Herkunft trifft Handschrift – Weine von Philipp Bründlmayer

Philipp Bründlmayer

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Philipp Bründlmayer

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Den Eigenheiten und Details seiner Rebsorten und Kremstaler Lagen sukzessive auf den Grund zu gehen und in seine Weine zu übersetzen, ist das erklärte Ziel von Philipp Bründlmayer. Dabei setzt er auf den regen Austausch mit den Kollegen der Jungen Wilden Winzer, doch spielt auch die Erfahrung seines Vaters Josef eine essentielle Rolle. Kein Wunder, kennt er doch jeden Rebstock in den 52 Weingärten der Familie. Viele hat er selbst gepflanzt und manche wieder soweit rekultiviert, dass sie den klar formulierten Intentionen der beiden gerecht werden. Stillstand war dabei schon für Josef ein Fremdwort und auch Philipp kann damit nichts anfangen. Und so setzt der Student der Önologie mit dem gleichen Impetus für Innovationen und Ideen das fort, was sein Vater 1980 begonnen hat.

Beste Lagen

Die Voraussetzungen sind freilich ungleich besser. Startete sein Vater das Projekt Weinbau noch ohne Pumpe und Keller, bewirtschaftet Philipp heute 18 Hektar: das meiste davon ist Veltliner und befindet sich in Lagen, die zu den besten des Kremstals zählen. Moosburgerin, Gebling, Tiefenthal, Vordernberg & Steingraben stehen synonym für dichte und kraftvolle aber auch lebendige und strukturierte Weine. Um diese Attribute vom Stock in die Flasche zu bekommen, verfolgt Philipp eine Handvoll Prinzipien, die sich aus einer bewussten Mischung aus TUN & BLEIBEN LASSEN zusammensetzen.

Vater und Sohn Bründlmayer bewirtschaften rund 18 Hektar in den besten Kremstaler Lagen.
Vater und Sohn Bründlmayer bewirtschaften rund 18 Hektar in den besten Kremstaler Lagen.

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Grüner Veltliner Lössterrassen – nun mit neuem Etiketten-Design.
Grüner Veltliner Lössterrassen – nun mit neuem Etiketten-Design.

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Spannendes Sortenspektrum

Kein Einsatz von Insektiziden & Herbiziden, keine Kunstdünger und keine Kaltvergärung stehen auf der Verzichtsseite, Handarbeit, mehrmalige Selektion und ein langer Ausbau auf der Hefe auf der TO DO-Liste. Autochthone Sorten der Region spielen eine ebenfalls entscheidende Rolle. So hat sich der Neuburger neben Riesling und Veltliner sukzessive zum Steckenpferd von Philipp entwickelt und auch Weißburgunder gibt er in unterschiedlichen Interpretationen wieder. Die großen Lagen werden allesamt separat ausgebaut und haben jenseits der individuellen Lagen- und Winzerhandschrift Substanz, Charakter und Potenzial. Die Möglichkeit sämtliche Weine zu verkosten, gibt es in den nächsten Wochen gleich zweimal: am 23./24.April öffnet die Familie Bründlmayer anlässlich des Weinfrühlings ihre Pforten und Flaschen, gut einen Monat später ist man dann bei der VieVinum, Österreichs größter Weinmesse, mit dem kompletten Sortiment vertreten. Alles übrigens in neuem Gewand. Mit dem Jahrgang 2015 spiegeln klare und minimalistische Etiketten die puristische Philosophie des Weinguts wider.

Weitere Infos unter:

www.josef-bruendlmayer.at

www.facebook.com/josefphilippbruendlmayer

Gewinnspiel

Neugierig auf den Jahrgang 2015? Wir verlosen fünf Kostpakete (à sechs Flaschen) vom Weingut Josef & Philipp Bründlmayer – Quizfragen beantworten und mitspielen!

Leider ist die Teilnahme an diesem Gewinnspiel nicht mehr möglich.

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