündig, hilfreich und sehr bedienungsfreundlich gestaltet.

Auch für Touristen bietet die App große Vorteile: Durch Bild und Erklärung in der jeweiligen Sprache erhalten Touristen eine Vorinformation und das Bestellen im Restaurant wird erleichtert. Gehörlose Menschen ziehen aus der App ebenso einen Profit und können durch »MasterOrder« beispielsweise den Room Service in Hotels nutzen. Mit »MasterOrder« haben Gastronomen die Möglichkeit, ihr komplettes Angebot in der App zu präsentieren.

Speisekarte, Mittagsmenü und Bestellfunktion

Die »MasterOrder« App verfügt über folgende Grundfunktionen:

  • Speisekarten von Lokalen
    Restaurantbesitzer haben die Möglichkeit, ihre Speisekarte in mehreren Sprachen – diese Funktion ist besonders hilfreich für Touristen, mit Kurzbeschreibungen und mit Bildern in der App zu veröffentlichen. Zudem werden dem User innerhalb der App Informationen über das Lokal samt Bildern, GPS-Daten zum Lokal, aktuellen Öffnungszeiten bereitgestellt.
     
  • Mittagsmenü
    Viele Betroffene haben mehrere Lokale in ihrer Umgebung, welche verschiedenste Menüs anbieten, kennen aber das Angebot, aktuelle Öffnungszeiten oder das Lokal ganz einfach nicht. Die meisten Restaurants haben nur eine Tafel mit entsprechendem Menü vor dem Betrieb stehen oder einen »Zettel« mit dem Menü in der Speisekarte hinterlegt. Online präsent sind sie damit kaum.

    Hierfür bietet »MasterOrder« die Lösung: Der User erhält eine Auflistung aller Speisen, die in seiner Umgebung angeboten werden. Diese kann auf Wunsch auch gefiltert (beispielsweise Radius, kulinarische Vorlieben, maximaler Preis usw.) werden kann. Gefällt dem User das Angebot, klickt er die Speise an und wird darüber informiert, in welchem Lokal diese erhältlich ist.

    Durch diese Funktion kann auch der Umweltschutz gefördert werden – Lokale ersparen sich anfallenden Abfall der Menüzettel sowie die Produktion von Speisekarten.
     
  • Bestellfunktion
    Da eine Selbstabholung bis 15. Mai 2020 nur mit einem Bestellsystem möglich war und nach Öffnung der Lokale die Gäste zur Sicherheit immer noch reichlich zur Selbstabholung bestellen werden, haben Lokale und Schnellimbisse die Möglichkeit, auch eine Bestellfunktion zu nutzen. Die Bestellung wird ganz einfach über die App per SMS vom Kunden auf das Firmenhandy des Lokals gesendet. Somit kann der Lokalbesitzer die Bestellung bestätigen und auch eine bestimmte Abholzeit bekanntgeben, um eine geringe Frequentierung vor seinem Lokal bzw. Schnellimbiss zu garantieren.

Lösung für Gastronomen

Dieses Service wird vorerst gratis angeboten. Nach einer Testphase muss sich der Gastronom entscheiden, ob er die App weiterführen möchte. Sollte dem so sein, ist ein Einmalbetrag von 22,90 Euro für das komplette Jahr 2020 zu zahlen. Dabei gehen zehn Prozent des Gesamtumsatzes an karitative Zwecke, derzeit an das St. Anna Kinderspital.

masterorder.net

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