Kulinarik am Opernball sorgt für Magic Moments

Nicht nur auf der Bühne des »Rosenkavaliers« erfreut man sich kulinarisch. Auch auf dem Opernball ist das Angebot reichlich.

© Michael Poehn

Nicht nur auf der Bühne des »Rosenkavaliers« erfreut man sich kulinarisch. Auch auf dem Opernball ist das Angebot reichlich.

© Michael Poehn

Gerstner – Heiss auf Eis

Es ist das Jahr der Jubiläen: Während die Wiener Staatsoper 2019 den 150er feiert, begehen auch die Bundesgärten (100.) sowie der Schönbrunner Schlossgarten (450.) einen runden Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es heuer auf dem Ball auch feinstes Schönbrunner Orangeneis mit kandierten Orangenzesten, das beim »Gerstner Eiswagen« serviert wird. Denn immerhin: Firmengründer Anton Gerstner war berühmt für seine köstlichen Eisbomben, schon 1957 fand sich »Gerstner-Gefrorenes« auf der Speisekarte des Wiener Opernballs.

Aber dem nicht genug. Wie in den Jahren zuvor bespielt die »Gerstner«-Kulinarik auch heuer fast die gesamte Oper. Am »Gerstner Würstelstand« gibt es neben den beliebten Jour-Semmerln mit feinstem Trüffel-, Chili- oder Käseleberkäse erstmals auch trendig-köstliche Hotdog-Variationen (von klassisch bis vegetarisch). Im Marmorsaal-Annex werden »Don Juan«-Tapas serviert (u. a. würzig eingelegte Sardinen, hauchdünn geschnittener Iberico-Schinken, gereifter Manchego in Olivenöl) und im Gustav Mahler-Saal-Annex kommen die ganz Süßen auf ihre Rechnung: Als Hommage an Richard Wagners »Rheingold« warten ebendort goldene Marzipan-Äpfel darauf, direkt vom Baum gepflückt und vernascht zu werden.

Seit 1957 gibt es »Gerstner-Gefrorenes« auf dem Wiener Opernball.

© Bill Lorenz


Kremslehner: Alles bio!

Die »Kremslehner Hotels« gehören längst zum fixen Bestandteil des Opernballs. Bereits zum 22. Mal sorgen sie mit dem »Hotel Regina« für feine Genussmomente beim Ball (1. Stock, Bühnenlogen, Seitenbühne & »Settimo Cielo« Austernbar). Heuer wird bei der Auswahl der Produkte die Regionalität hervorgehoben. In Zusammenarbeit mit der Fleischerei Höllerschmid aus dem Kamptal stehen diesmal ein paar echte Bio-Schmankerl auf der Menükarte – wie die Gulaschsuppe vom Waldviertler Biokalb oder die »klassische Stärkung« (Hand-Salzstangerl mit Beinschinken vom Ötscherblick-Schwein).

Feinste Kreationen. »Kremslehner« setzt heuer auf Bio-Ware der Fleischerei Höllerschmid.
Feinste Kreationen. »Kremslehner« setzt heuer auf Bio-Ware der Fleischerei Höllerschmid.

© Kremslehner


Apfel- und Orangensaft: Frucht-Bar

Für hochwertige Erfrischungen zwischendurch sorgen heuer die Firmen Wetter und Rauch, die sortenreine naturtrübe Apfel- bzw. natürliche Orangensäfte beisteuern. Beide Unternehmen sind auf oberste Qualität bedacht. Während Rauch das Fairtrade-Siegel trägt, verwenden Helga und Reinhard Wetter für ihren »Kronprinz Rudolf« ausschließlich Äpfel von eigenen Bäumen. 

Purer Genuss. Fruchtsäfte von Wetter (Apfel) und Rauch (Orange).
Purer Genuss. Fruchtsäfte von Wetter (Apfel) und Rauch (Orange).

Foto beigestellt


Zuckerlwerkstatt: Sweet Dreams

So schmeckt sie also, die Zuckerseite des Lebens: Exklusiv zum Jubiläum der Wiener Staatsoper gefertigt, ist die »Opernball Gold Edition« der Wiener Zuckerlwerkstatt eine Hommage an die Musik, den Opernball, seine lange Tradition und vor allem an die Stadt Wien. Speziell für diesen Anlass wurde auch eine Geschenkbox aufwendig gestaltet, die Motive der süßen Sünden erzählen die Geschichte des wohl Berühmtesten aller Bälle und gelangen sorgfältig und durch reine Handarbeit in die Bonbons. Und zwar so: Die filigranen Motive werden ausschließlich mit Spachtel und Schere von den Zuckerlmachern des Hauses in die kleinen Kunstwerke gearbeitet. Somit ist jedes Zuckerl ein Einzelstück und wurde speziell für den Opernball 2019 (Damen- bzw. Komitee-Spende) hergestellt. Die tolle Vielfalt (Orange, rote Traube, Johannisbeere, Himbeere-Zitrone, Heidelbeere) garantiert, dass auch jeder beim genuss dieser Köstlichkeiten auf den Geschmack kommt.

Feinste Handarbeit. Die Zuckerln der Sonder-Edition sind allesamt Einzelstücke.

© Astrid Schwab


Lebkuchenhaus: Zum Anbeissen

Sie sind eine liebe Erinnerung an so manches Fest: die Lebkuchenherzen. Für den Opernball hat die Mariazeller Lebzelterei »Pirker» einen besondern Wunsch von Opernballorganisatorin Maria Großbauer umgesetzt – nämlich Lebkuchenherzen mit Opernzitaten. Diese werden à la »Hänsel & Gretel« in einem begehbaren Lebkuchenhaus, gestaltet von Bühnenbildnerin Agnes Hasun, angeboten. Der Erlös dieser süßen Aktion kommt übrigens dem guten Zweck zugute (Caritas Gruft bzw. Superar).

Hänsel & Gretel 2.0: Erstmals gibt es ein lebensgroßes Lebkuchenhaus in der Oper.

Foto beigestellt


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Opernball Spezial 2019
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