Kulinarischer Gewinner: Italien

Wenn Deutschland in Bordeaux auf Italien trifft wird es spannend. Die Azurblauen gelten als der »Angstgegner« der deutschen Mannschaft. Und auch für manch einen Fan dürfte es schwer werden. Italien ist beliebt, als Reiseland und vor allem in Sachen Kulinarik.

Aushängeschild des Stiefelstaates ist der Wein. Piemont, Toskana, Sizilien – die insgesamt 20 Verwaltungsregionen haben alle ihre eigenen Rebflächen. Da kommt natürlich einiges an Weinen und Prosecchi zusammen, und die Italiener wie auch die Urlauber wissen die Vielfalt und Qualität sehr zu schätzen. Doch bevor das Spiel um 21 Uhr angepfiffen wird gönnt man es sich erstmal einen Aperitif in Form eines Spritz Sunset oder dem Klassiker Negroni. Dazu als Appetizer auf spannende 90+ Minuten Bruschetta Diavolo von Food Blogger Julian Kutos. Wenn sich dann die erste Aufregung etwas gelegt hat und sich die Spieler am Platz gegenüber stehen, wird auch kulinarisch der erste Gang aufgetischt: Für den »primo piatto« rollt Constantin Fischer die klassische Pizza kurzerhand zum Pizzastrudel ein und kombiniert dazu saures Gemüse und einen Kräuter-Joghurt-Dip. Bei den Weinen hat man die Qual der Wahl. Bei sommerlichen Temperaturen bietet sich ein Roséwein aus Apulien oder den Marken an, aber auch die Roten vom italienischen Stiefelabsatz können sich sehen lassen. Das ganze Tasting von Othmar Kiem finden Sie hier!

In der zweiten Hälfte angekommen empfehlen wir den Mutigen und Experimentierfreudigen als fleischiges »secondo piatto« eine Trippa alla Fiorentina, ein traditionelles italienisches Innereiengericht mit Kutteln. Wer Fisch bzw. Meeresfrüchte bevorzugt kann das Risotto mit Gemüse und Scampi von Heinz Beck ausprobieren, das der Spitzenkoch in seinem Restaurant »La Pergola« in Rom serviert. Inzwischen sind wir auch auf dem Fußballfeld am Ende der 90 Minuten angekommen. Ob Nachspielzeit und/oder Elfmeterschießen oder nicht: ein Dolce geht sich immer noch aus. Das außergewöhliche Tiramisu mit Avocado und Matcha von Food Blogger Constantin Fischer wird mit Kaviar-Krokant verfeinert, dazu ist ein köstlicher Espresso ein Muss – in flüssiger Form oder aber als Salat von Baby-Karotten mit Espressocourt. Wer das zum Anlass nimmt, kulinarisch wieder von vorne zu beginnen – hier gibt es noch weitere Rezeptideen!

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