http://www.falstaff.at/nd/konstantin-filippou-ist-neueinsteiger-des-jahres/ Konstantin Filippou ist »Neueinsteiger des Jahres« Er bringt Pep in Wiens Restaurantszene und landete mit seinem neuen Gourmettempel einen Volltreffer.

Wohl kaum eine Neueröffnung hat 2013 so viel von sich reden gemacht, wie jene von Konstantin Filippou. Statt Respekt für seinen Mut – immerhin kommt es nicht jedenTag vor, dass sich ein Spitzenkoch mit kreativer Küche in Wiens Gastrolandschaft selbstständig macht – schlug ihm aus der Branche Skepsis entgegen. Ein Fine-Dining-Restaurant würde in Wien nicht funktionieren – schon gar nicht eines, das nur Menüs statt à la carte serviert. Und die auch nur tischweise.

Weit gefehlt. Das Restaurant auf der Dominikanerbastei ist mittags wie abends komplett ausgelastet, wer nicht reserviert, wird hier kaum einen Platz an den schlichten Holztischen bekommen. Die Küche ist mittlerweile auch außerhalb Wiens bekannt für ihren geradlinigen, puristischen Stil. Es geht weniger um Fülle, sondern vielmehr um Geschmack und das Zusammenspiel der Aromen. Gelernt hat der Halbgrieche das einst bei seinem größten Lehrmeister, dem Drei-Sterne-Koch Juan Mari Arzak aus dem spanischen San Sebastián. Zurück in Wien stand er zunächst am Herd des »Novelli« und erkochte dort einen Michelin-Stern und drei Hauben. Nach seinem Abgang im September 2011 reiste er erst einmal durch die Welt und holte sich Inspiration von den besten Restaurants. Er kam zurück und eröffnete 2013 das »Konstantin Filippou«. Ergebnis: vier Gabeln. Und das »Novelli«? Das musste zusperren.

BILDERSTRECKE: Die besten Restaurants Österreichs, Neueinsteiger und Aufsteiger

BILDERSTRECKE: Die Kategorie-Sieger
(Die Reihung ergibt sich aus der Gesamtpunktezahl. Bei ­Gleichstand ­entscheidet noch zusätzlich die Küchenwertung.)

Robert Huth ist »Gastronom des Jahres«
Margarethe und Heinz Reitbauer für Lebenswerk geehrt
»Sommelier des Jahres«: Alexander Koblinger

 

© Falstaff Verlag
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Text von Marlene Auer
Aus Falstaff Nr. 02/2014

 

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