Hofer-»Beef Maker« im Falstaff-Test

Der Hochtemperatur-Grill »Beef Maker« von Hofer.

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Der Hochtemperatur-Grill »Beef Maker« von Hofer.

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Steak-Aficionados wissen das: Je schärfer man ein Fleisch anbraten kann, desto geschmackvoller wird die Kruste. Experten nennen die Bräunung des Fleisches die Maillard-Reaktion, die nicht nur wunderbare Röstnoten hervorzaubert, sondern auch die Fasern verschließt und den Fleischsaft besser hält. Mit dem Hochtemperatur-Grill »Beef Maker« von Hofer gelingt dies wunderbar. 

Durch einen »über Kopf« montierten, mit Gas betriebenen, Keramikbrenner wird den Herstellerangaben zufolge eine Temperatur von bis zu 800 Grad Celsius erreicht. Ob der enormen Hitze braucht es ein wenig Übung, damit das Grillgut zwar dunkel gebräunt wird, aber nicht verbrennt. Dank des höhenverstellbaren und bequem ausziehbaren Grillrosts kann stets für die richtige Temperatur gesorgt werden. Damit die Kerntemperatur exakt erzielt wird empfehlen wir einen Kerntemperatur-Fühler. Besonders bei hochwertigen und kostbaren Fleischteilen wäre es wirklich schade, wenn sie plötzlich durchgegart werden.

Durch die individuellen Einstellungsmöglichkeiten können alle Fleischarten, Würstel und Meeresfrüchte gegrillt werden. Und dank eines mitgelieferten Pizza-Steins können sogar binnen 90 Sekunden authentische Pizzen gebacken werden.

Der »Beef Maker« im Praxistest

Alle Teile sind gut verpackt und der Aufbau ist keine große Herausforderung. Die erste Inbetriebnahme war dann ein wenig tricky, da man bei Sonnenschein nicht gut erkennen kann, wann der Brenner auf die Piezozündung anspringt. Das Grillen selbst war einfach eine Freude. Der Bräunungseffekt tritt sofort ein und sobald das Fleisch zu dunkel wird kann man den Rost herabsetzen oder die Gaszufuhr reduzieren. Das Wenden der Steaks ist dank des herausziehbaren Rosts kein Problem.

Wenn man das Steak vom Fleischer richtig dick schneiden lässt, darf man nicht die oberste Stufe wählen, da es dann binnen Sekunden schwarz wird. Auf dem Rost haben zwei große Steaks Platz, weshalb große Runden nur auf Etappen versorgt werden können. Das herabtropfende Fett bzw. der Fleischsaft wird in einer Auffangtasse gesammelt und kann für Saucen verwendet werden. Die Reinigung von Rost und Tasse ist problemlos.

Tipps:

  • Fleisch schon Stunden vor der Verwendung salzen – das Salz entzieht dem Fleisch zwar kurzfristig Flüssigkeit, diese wird durch die Fasern aber wieder aufgenommen und dringt tiefer ein, als bei Salzen unmittelbar davor.
  • Das Fleisch sollte beim Grillen Raumtemperatur haben, dann wird die gewünschte Kerntemperatur schneller erreicht.
  • Nach dem Grillen sollte das Fleisch fünf bis zehn Minuten rasten. Der Fleischsaft (Blut gibt es auch bei »rare« nicht) bleibt dann besser im Gewebe.

Der Pizza-Versuch

Mit dem mitgelieferten Pizzastein aus hitzebeständigem Cordierit lassen sich zudem auch gute Pizzen zaubern. Allerdings sind perfekte Pizzen eine Wissenschaft für sich, die beim richtigen Mehl anfängt. Wer sich nicht darauf einlassen möchte, der wählt besser einen Fertig-Teig aus dem Supermarkt oder kauft der Pizzeria seines Vertrauens den Teig ab.

Der Pizzastein muss bei Höchsttemperatur vorgeheizt werden, dann kann man die Pizza auflegen und tatsächlich ist sie in weniger als zwei Minuten fertig. Wenn man vorher alles richtig gemacht hat, dann ist das Pizza-Feeling tatsächlich authentisch, wenn man von der Größe absieht. Denn richtig groß darf die Pizza nicht sein, der »Beef Maker« ist von den Dimensionen kein Pizza-Ofen. Gut geklappt hat die gleichzeitige Zubereitung von zwei kleinen Pizzen nebeneinander.

Tipps:

  • Man sollte darauf achten, dass man reichlich Mehl nimmt, damit vom Teig bzw. dem Belag nichts auf der rauen Oberfläche des Pizzasteins kleben bleibt. 
  • Da maximal zwei kleine Pizzen gleichzeitig gemacht werden können, empfiehlt es sich aus der Zubereitung ein gemeinschaftliches Ereignis zu machen. Jeder kann sich seine Pizza selbst belegen und bei großem Hunger schon von den Zutaten naschen.

Fazit

Der »Beef Maker« ist für anspruchsvolle Steak-Freunde eine echte Bereicherung. Für Familien oder kleine Runden kann er sogar den herkömmlichen Grill völlig ersetzen, für größere Gesellschaften wird er nicht reichen. Die Pizza-Funktion ist anspruchsvoll, kann man aber mit Liebe und Leidenschaft zu höchster Perfektion bringen. Verglichen mit anderen Produkten am Markt ist der Preis unschlagbar.

Der gasbetriebene Hochtemperaturgrill ist ab 8. April zum Preis von 169 Euro per Stück in allen Hofer-Filialen erhältlich.

www.hofer.at 

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