Joachim Gradwohl verlässt »Fabios«

Das Engagement dauert noch nicht mal ein Jahr. Nachfolger wird Christoph Brunnhuber.

Eine Herdrochade der ganz besonderen Art trägt sich dieser Tage im Wiener Nobel-Italiener »Fabios« zu: Wie »profil-online« berichtet, verlässt der gerade erst im vergangenen Jahr engagierte Joachim Gradwohl das Restaurant. »Ich habe Joachim Gradwohl anlässlich des Re-Launches des Fabios in mein Team geholt, wir haben einen laufenden Vertrag bis Ende Mai 2013. Die Zeit des Umbaus und der Neueröffnung war für uns eine extrem intensive und spannende Zeit und wir konnten viele neue Gäste für das neue, lässigere Fabios gewinnen. Nach sechs Monaten Zusammenarbeit wissen wir aber nun, dass wir die Reise nicht gemeinsam fortsetzen werden. Wir trennen uns in gutem Einvernehmen«, bestätigt Fabio Giacobello das Ende des Engagements von Gradwohl. Es sei eine spannende Zeit gewesen, Joachim freue sich auf neue Herausforderungen, so Giacobello weiter.

Und auch die Spekultaionen, es werde mit Christoph Brunnhuber ein »alter Bekannter« den Fabios-Herd übernehmen, bestätigt der »Fabios«-Patron: »Mein Konzept ›a casa‹ werde ich mit meinem neuen Küchenchef Christoph Brunnhuber weiter ausbauen, mit dem mich bereits eine zehnjährige Freundschaft und extrem erfolgreiche Zusammenarbeit verbinden.« Um zu seinem neuen-alten Arbeitsplatz zurückzukehren verlässt Brunnhuber den Artner am Franziskanerplatz.

Auch wenn Gradwohls Intermezzo im »Fabios« nicht von langer Dauer war, hat er Erfolge vorzuweisen: Gerade erst wurde das »Fabios« bei der San Pellegrino Kulinarischen Auslese in Hamburg zur »Neueröffnung des Jahres« gekürt.

Gradwohl blickt indessen auf eine abwechslungsreiche Karriere zurück: Nachdem er das Traditionshaus »Meinl am Graben« auf Top-Niveau kochte, verließ er dieses für ein geplatztes Engagement im Nobelhotel Shangri La. Danach werkte Gradwohl kurz im Sky Restaurant, um dann im Herbst vergangenen Jahres bei Giacobello anzuheuern.

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Marion Topitschnig
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