Michael Neuninger verwöhnt auf 3.000 Metern Höhe die Gäste des Restaurants »Schaufelspitz«. / Foto © Falstaff/Gorsche
Michael Neuninger verwöhnt auf 3.000 Metern Höhe die Gäste des Restaurants »Schaufelspitz«. / Foto © Falstaff/Gorsche

Exklusiv berichten junge Nachwuchsführungskräfte über ihren Werdegang. Sie geben Einblick in ihren Alltag und liefern hilfreiche Tipps für den motivierten Nachwuchs. Dieses Mal steht Michael Neuninger Falstaff Rede und Antwort.

Falstaff Karriere: Seit über einem Jahr sind Sie Restaurantleiter des Gourmetrestaurants Schaufelspitz. Dabei sind Sie für den Servicebereich samt Serviceteam verantwortlich.
Neuninger: So ist es – mein größtes Augenmerk liegt auf diesem Bereich. Ich bin für einen reibungslosen Ablauf des Service im Restaurant und der angrenzenden Kaffeebar verantwortlich. Dazu kommen natürlich die Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter, sowie das Erstellen von Dienstplänen. Zu meinem Aufgabenbereich zählen aber auch das Programmieren der Kassensysteme im gesamten Gebäude, sowie das Erstellen der Weinkarte. Auch die Unterstützung der Buchhaltung, Planung von Veranstaltungen und Reservierungen im Restaurant gehören zu meinen Aufgaben. Wie man sieht ein sehr umfangreicher und spannender Job.

Was muss ein Restaurantleiter mitbringen, damit er erfolgreich ist?
Fachwissen, Flexibilität, Charisma, eine gewisse Hartnäckigkeit um seine Ziele nie außer acht zu lassen, Teamfähigkeit und vor allem Spaß an der Arbeit. Ich glaube aber das Wichtigste ist die Liebe zum Beruf.

Ihr Weg zur Arbeit erfolgt nicht etwa mit dem Auto oder dem Bus, sondern mit der Gondel. Auf welche Herausforderungen stoßen Sie im Alltag?
Herausforderungen gibt es in meinem Alltag einige. Es beginnt jeden Morgen mit dem Wetter, da du nie wissen kannst, wie das Wetter auf knapp 3.000 Metern mitspielt. Da wäre die dünne Luft, bei größeren Anstrengungen kommt man schnell außer Atem. Die Veränderung der Weine inklusive der richtigen Lagerung ist auch nicht zu vergessen. Nicht außer Acht zu lassen ist die ganze Logistik: Alle Waren müssen morgens vor dem Gästebetrieb von der Talstation hoch in die Bergstation gebracht werden. Also man kann sagen, es wird uns nicht langweilig.

Was macht den Erfolg des Restaurants auf knapp 3.000 Metern aus?
Der Erfolg kommt durch den Willen, dem Gast immer wieder etwas Neues zu bieten und ihn zu überraschen. Die meisten Gäste wollen beim Ski fahren schnell etwas essen und sofort wieder los. Bei uns erleben sie das Gegenteil: weg vom Tumult, kurz abschalten und relaxen. Dazu Kreationen aus Top-Produkten auf höchstem Niveau.


Michael Neuniger in seiner auf 3.000 Meter gelegenen Wirkungsstätte. / Foto © Falstaff/Gorsche

Karriereprofil Michael Neuninger
2007 beendete Neuninger seine Lehre zum Koch & Restaurantfachmann im Weinhotel Wachau in Spitz/Donau. Im Burg Vital Hotel Oberlech in Vorarlberg hatte er zunächst die Position als 2. Oberkellnerstellvertreter und Chef de Bar inne, bevor er zum Chef de Rang, Oberkellnerstellvertreter und zum zweiten Sommelier ernannt wurde. Im See und Golfhotel Linde in Maria Wörth und im »Kreuzwirt am Pössnitzberg« war Neuninger als Chef de Rang tätig, bevor er als Restaurantleiter Stellvertreter ins »Restaurant Late im Kloster UND« in Krems wechselte. Seit 2013 ist er nun am Staubaier Gletscher im Restaurant »Schaufelspitz« als Restaurantleiter beschäftigt.


Den atemberaubenden Blick vom »Schaufelspitz« auf die Gletscher genießt Neuninger so gut wie jeden Tag. / Foto beigestellt

SCHAUFELSPITZ
Mutterberg 2
6167 Neustift
T: +43/(0)5226/814 13 24
Okt. bis Mai Mo.-So. 9-16:15 Uhr
reservierung.eisgrat@stubaier-gletscher.com
www.stubaier-gletscher.com

Das »Schaufelspitz« im Falstaff Restaurant-Guide

Das »Schaufelspitz« auf falstaffJOBS.com

(von Alexandra Gorsche)

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