Hani El Sharkawi (Leiter MODUL Career, MODUL University Vienna),
 Ines Lochmann (Personaldirektorin, Palais Hansen Kempinski Wien),
 Astrid Hradecky (Life Coach, empathia), Tanja Paar (der Standard), Ivo Ponocny (Associate Professor und Leiter der Abt
Hani El Sharkawi (Leiter MODUL Career, MODUL University Vienna),
 Ines Lochmann (Personaldirektorin, Palais Hansen Kempinski Wien), 
Astrid Hradecky (Life Coach, empathia), Tanja Paar (der Standard), Ivo Ponocny (Associate Professor und Leiter der Abt

Glück im Beruf entsteht als Wechselspiel auf vielen Ebenen. Ein guter Arbeitsplatz muss auf allen Ebenen funktionieren, beginnend mit der persönlichen Wertschätzung der Tätigkeit durch die Mitarbeiter, auf der sozialen Ebene des Arbeitsklimas und der Kollegenschaft bis hin zu den organisatorischen Strukturen, den Führungskräften und nicht zuletzt den objektiven Arbeitsumständen, deren Auswirkungen auf die work-life-balance wirken.

Die derzeitige Situation
80 Prozent der Österreicher geben an, in ihrem Leben zufrieden bis sehr zufrieden zu sein. Diese Ergebnisse heimischer Glücksstudien sind erfreulich – und zugleich eine Statistik, die es zu hinterfragen gilt. Im Department of Applied Statistics and Economics der MODUL University Vienna widmet sich ein Forschungsbereich der Lebenszufriedenheit und der zwiespältigen Rolle des Arbeitsplatzes in diesem Kontext. Hani El Sharkawi, Gastgeber des Abends und Leiter des Karrierezentrums MODUL Career, erklärt die Intention dieses Thema aufzugreifen so: »Als Kompetenzzentrum für Karriere ist es das Ziel von MODUL Career, den Absolventen nicht nur Arbeitsplätze zu vermitteln, sondern sie bei ihrem Einstieg in eine erfolgreiche und erfüllende Karriere zu unterstützen. Dementsprechend beschäftigen wir uns sehr intensiv mit deren Wünschen und Bedürfnissen, zumal die meisten davon der Generation Y angehören und somit neue Anforderungen an ihren Berufsweg stellen. Gleichzeitig sehen wir es als unsere Aufgabe, unser Netzwerk von über 400 internationalen Partnerunternehmen beim Thema Employer Branding zu unterstützen. Durch dieses Netzwerk bekommen wir wertvolle Informationen zu den Anforderungen zukunftsorientierter Firmen. Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist dabei definitiv ein wichtiges Thema.«

Arbeitszufriedenheit muss erarbeitet werden
Ein wichtiger Aspekt der Fragestellung an diesem Abend war die Qualität der Arbeit und warum sie in diesem Zusammenhang einen zentralen Aspekt im Leben von berufstätigen Menschen darstellt. Ivo Ponocny beschäftigt sich mit einer Erhebungsmethodik, wie sich Lebensumstände auf die subjektive Wahrnehmung von Lebensqualität auswirken. Ponocny beleuchtet die Ergebnisse der aktuellen Auswertung der »MODUL Study of Living Conditions«, einer personenorientierten Grundlagenstudie zur Erhebung von Lebensqualität. »Arbeitszufriedenheit ist kein Zufall, sondern muss erarbeitet werden, und zwar sowohl von Arbeitnehmer- als auch von Arbeitgeberseite. Leider ist die psychische Befindlichkeit nicht direkt sichtbar und wird daher oft unterschätzt – nicht zuletzt von den Betroffenen selber.« Beschäftigte klagen häufiger über psychische als physische Belastungen. Arbeitszufriedenheit kann gefördert bzw. beeinträchtigt werden, insbesondere im Bereich Respekt und Wertschätzung. Ines Lochmann ist seit 2013 Personaldirektorin im Palais Hansen Kempinski und setzt klare Schwerpunkte für ihre Tätigkeit. Das Ziel: ein motiviertes, zufriedenes, qualifiziertes Team, das so zur Zufriedenheit der Gäste beiträgt: »Die eigene Wertbestimmung ist abhängig davon, wie glücklich man ist, da jeder Glück unterschiedlich definiert. Glück kann für den einen Geld und Macht, für jemand anderen Selbstständigkeit und Anerkennung sein. Glücklich sein ist daher eine individuelle Einstellungssache. Wichtig ist aber, dass man das, was man macht, von Grund auf gern tut.«

Eigenverantwortung ist Motor und Antrieb


Für Astrid Hradecky, Pädagogin sowie Lebens- und Sozialberaterin ist seit mehr als zehn Jahren in der psychosozialen Beratung für Erwachsene tätig, ist Authentizität das Um und Auf: » Um glücklich zu sein, ist es wichtig, die Eigenverantwortung als Motor und Antrieb im Blick zu behalten, denn Glück ist vor allem Einstellungssache. Stetige Reflexion mit sich selbst ist notwendig.

Die Kahlenberger Gespräche
Die Diskussionsreihe »Kahlenberger Gespräche« bietet einen Rahmen, um aktuelle und Zukunftsthemen zu besprechen. Dabei wird Absolventen und Partnern der Modul University Vienna eine Plattform geboten, die sich auch zum Networking nutzen können.

MODUL UNIVERSITY WIEN
Am Kahlenberg 1
1190 Wien
T: +43/(0)1/32 03 55 50
office@modul.ac.at
www.modul.ac.at

(von Alexandra Gorsche)

 

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