Im Herzen der Alpen

Tirol und seine wunderbaren Gipfel erkunden

© Tirol Werbung / Hans Herbig

Tiroler Bergwelt

Tirol und seine wunderbaren Gipfel erkunden

© Tirol Werbung / Hans Herbig

Während sich das weiße Winterkleid sanft über die Tiroler Bergwelt legt, kündigen sich leise die ersten besonderen Momente und Erlebnisse des kommenden Winters an. Tirol steht für tiefgreifende Geschichte und viele Traditionen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Diese verbindet nicht nur die Einheimischen miteinander sondern spiegelt sich auch in den lauten als auch leisen Momenten der Besucher wider. Dieses Gefühl der Verbundenheit ist in vielfältigster Weise erlebbar. Sei es bei einer Winterwanderung zwischen verschneiten Hügeln, beim Skifahren auf bestens präparierten Pisten und anschließendem Einkehrschwung oder beim Genuss der Tiroler Spezialiäten – eines ist gewiss: die Tiroler Bergwelt verzaubert und bringt einem unvergesslische Momente

Tiroler Berge schmecken

Wie sagt man so schön: »Beim Essen kommen die Leute z’amm«. Die Liebe zu Tirol geht bei vielen durch den Magen, denn beim Essen könnte man glatt ins Schwärmen geraten. Tirol ist bekannt für die vielen traditionellen Speisen, deren Rezepte und Zubereitungsarten bereits seit Generationen weitergegeben werden und der Innbegriff für die tiefe Verbundenheit zum Bundesland sind. Sowohl in den zahlreichen gutbürgerlichen Gasthäusern als auch auf den Almen am Berg wird die schmackhafte Küche mit den vielen Schmankerln zelebriert. Die Gerichte sind abwechslungsreich und erwärmen nicht nur jedes kulinarische Genießerherz, sondern verbinden diese auch mit den vielen Traditionen. Einer der Klassiker in fast jedem gutbürgerlichen Gasthaus oder auf den Almen sind die Tiroler Speckknödel, die meistens mit Suppe, Sauerkraut oder Salat serviert werden. Auch die Kaspressknödel, mit Grau- oder Bergkäse und in Fett ausgebacken, bekommt man entweder mit Suppe oder Salat. Das Tiroler Gröstl war ursprünglich als Resteverwertung des Sonntagsbratens gedacht, so hat es sich heute zu einem beliebten Klassiker gemausert. Gekochte Kartoffeln, Zwiebeln und in kleine Stücke geschnittenes Rind- oder Schweinefleisch werden zu einem herzhaften Gericht verarbeitet – obendrauf noch ein Spiegelei, was will man mehr? Und was eignet sich besser zum Teilen als die Tiroler Marend, eine klassische Brettljause, die auf keiner Speisekarte in den Almen fehlen darf. Ein herrliches Gericht der klassischen Küche sind die Kasspatzln oder die Schlutzkrapfen, mancherorts auch »Schlipfkrapfen« genannt, werden sie mit einer würzigen Kartoffelmischung gefüllt und mit geschmolzener Butter und frischem Schnittlauch serviert. Als krönenden Abschluss noch Moosbeernocken, Strauben, ein Kaiserschmarren oder die Tiroler Paunzen mit selbstgemachtem Apfelmus

Tiroler Gastlichkeit in den Wirtshäusern

Ob Graukas und Bier mit Brezen oder ein Gourmetmenü, das in 100 Jahre alten Zirbenstuben genossen wird, ob mittelalterliches Schlössl oder luftig-lichtes Ambiente: Die Wirtshäuser stehen für Gemütlichkeit und Kochkultur, sie sind Orte der Geselligkeit, des Austausches und der berühmten Tiroler Gastlichkeit. 120 qualitätsgeprüfte Gasthöfe und Restaurants pflegen die typische Gastfreundschaft und bereiten regionale Speisen nach traditionellen Rezepten zu. Diese Orte der Koch-und Esskultur sind am grünen Gütesiegel »Tiroler Wirtshaus« erkennbar. Hier kommen nur Produkte von den heimischen Bauern und Produzenten der Region in die Pfannen und Töpfe. Sie werden in den Wirtshäusern mit größter Sorgfalt und dem besten, uralten Wissen verarbeitet. 

Weitere Mitglieder der Tiroler Wirtshauskultur und eine interaktive Karte mit allen Mitgliedern unter tiroler-wirtshaus.at 

Traumhafte Winterwanderungen

Der frisch gefallene Schnee knirscht unter den Wanderschuhen, die Sonne wirft lange Schatten und die Ruhe der winterlichen Natur lässt einen immer wieder innehalten. Eine Winterwanderung in der zauberhaft verschneiten Bergwelt Tirols ist gesund für den Körper und zugleich erwärmend für die Seele. Das Spektrum reicht von kurzen, leichten Touren bis zu mittelschweren Routen mit über 800 Höhenmetern und mehreren Stunden Gehzeit. Und manchmal lässt sich der mühsame Abstieg sogar durch eine rasante Rodelpartie ersetzen. Eine der leichteren Routen ist die Winterwanderung Hämmermoosalm und Gaistalalm. Das Naturparadies begeistert zwischen Wetterstein und Hoher Munde all jene, die idyllische, nicht allzu schwierige Almwanderungen bevorzugen. Oben angekommen mit einem hausgemachten Kaiserschmarrn und einem heißen Tee stärken und mit der Rodel über die zwei Kilometer langen Rodelbahn wieder ins Tal fahren. 

»Nicht hetzen, sondern schweben«, lautet das Motto der Winterwanderung Höhenwanderung am Rofan. Mit der Rofanseilbahn gondelt man hinauf zur Bergstation und genießt dabei herrliche Ausblicke auf die weißen Silhouetten von Rofan- und Karwendelgebirge. In Richtung Mauritzalm auf dem Rundwanderweg Rofan geht es vorbei an vielen urigen Almen, Kühe findet man hier im Winter vergebens, jedoch lässt sich das ein oder andere Schneehuhn entdecken. Eine etwas anspruchsvollere Wanderung ist die Winterwanderung zur Zammer Alm. Nach einer gemütlichen Gondelfahrt mit der Venet Bahn auf rund 1.650 Metern Seehöhe. Die Beine danken den schonenden Aufstieg, die Augen freuen sich über beeindruckende Ausblicke von der Panoramaplattform bei der Ausstiegsstelle. Die Wanderung geht weiter durch den Winterwald hinauf zur Skihütte Zams und zur Zammer Alm, die direkt an der Bergstation der Rifenalbahn liegt. Auf der Zammeralm macht der oft als »Genussberg« betitelte Venet seinem Namen alle Ehre, denn hier kann man auf der Sonnenterrasse vorzüglich schmausen und bei herrlicher Aussicht die Wintersonne genießen. 

Tiroler Schnapsroute

Seit 2014 kann man sich auf die Tiroler Schnapsroute begeben und sich bei den Brennmeistern über die Veredelung von Obst zu edlen Destillaten informieren. Dabei lernt man die lange Traditionen und die Handwerkskunst des Schnapsbrennens kennen. 2.500 von 4.000 Tiroler Brennereien haben das Brennrecht seit Maria Theresias Zeiten. Das Wissen um die Brennkunst wird dabei oft von Generation zu Generation weitergegeben und verbessert. Jährlich werden rund fünf Millionen Kilogramm Obst zu verschiedensten Bränden verarbeitet. Die Tiroler Obstbrenner wurden für ihre Brände mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Vorerst bilden 40 Partnerbetriebe im Tiroler Inntal, in dessen Seitentälern und Osttirol den Anfang der Tiroler Schnapsroute und gewähren einen Einblick in die Kunst des Schnapsbrennens

Wedeln mit dem gewissen Etwas

Der frühe Wedler zieht die Spur! Frischer Pulverschnee, unberührte Abfahrtshänge und die ersten Sonnenstrahlen des Tages, im Tiroler Winterparadies locken first track und early bird-Aktionen von Tiroler Skigebieten die Gäste aus den Betten. Es lohnt sich zeitig aus den Federn zu kriechen, um bei der Gondelfahrt Richtung Gipfel die ersten Sonnenstrahlen des Tages zu erhaschen – alles ohne lange Wartezeit an den Kassen und ohne Anstehen an den Liftanlagen. Und das Beste: begleitet von einem Skiguides lernt man, wie man den frischen Pulverschnee optimal nutzt. Einsame Spuren im Schnee, Stille und die frische, kalte Bergluft – fast schon kitschig ist der unvergessliche Moment, den die Gruppe gemeinsam genießt. Anschließend in einem der Skihütten ein ausgiebiges Frühstück genießen, wartet noch der ganze Tag um die magischen Orte Tirols zu erkunden. Da lohnt sich das frühe Aufstehen allemals. 

Skigebiete mit exklusiven Frühaufsteher-Angeboten

  • Die erste Spur (Serfaus-Fiss-Ladis) 
  • First Line Obergurgl (Obergurgl) 
  • Premium Early Bird-Angebot für zwei (Ski-Optimal Hochzillertal) 
  • Good Morning Skiing (Zillertal Arena) 
  • Gondelfrühstück (Hintertuxer Gletscher) 
  • First Track für Frühaufsteher (Skigebiet Grubigstein) 
  • First Line Skiing (Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau) 

Urbanes Leben im Herzen der Berge

Und für all jene die einmal Abwechslung vom Skifahren brauchen, bietet Tirol mit seinen historischen Städten ein perfektes Alternativprogramm. Von Hall in Tirol, Kufstein oder Lienz bis hin zur Hauptstadt Innsbruck erzählen die Städte Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten. In manch alten Gebäuden scheint es als wäre der Lauf der Zeit angehalten worden. Die Stadtkerne der historischen Städte reichen meist bis ins Mittelalter zurück und präsentieren sich liebevoll restauriert. Das Goldene Dachl von Innsbruck, die Festung Kufstein mit der Heldenorgel oder Rattenberg mit seiner langen Glasmacher-Tradition – die spannendsten Sehenswürdigkeiten, Gebäude und Museen finden sich fast immer inmitten der Altstadt. Das größte historische Stadtzentrum hat Hall in Tirol, das Jahrhunderte lang durch den Salzhandel eine Blüte des Wohlstands erlebte. 

Bequeme Anreise mit dem Zug

Mit der Bahn fängt der Urlaub schon während der Anreise an. Die Züge der Österreichischen und der Schweizerischen Bundesbahnen sowie der Deutschen Bahn bringen die Feriengäste günstig, schnell und entspannt nach Tirol. Nähere Informationen unter tirol.at/anreise-mit-dem-zug 


Info

Weitere Informationen unter tirol.at/geniesser

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