Heidi Schröck im Weingarten © steve.haider.com
Heidi Schröck im Weingarten © steve.haider.com

Die britische Financial Times stellte in ihrer Ausgabe vom 13. Dezember die »Women of 2014« vor. Neben Aktivistinnen, Politikerinnen und Künstlerinnen entwarf die weltbekannte Wein-Journalistin Jancis Robinson eine persönliche Bestenliste für Winzerinnen. Die Liste liest sich wie das »Who is Who« der internationalen Winzerelite. Als einzige österreichische Winzerin hat es Heidi Schröck in dieses Ranking geschafft. Als Beurteilungskriterien zog Robinson, ihres Zeichens auch Master of Wine, neben der Weinqualität vor allem die persönliche Stilistik der Weindamen heran.

Weinfrauen gewinnen an Einfluss
Während in Österreich die Weinszene noch klar von Männern dominiert wird, ist das weltweit gesehen etwas anders: »Frauen sind die stärkste Wirtschaftskraft am internationalen Weinmarkt«, betont Robinson. Eine internationale Statistik zeigt, dass knapp sieben von zehn Flaschen Wein im Lebensmittelhandel heutzutage von weiblichen Kunden gekauft werden. Es gibt mittlerweile auch mehr weibliche Master of Wine als männliche.
 
Schröck international gefragt
»Es ist eine unglaubliche Ehre für mich, in einem Atemzug mit Elisabetta Foradori, Theresa Breuer, Lalou Bize-Leroy, Cathy Corison, Anne-Claude Leflaive, Katharina Prüm oder Cécile Tremblay genannt zu werden!«, so Heidi Schröck in einer ersten Stellungnahme. Für die Burgenländerin ist es aber auch eine Bestätigung ihres Kurses von dem sie sich auch von diversen Trends nicht abbringen ließ. Mittlerweile ist Schröck mit ihren charakterstarken Süßweinen auf anspruchsvollen Weinkarten von Japan über Skandinavien bis in die USA zu finden.

(Redaktion)
 
Das Weingut Schröck im Falstaff Weinguide mit Weinbewertungen

www.jancisrobinson.com

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