Grundsätzlich unterscheidet man drei Herstellungsverfahren für Sekt. Die einfachste und damit auch kostengünstigste ist die sogenannte Tankgärung, nach ihrem Erfinder auch »Méthode Charmat« genannt. Sie ist heute die mit Abstand verbreitetste Art der Sektherstellung. Hier findet die zweite Gärung, die dreißig Tage dauert, in gro­ßen Drucktanks statt, dann erfolgt eine wei­tere Lagerzeit im Tank, die für Qualitätsschaumwein ein halbes Jahr beträgt. Schließlich wird unter Gegendruck von technischem Kohlendioxid abgefüllt.

Erfolgt die zweite Gärung in den Flaschen und werden diese anschließend in einem Großtank homogenisiert, spricht man vom »Transvasierverfahren«.

Bei der »Méthode traditionelle« (Champagner-Methode) bleibt der Wein auch nach der zweiten Gärung immer in der Flasche.


Text von Peter Moser
Aus Falstaff Nr. 04/2013